Ungezwungener Erstkontakt zu künftigen Arbeitgebern

Darauf kommt es im Online-Verfahren an: Frank Lützkendorf informiert sich bei Marie Keller und Christin Weißgerber, beide in-tech (v. re.).
Braunschweig: TEUTLOFF® Technische Akademie gGmbH | 3. Jobbörse für Techniker bei TEUTLOFF® war voller Erfolg für beide Seiten

Braunschweig. Allgemeine Übersicht über Arbeitschancen und potenzielle Arbeitgeber oder eine erste, konkrete Kontaktaufnahme zu diesen: Die Jobbörse der TEUTLOFF®-Akademie zeigte am Donnerstag letzter Woche den Teilnehmern durch eine Ausstellung und Vorträge eine Vielzahl an Möglichkeiten, mit ihren Abschlüssen den Einstieg in das mittlere technische Management zu schaffen.
Rund 150 künftige Maschinen- oder Elektro-Techniker aus den Bereichen Industrial und Automotive Engineering, kamen in gelöster Atmosphäre mit Personal-Recruitern und Beratern aus 12 Unternehmen und vier Hochschulen ins Gespräch.

Viele Teilnehmer, die im März ihre Qualifikation erhalten, nutzen die Gelegenheit, sich konkret nach den Bewerbungsformalien zu erkundigen und holten sich entsprechende Tipps von den Fachleuten. Die Vielfalt der Arbeitsfelder, welche die teilnehmenden Unternehmen in Gesprächen aufzeigten, kam an: „Wir prüfen im Bereich Elektrotechnik unsere Chancen“, wurden zwei Industriemeister und angehende Techniker bei B & W, einem großen Zulieferer in der Automobilbranche, umfassend über ihre Einstiegsmöglichkeiten aufgeklärt.

Potenzielle Kandidaten für aktuelle Stellenangebote entdeckt

Auch aus Sicht der Unternehmen war die Teilnahme ein voller Erfolg. „Wir haben schon interessante Kandidaten kennen gelernt und werden sehr gern auch an künftigen Jobbörsen teilnehmen“, freut sich Sarah Nagler von der MVI TVS, der MVI Group aus Weyhausen über die Resonanz an ihrem Stand. Das Unternehmen ist stark auf die Automobilindustrie (im Bereich der Gesamtfahrzeugerprobung, Betriebsfestigkeit und Messtechnik) ausgerichtet und auf der Suche nach Nachwuchs für seine bundesweiten Standorte. Intensiv berät die Recruiterin auch Lukas Meyer und Sebastian Dettmer, die im Bereich Maschinentechnik „erst einmal den regionalen Markt“ sondieren möchten, um „von möglichen künftigen Arbeitgebern einen ersten Eindruck“ zu bekommen. Diese Erfahrungen erwiesen sich, dank der Anwesenheit renommierter Unternehmen wie IAV, Bertrandt, igs Development, addsolution, EBZ Group, in-tech oder ibk, für künftige Absolventen als sehr spannend und hilfreich.

Studium oder Einstieg in den Job?

Wer sich für ein anschließendes Studium, z.B. für den Abschluss Bachelor of Engineerering in den jeweiligen Fachrichtungen interessierte, wurde bei den Dozenten oder Beratern der vier teilnehmenden Hochschulen aus der Region, der Ostfalia, Hochschule Harz, FHM und Leibniz FH umfassend informiert.
„Auch berufsbegleitende Studiengänge, im Fachbereich Automatisierung und Informatik, bieten wir erstmalig zum Wintersemester 2016/17 an. Die Resonanz auf das Angebot ist jetzt schon groß, weil Technikerausbildungen anerkannt werden und sich so die Studienzeit verkürzt“, wirbt Corinna Franke von der Hochschule Harz bei den Teilnehmern für eine rechtzeitige Zulassungs-Bewerbung.
Um die ging es u.a. auch am Stand von in-tech aus Wolfsburg, einem Engineering-Unternehmen mit dem Schwerpunkt Test, Analyse, Entwicklung und Projektmanagement im Bereich Fahrzeug-Elektronik und Systemintegration. Kandidaten konnten sich am Tablet das Online-Bewerbungsverfahren ansehen, das sie erwartet. Frank Lützkendorf, der gerade bei TEUTLOFF® eine Schulung in Roboter-Inbetriebnahme absolviert, interessiert sich für einen Trainee-Einstieg als Techniker im Bereich Automobil-Elektronik. „Ich weiß jetzt genau, worauf es intech ankommt und kann mich entsprechend vorbereiten“, schätzt er die Beratung bei den Recruiter-Managerinnen Marie Keller und Christin Weißgerber.
Diese nutzten eine weitere Möglichkeit der Jobbörse für Unternehmen, sich in Vorträgen einer Vielzahl an Bewerbern vorzustellen und als Arbeitgeber bekannt zu machen. „Diese intensiven Kurzvorträge waren während des Vormittags gut besucht“, freut sich Christiane Strauß, Geschäftsbereichsleiterin Staatliche Abschlüsse, über das Engagement der teilnehmenden Engineering-Betriebe, die zum Erfolg der Jobbörse beitrugen.

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