Theater für Große und Kleine – Neues Theater Burgau

"Der Fischer und seine Frau"
 
"Der Gott des Gemetzels"
 
"Shakespeares wilde Weiber"
Neues Theater Burgau - das professionelle Theater in der Tellerstraße mit ganzjährigem Spielplan .Schon fast 3 Jahre ist es her, dass das Ensemble des ehemaligen KramerHofTheaters in die Tellerstraße umzog. Seither gibt es das Neues Theater Burgau.

Das Neue Theater Burgau bietet ganzjährig rund 60 eigene Vorstellungen und Gastspiele für sein Stammpublikum und alle Theaterliebhaber. Ob Klassik oder Moderne, Einfrauenstück oder Liederabend, das Neue Theater Burgau will sich nicht festlegen lassen und auch in der „Provinz“ ein anspruchvolles und abwechslungsreiches Theaterprogramm anbieten. Das Theater finanziert sich aus seinen Eintrittsgeldern und Sponsorengeldern. Seit 2007 gibt es einen Förderverein der das Theater maßgeblich unterstützt. Auch die Stadt Burgau bezuschusst das Theater seit 2009. Das deutsch-türkische Sommermärchen "Mauer-Duvarlar" wurde 2013 mit dem Integrationspreis des Bezirks Schwabens ausgezeichnet.

Nicht nur der Spielort sondern auch die Theaterleitung veränderte sich. Die Schauspielerin und Mitbegründerin des Theaters, Yasemin Kont, verließ im Sommer 2013 die Leitung und das Ensemble. Das von ihr und der Schauspielerin Dörte Trauzeddel gegründete Theater wird seit Sommer 2013 von Dörte Trauzeddel und Vera Hupfauer (Theaterpädagogin) geführt.

Für die Erwachsenen wird im März wegen großer Nachfrage noch zweimal (21. und 27.03) das Erfolgsstück
DER GOTT DES GEMETZELS von Yasmina Reza zu sehen sein.

Die Ausgangsituation ist alltäglich: Zwei Jungs sind aneinandergeraten, es kam zum Zahnverlust. Die Eltern treffen sich, um den Versicherungsfall zu klären. Man ist gewillt, die Angelegenheit vernünftig zu besprechen. Aber wer trägt eigentlich die Schuld an der Rauferei? Und ist ein so brutales Verhalten eines Kindes nicht auch ein Zeichen dafür, dass in der Familie irgendetwas nicht stimmen kann? Das Treffen beginnt harmlos, doch bald gibt ein Wort das andere, und ehe sich die beiden Paare versehen, befinden sie sich selbst mitten in einer Auseinandersetzung, bei der alle zivilisatorischen Spielregeln über Bord geworfen werden. Die Fassaden bröckeln, die Masken fallen und der Gott des Gemetzels wird entfesselt. In der Inszenierung von Dörte Trauzeddel sind Marion Wessely, Helmut Kircher, Vera Hupfauer und Olaf Ude die Protagonisten dieser bitterbösen Gesellschaftssatire.
Fr. 21. und Do. 27. März jeweils um 20 Uhr.

Kinder- und Jugendtheater

Seit 2009 versuchen die Verantwortlichen des Theaters verstärkt auch ein Angebot für Kinder und Jugendliche zu schaffen, das sowohl aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als auch aus einem Theaterprogramm für diese besteht. Ein besonderes Anliegen ist es zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen beizutragen, und zugleich deren Persönlichkeitsentwicklung durch theaterpädagogische Prozesse zu fördern.

Da gibt es den "Kleinen großen Sonntag" fest im Spielplan, das heißt jeden ersten Sonntag im Monat bieten wir jeweils um 16 Uhr ein Programm für Kinder an. Hierzu werden entweder Künstler eingeladen, ein Gastspiel zu geben oder es werden eigene Inszenierungen gezeigt. Am 9. März diesen Jahres fand die Premiere zur neuen Inszenierung für Kinder statt:
DER FISCHER UND SEINE FRAU ist eine Geschichte über das wunschlose Glücklichsein und das glücklose Wünschen für Menschen ab 4 Jahre nach einem Märchen der Gebrüder Grimm

Ein Fischer lebt mit seiner Frau in einer armseligen Hütte. Sie haben nicht viel zum Leben, aber sie haben einander und sie sind glücklich. Eines Tages angelt der Fischer im Meer einen Butt, der ein verwunschener Prinz ist und um sein Leben bittet. Der Fischer wirft ihn ins Wasser zurück. Die Frau des Fischers will aber eine Gegenleistung für das Leben des Butts. Sie möchte sich vom Zauberfisch etwas wünschen. Ein größeres Haus, ein Schloss und vieles mehr. So beginnt eine unersättliche Wünscherei und kaum wird ihr ein Wunsch erfüllt, hat sie schon einen Neuen. Obwohl dem Fischer nicht wohl ist in seiner Haut, lässt er seine Frau gewähren und so müssen die Beiden erfahren, dass die Erfüllung aller Wünsche nicht unbedingt glücklich macht.
Auf das Märchen der Brüder Grimm wirft das Ensemble des Neuen Theaters seinen eignen Blick. Die beiden Schauspielerinnen (Marion Wessely und Dörte Trauzeddel) erzählen diese Geschichte vom Nicht-genug-bekommen mit Humor, dabei wechseln sie rasant die Rollen, steigen in das Märchen ein und wieder aus, um als Schauspieler die Handlung zu kommentieren.
Unter der Regie von Vera Hupfauer entstand eine mitreißende Inszenierung für Menschen ab 4 Jahren

Weiterer Spieltermin: 6. April 2014, 16 Uhr

Dann gibt es Inszenierungen mit Kindern und Jugendlichen. Die Kindergruppe des Neuen Theaters arbeitet zur Zeit an einer Eigenproduktion zum Dschungelbuch Rudyard Kipling, die noch in diesem Jahr zur Aufführung kommen wird.
Regelmäßig bietet das Neue Theater Burgau Theaterworkshops für Kinder und Jugendliche. Anfang des Jahres hat ein Workshop für Jugendliche ab 14 Jahre begonnen. Wir suchen weitere Teilnehmer. Bitte meldet Euch bei Interesse unter 0172-4722204.

Sommertheater

Ein Höhepunkt ist für diesen Sommer geplant: Das Neue Theater will anlässlich des 450 Geburtstages von William Shakespeare den SOMMERNACHTSTRAUM als Open-Air- Inszenierung in der Klosteranlage von Wettenhausen auf die Bühne bringen. Unter der Regie von Philipp Julius Neuman soll ein Stationentheater entstehen, das von live Musik umrahmt wird und durch die Einbindung von Kindern, Jugendlichen und Senioren einen außergewöhnlichen Zauber entwickelt. Für dieses Mammutprojekt hat schon der Bezirk Schwaben, der Landkreis Günzburg, die Gemeine Kammeltal und die Stadt Burgau ihre finanzielle Unterstützung zugesagt. Aber noch sind nicht alle Kosten gedeckt und die Suche nach Sponsoren ist im Gange...

Informationen, Termine und Karten unter www.neues-theater-burgau.de

oder unter 0172-4722204. Vorverkauf auch bei Schönes&Co., Schmiedberg 8, Burgau oder bei Manuelas Schatzkäschtle, Rathausgasse 1, Günzburg
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 15.03.2014
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