Wildfleisch, nicht nur zu Weihnachten ein Genuss

Moin allerseits!

Immer noch gilt wildbret als typisches Winter- und Festessen, und viele Hausfrauen/Hausmänner trauen sich nicht an die Zubereitung. Und viel zuviel "dummes Zeug" über eklige Einlegerei mit Buttermilch usw. wird immer noch wie zu Kaisers Zeiten verbreitet.

Wildbret aus Deutscher Jagd ist so ziemlich das gesündeste Fleisch was man auf den Teller bekommen kann,
und ebenso einfach zu bereiten wie jeder andere Braten auch.

Hier mal ein Rezeptvorschlag:

Eine sauber enthäutete Rehkeule am Vorabend mit einer Marinade aus
1/8L Rapsöl, drei EL Senf, 1EL Essig, Kräuter der Provence, fünf zerdrückten Wacholderbeeren, einer zerdrückten Knoblauchzehe, Pfeffer und Salz einpinseln und im geschlossenen Bräter bis zum nächsten Tag stehen lassen.

Backofen vorheizen auf ca 200°, noch etwas Bratfett/Butterschmalz über die Keule, dann das Ganze zugedeckt ca 45-60Min (je nach Größe der Keule) braten,
dann Temepreatur runterregeln auf 100° und weitere 45-60Min garen.
NICHT ÖFFNEN !!!
Erst nach dieser Zeit den Deckel öffnen, etwas Weiswein, z.B. Chardonnaye angießen und Braten mit dem Fett übergießen, dann noch ca 30Min. offen bräunen lassen.

In der Zwischenzeit Kartoffeln kochen, ebenso Broccoli,
den Braten warm stellen, den Bratensatz mit wenig heißem wasser lösen,
in einen kleinen topf durchsieben,
mit Milch und Mondamin andicken, eventuell vorsichtig nachwürzen.

Servieren, fertig!

Bon Apetit!


Wildbret gibt es am frischesten beim Jäger vor Ort!

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