Lebensweg der Honigbienen

Vom Ei zur Sammelbiene - ( Quelle: Budel-Herold )

Breidenbach: Marburgerstr.18 | Der Ursprung allen Lebens ist ein Ei ( befruchtet oder unbefruchtet ).

Bei den Honigbienen ist es so, daß nur die Königinn Eier legt und die Besonderheit daran, daß sie nach einigen Hochzeitsflügen unbefruchtete und befruchtete Eier legen kann je nach Zellengröße.

Aus unbefruchteten Eiern entstehen Drohnen ( männliche Bienen, die also keinen Vater haben ) und aus befruchteten Eiern entstehen die Arbeitsbienen und die Königinnen ( weibliche Bienen ).

Nun, ein starkes Volk besitzt im Sommer etwa 40 ooo - 60 ooo Arbeiterinnen,
etwa bis zu 1 000 Drohnen und nur 1 Königinn sorgt für den Nachwuchs und beginnt schon Anfang des Jahres ( natürlich nach der Frostperiode ) mit der Eilage - zunächst mit wenigen Eiern, steigert sich aber dann bis zur Hochsaison im Sommer bis zu 2 000 Eiern pro Tag.

Die Drohnen haben im Stock keine Aufgaben, naschen nur vom Honig, produzieren männlichen Samen und sind darauf ausgerichtet, bei einem Begattungsflug auf Drohnen- Sammelplätzen draußen in der Natur auf einem Hochzeitsflug eine Königinn zu begatten und nach getaner Arbeit zu sterben.

Die Arbeiterinnen verrichten alle Arbeiten im Stock und später auch die Ausflüge um Nektar, Blütenstaub und Wasser zu holen - ein absoluter Sozialstaat, wobei allerdings die männlichen Bienen etwas aus der Rolle fallen.

Abb. Nr. 1 veranschaulicht eine vermenschtliche Darstellung der vielen Aufgabenbereiche unserer Arbeitsbienen. (Quelle : Budel-Herold)

Bis zur Trachtbiene ist es ein weiter Weg !

Eine Arbeiterin muß alles können und alle vorkommenden Aufgaben vom Zellenputzen, Wärmen der Brut, Madenfütterung, Einlagern von Nektar und Pollen, Bauen von neuen Waben, Fluglochwache müssen vor dem ersten Ausflug beherrscht werden.

Der Außendienst beginnt am 16.Tag zunächst mit dem Einfliegen zum heimischen Flugbrett und ab dem 20.Tag beginnen dann die strapaziösen Trachtflüge, die mit etwa 35 Sammelflügen dann das Leben der Arbeiterinnen beenden. Sie haben sich dann "zu Tode gearbeitet" und von einem Rentnerdasein können die Arbeiterinnen nur träumen.

Den arbeitsfaulen Drohnen droht im Herbst allerdings ein bitteres Ende - sie werden von den Arbeiterinnen als nutzlose Fresser rigoros aus dem Stock geworfen und dürfen auch die Fluglochwache nicht mehr passieren.

Von der Eiablage bis zur Trachtbiene vergehen etwa 40 Tage und wenn die
Königinn erst nach dieser harten Frostperiode mit der Eilage beginnt,dann darf der Blütenreichtum Hasel, Weide, Löwenzahn und Obstblüte nicht zu früh beginnen.


Gruß Harry

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Claudia L. aus Kassel am 10.02.2012 um 22:28 Uhr  
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