Serie zu "Tourismusregion Geiseltal" - Entwicklung und Umsetzung innovativer touristischer Attraktionen ohne überdurchschnittlich hohen Investitionsbedarf

In der Studie der beiden Damen ist der Autor auf die sehr interessante Idee gestoßen, neben den bereits umgesetzten und vorgesehenen Angeboten des Geiseltalsees und des gesamten Geiseltals, es jetzt unbedingt erforderlich einige innovative touristische Attraktionen zu entwickeln und umzusetzen, die ohne überdurchschnittlich hohe Investitionsbedarfe umsetzbar sind. Hier geht der Autor der Tourismusgedanken Geiseltal voll überein.

Denn für Großprojekte wie Hotels, oder Wellnessoasen fehlt auch momentan die Kundschaft, die erst kommen wird, wenn viele kleine interessante Tourismusangebote entstanden sind. Es darf aber nicht vergessen werden, nachher die kleinen Tourismusangebote vor den Großen zu schützen, ihnen ihre Nischen zu belassen.

Nun stellt sich aber die Frage, wer solche innovative touristische Attraktionen ohne überdurchschnittlich hohen Investitionsbedarf, für mögliche Umsetzer entwickeln kann und auch diese bei der Umsetzung entsprechend betreut? Hierzu ist dann auch eine enge Zusammenarbeit zwischen der IHK, dem Arbeitsamt und den zuständigen Behörden besonders wichtig. Dazu benötigt man auch eine regionale Tourismusjobbörse um ausloten zu können, ob es für das benötigte Personal auch entsprechende Personen gibt.

Für die neue wachsende Tourismusregion wird eine online Tourismusbörse von einer existentiellen Wichtigkeit werden. Denn wo können interessierte Tourismusumsetzer/Investoren erfahren ob der von ihm benötigte und gesuchte Personenkreis an Personal überhaupt in der Region vorhanden ist und andersherum wo Jobsuchende erfahren, welche Tourismus- Jobs im Geiseltal tatsächlich angeboten werden? Beim Arbeitsamt? Zu bürokratisch, zu unflexibel, zu wenig Interesse. Da bleibt nur der Weg zu einer regionalen Tourismus-Jobbörse für das Geiseltal aufzubauen.

Der Autor selbst hat sich mit diesem speziellen Touristischen-Geschäftsideenbereich für das Geiseltal befasst und einige dieser kostengünstigen aber innovativ auf die Region passenden touristischen Geschäftsideen entwickelt: Rollende Sauna, Kräuter-Imbiss, Räucherseminare am See, Regionalproduktemarkt, Picknickservice u.u.u. entwickelt. Was fehlt sind Strukturen die eine Umsetzung positiv plakatieren und die Bürgermeister, politisch Verantwortliche, Sparkassen u. Banken, IHK und Arbeitsamt die Umsetzung auch mit nach vorne tragen.

Der Finanzierung solcher innovativer touristischer Attraktionen mit geringem Investitionsbedarf sollte ein besonderes Augenmerk gewidmet werden, denn die Umsetzer werden weitestgehend aus einem Personenkreis kommen, denen die Finanzmittel fehlen. Für Geldinstitute der Finanzierungsbedarf aber zu gering, uninteressant sein dürfte. Hier müsste gezielt angesetzt werden. Eine Möglichkeit bestünde darin, dass die regionalen Geldinstitute einen gemeinsamen Topf für solche Risikokredite auflegen und damit ihre Verbundenheit zur Region und seiner Touristischen Entwicklung öffentlich darstellen. Ein anderer Weg wäre eine Risikoabdeckung der Kredite von staatlicher Seite, dessen Umsetzung sicherlich aber länger dauern wird. Eine Lösung mit den regionalen Geldinstituten dürfte evtl. schneller umsetzbar sein.

Zudem müssten regelmäßig zwanglose Treffen für Tourismusexistenzgründer aufgebaut werden. Interessant sind auch gezielte Tourismus Existenzgründer-Wettbewerbe!

Überlegenswert wäre daher ein Büro als zentraler Anlaufpunkt und zur Bündelung der Aktivitäten. Die Aufgaben beständen darin zu beraten und auch Hilfestellung bei der Beantragung von Förderungen zu leisten, passende Personen zusammenzubringen, Beratungshilfe bei der Existenzgründung zu geben, bei der Umsetzung beratend zur Seite zu stehen.
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