Bruderschaft im Dom zu Braunschweig

In der Gruft am Sarg von Heinrich dem Löwen: Die Brüder Knut, Thomas, Carlos, Willy und Wolfgang. Am Sarg die gestiftete Kerze von der Bruderschaft.
Braunschweig: Braunschweiger Dom |

820. Todestag von Heinrich dem Löwen

Vor 820 Jahren starb der Herzog der Sachsen, Heinrich der Löwe, Gründer der Bruderschaft der Mudzborgh. Er war der Stifter und Bauherr des Braunschweiger Doms.
An seinem Todestag 06. August, besuchte die Bruderschaft der Mudzborgh das Grab im Braunschweiger Dom, um dem einstigen Sachsenkönig die Ehre zu erweisen.
Domprediger i.R. Joachim Hempel hielt eine ergreifende Andacht mit einem Totengebet in der Gruft.
Zur Begrüßung sagte der Domprediger: "Nicht in Vergessenheit geraten, nicht dem Vergessen anheim fallen, dies ist der Grund, warum es diesen Dom gibt. Es ist allein der Tatsache geschuldet, dass Heinrich der Löwe und seine Frau Mathilde ihrem Gedächtnis einen Raum stifteten. Hier sollte ihre Memoria ein Zuhause haben. Hier sollten Nachfolgende sich der Vergangenheit erinnern. Und genau das tun wir heute und die Kerzen des siebenarmigen Leuchters, den Heinrich der Löwe anlässlich des Todestages seiner Frau stiftete, weisen uns den Weg des Erinnerns. Unser Erinnern richtet sich an Gott, die Zeitlichkeit und Vergänglichkeit des Lebens."
Der Domprediger begrüßte herzlich die Bruderschaft der Mudzborgh, die 1182 von Heinrich dem Löwen gegründet, ihm sicheres Geleit auf dem Weg ins englische Exil gegeben hatte. Der Domprediger dankte der Bruderschaft, die zur musikalischen Begleitung einen großen Männerchor mitbrachte. Den Gesangverein aus Hannover-Misburg, der sich verstärkt hatte mit Sängern vom MGV Mellendorf, Concordia Elze und dem Polizeichor Hannover. Die Chorleitung hatte die weltweitbekannte Nicoleta
Ion. Mit ihrem Gesang begeisterten sie die vielen Besucher im Dom. Besonders der gregorianische Gesang beim Einmarsch und Ausmarsch der Bruderschaft machte Eindruck. Als Dank gab es zum Schluss einen großen Applaus.
Anlässlich den Todestages stiftete die Bruderschaft eine große Kerze, die Canciller Wolfgang Illmer vor dem Gebet in der Gruft anzündete.
Die Zeremonie der Bruderschaft am Grab von Heinrich dem Löwen hinterließ einen tiefen Eindruck.
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