Brustzentren Buchholz und Winsen überdurchschnittlich gut

Dr. Friedemann Schulz, Leiter des Brustzentrums Buchholz, bei der Visite. Krebspatientinnen fühlen sich hier besonders wohl.

Buchholz: Krankenhaus Buchholz | Krebspatientinnen geben Zentren gute Noten

Eine hohe Qualität bescheinigt eine aktuelle Studie der Universität zu Köln dem Brustzentrum des Landkreises Harburg an den Krankenhäusern Buchholz und Winsen. Krebspatientinnen fühlen sich hier überdurchschnittlich gut über ihre Krankheit und Behandlungsschritte informiert. Auch mit der medizinischen Behandlung waren sie zu 100 Prozent zufrieden. Besonderes Vertrauen schenken die Betroffenen den behandelnden Ärzten und dem Pflegepersonal.

Rundum zufrieden – so könnte man die Ergebnisse einer Patientenumfrage der Universität zu Köln für das Brustzentrum des Landkreises Harburg, mit Standorten an den Krankenhäusern Buchholz und Winsen, zusammenfassen. 7300 Patientinnen aus 128 zertifizierten Brustzentren nahmen an der Befragung im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft teil. Sie beurteilten u.a. die Beziehung zwischen Arzt und Patient, den Umgang der Pflegekräfte oder auch die allgemeine Organisation der Behandlung im Brustzentrum. Darüber hinaus bewerteten die Befragten die Beratung der Ärzte, die medizinische sowie die psychoonkologische Behandlung und Beratung. Speziell das Vertrauen in ihre Ärzte und das Pflegepersonal ist unter den Patientinnen mit 3,87 von 4 Punkten so hoch, dass nur acht Krankenhäuser bundesweit besser bewertet wurden. Auch mit der Zimmerausstattung am Krankenhaus und der Nachsorge nach einer Operation zeigten sich die Befragten zufrieden. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Patientinnen sich bei uns wohl und gut behandelt fühlen. Das gibt unserer Arbeit noch mehr Ansporn“, sagt Johannes Klemm, Leiter des Brustzentrums Winsen. Seit der Gründung im Jahr 2009 wurden bereits über 500 Patientinnen an beiden Standorten behandelt. Untersuchungen und Behandlungen werden hier nach strengen Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft durchgeführt. Darüber hinaus verfolgen die Ärzte und Mitarbeiter an den Brustzentren Buchholz und Winsen einen ganzheitlichen Behandlungsansatz. Dr. Friedemann Schulz, Leiter des Brustzentrums am Krankenhaus Buchholz, erklärt: „Die Diagnose Brustkrebs ist heute oft weniger eine körperliche, sondern eher psychische Anstrengung für die Patientinnen. Fragen und Sorgen drängen sich auf, Austausch wird gesucht. Deshalb bieten wir Betroffenen sowohl medizinische als auch psychoonkologische Unterstützung an. Darüber hinaus stehen den Erkrankten auch die Krankenhausseelsorge, der Sozialdienst, die Psychologin sowie unsere speziell ausgebildeten Breast Care Nurses (Brustkrebsschwestern) in allen Fragen zur Seite.“

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