Circus Aron in Buchloe

Buchloe: V-Markt | Schon seit Anfang der Woche konnte man die ersten Wagen des Circus Aron auf der großen Fläche neben dem V-Markt in Buchloe stehen sehen. Am Mittwoch fand die Premierenvorstellung statt. Gut achtzig Besucher wollten sich verzaubern lassen und den grauen Alltag gegen ein paar Stunden bunter Zirkusluft eintauschen.
Der Circus Aron ist ein Familienzirkus, der von den Familien Köllner und William gemeinsam betrieben wird. Die Geschwister haben sich zusammengetan, um in dieser, für fahrende Zirkusse schwerer Zeit, besser überleben zu können. Die insgesamt 16 Artisten der beiden Familien zeigten in ihrer Vorstellung ihr breites Repertoire.

Abwechlunsvolles Programm

Als erstes durfte ein sibirisches Steppenkamel in die Manege und zusammen mit Jeffrey William seine Dressurerfolge demonstrieren. Das Kamel war in der Vorstellung schon das exotischste Tier, denn die weiteren vielfältigen Dressuren, die noch folgen sollten, setzten alle auf Pferde verschiedenster Couleur. Vom lebhaften „Wild“pferd über die kleinen Ponys Max und Moritz, ein paar störrischen spanischen Packeseln, die es ihrem Trainer Enrico Willam nicht wirklich leicht machten, bis hin zum Star des Nachmittags, dem tiefschwarzen Friesenhengst Sultan. Besonders imposant war dessen gemeinsamer Auftritt mit einem kleinen Pony, das ihm ohne Probleme unter dem Bauch durchlaufen konnte.
Auch artistisch wurde jede Menge geboten. Die Gebrüder William zeigten gemeinsam, dass auch ein Kamel problemlos mit Salto übersprungen werden kann, Aron Köllner bewies auf der Römischen Rolle sein ausgeprägtes Gleichgewichtsgefühl und Dominique William brillierte am Ring und dem Vertikalseil hoch unter der Zirkuskuppel. Viel Applaus erhielten auch die Kleinsten des Zirkus – die Rasselbande – die, gerade einmal sechs Jahre alt, zusammen mit Simon Köllner Handstandartistik zeigten.

"Menschendressur"

Natürlich durften auch die Clowns nicht im Programm fehlen. So zeigte Clown Rico mit Hilfe von fünf Zuschauern, dass die „Dressur von Menschen“ viel einfacher ist, als die von Tieren. Heiß wurde es am Ende noch einmal mit Feuerschlucker, der seine Flammen bis hoch in die Kuppel blies.
Die Temperaturen waren aber trotzdem ein Problem, denn auf Grund der rasch fallenden Außentemperaturen war es im Zelt empfindlich kalt. Zirkuschef Simon Köllner versprach aber, dass bei den nächsten Vorstellungen die beiden vorhandenen Zeltheizungen auch kräftig einheizen werden.
Das reichhaltige Programm, das hier nur ansatzweise geschildert wurde, kann noch am Samstag (15:00 und 18:00 Uhr) und Sonntag (11:00 Uhr) erlebt werden
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