Klimahaus Bremerhaven - 8 Grad Ost, Axel geht auf Weltreise

Bremerhaven, Perle am Wasser mit schöner Hafenaussicht
 
Auch bei Regen ist Bremerhaven eine Reise wert; Blick auf den linken Nachbarn des Klimaschutzhauses

Die Schlange ist lang; das Vorankommen geht schneller als wir gedacht haben.

Wir haben uns auf eine besondere Reise aufgemacht. In Deutschland, in Bremerhaven in das neue Klimahaus.

Es ist einfach zu finden. Wir sind mit Bahn und freundlichen Busfahrern angereist.

Das Wetter war nicht so toll, dafür hat uns die Ausstellung, genauer gesagt


"Die Reise"


beeindruckt.

Die Schlange an der Kasse erinnert so ein bißchen an die EXPO. Die Räumlichkeiten sind hell und freundlich; das Personal sehr hilfs- und erklärungsbereit.

Mit einem Prospekt in der Hand begleiten wir die Reise in unbekannte Welten.


Bremerhaven:
Der Raum ist dunkel. Man hört das leise Atmen eines Menschen als plötzlich der schrille Wecker mit den beiden Glocken links und rechts losgeht.

Axel Werner ist noch verschlafen. Der 42-jährige Mann steht auf und frühstückt. Dann packt er noch die letzten Sachen und kontrolliert sein Reisegepäck. Zum Schluss bespricht er seinen Anrufbeantworter und teilt den Neugierigen mit, dass er nun für ein Jahr verreist sei.

Bei schlechtem Wetter stiefelt Axel über das Kopfsteinpflaster von Bremerhaven, verziert noch schnell seinen Reiseweg bis er zum Bahnhof ankommt.

Dorthin begleiten wir ihn indem wir den nächsten Raum im Dunkel betreten. Wir finden uns plötzlich auf Gleis 2 am Bahnhof wieder. Ein Zug, eine Lok fährt ein, die Beleuchtung zeigt uns, wie spät Axel losfährt.

Der Zug legt los, Axel fährt ab und wir begleiten ihn. Im nächsten Raum verfolgen wir seine Reise. Links und rechts der Bahn sind interessante Landschaften beim Blick aus dem Fenster zu sehen.

Wir folgen per Pedes dem Zug bis zu seinem Bestimmungsort. Der Bahnhof von Isenthal ist zu sehen. Axel Werner steigt aus und geht zu seinen Gästen auf die Schweizer Alm.

Natürlich sind wir ihm dicht auf den Fersen und tauchen ein in die zunächst grüne und saftige Bergwelt.


In dem neuen Thema wird uns die besuchte Familie bildlich vorgestellt. Der Lebens- und Arbeitsalltag ist nachzuempfinen. Eine Käserei wird besucht und wir können das Gipfelkreuz erklimmen.


An einer Gipfelwand sind sogar die Kühe in luftiger Höhe zu sehen. An einer Station gibt es Geruchskino und Melkmöglichkeiten....


Weiter geht es über eine Gletscherspalte auf die Alm und dann in eine Hochseilbahn.


Mit der Bahn verlassen wir die Schweiz in unbekannte südliche Richtung und landen wie von Zauberhand auf einer einzigartigen Insel mit einem besonderen Lebensraum: Sardinien.




Axel und wir finden uns mitten im hohen grünen Gras wieder. Axel auf einem Liegestuhl mit Sonnenbadeausrüstung und.... natürlich seinem Reisekoffer.


Fleißig wie er ist, macht sich der Mann handschriftliche Notizen und sogar Reiseskizzen von Orten und Lebewesen, die er besonders mag.


Wir verfolgen seine Hand, seine Linien beim Malen eines Hirschhornkäfers, der auf einmal lebendig wird und in das hohe hohe Gras hineinläuft. In der Szenerie ist es kaum zu glauben, aber Axel Werner taucht auf einmal selbst in seinem Skizzenbuch auf und....


geht dem Käfer ins Gras hinterher.


Die nächste Szene hat etwas Unwirkliches und Fantastisches zugleich: Wir bewegen uns auf den Spuren des Mikrokosmos in die sardische Naturlandschaft.

Von oben können wir die Grasspitzen erkennen; ein Schmetterling fliegt dicht über dem Boden und ein Unhold hat vor einiger Zeit so eine metallische Getränkedose liegengelassen. Die ist deformiert und aufgetreten.

Die Öffnung lässt nicht nur einen Blick sondern auch die Begehbarkeit ins Innere zu.

Wir erfahren Dinge über die besonderen Umweltdaten auf Sardinien, die ewigen Waldbrände und das Leben auf der Insel.



Von hier aus geht die Reise an einem italienischen Kleinauto vorbei durch dunkle Gänge zur nächsten Location...



Mehr möchte ich hier nicht verraten. Nur noch das:


Diese Reise hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Für das Klimahaus sollten Sie sich viel Zeit mitnehmen. Es gibt neben der Reise Ausstellungen über das Hier und Jetzt und über Zukunftsmöglichkeiten.


Ein schöner Shop und ein etwas anderes aquarianisches Restaurant werden Sie beeindrucken.


Ach ja: lassen Sie sich ein auf die fremden Welten mit ihren Eindrücken, Gerüchen, Gefühlen und mit der Erkenntnis, wie gut wir es haben und wie schön alles bleiben sollte.


Nehmen Sie die Eindrücke in ihrer Gänze wahr: es kann Ihnen wirklich nichts passieren !


Die Stationen:

Bremerhaven
Isenthal in der Schweiz
Sardinien in Italien mit seiner einzigartigen Insel
Kanak - Niger
Ikenge- Kamerun
Königin-Maud-Land - Antarktis
Satitoa- Samoa
Gambel Alaska
Hallig Langeneß
Bremerhaven



Viel Spaß beim Entdecken

Thomas Faßbender

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Uta Kubik-Ritter aus Uetze am 08.12.2009 um 11:52 Uhr  
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Brunhild Osterwald aus Lehrte am 13.12.2009 um 13:36 Uhr  
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Thomas Faßbender aus Uetze am 15.12.2009 um 20:01 Uhr  
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