Säugling bewusstlos geschüttelt, Mutter ist dem Jugendamt bekannt.

Symbolbild (Foto: ©Dreamstime _DSC6172)
Brandenburg an der Havel: Brunnen | Wieder ein neuer Fall schwerer Kindesmisshandlung. Wieder ist der „ Täter „ dem Jugendamt bekannt.
Man kann nur noch den Kopf schütteln wie in Deutschland der Kinderschutz durch die Jugendbehörden und Geburtshelfer praktiziert wird. Das hat nichts mehr mit Überforderung der Mitarbeiter und Jugendbehörden zu tun. Es macht den Eindruck als würde hier eine grosse Portion Ignoranz der Hauptverantwortlichen im Vordergrund stehen.

Der zweite Fall in diesem Jahr in Brandenburg an der Havel. Der erste Fall ist hier nachzulesen
Wieder ist es ein Säugling der um sein Leben kämpft.
Seit Anfang Juni liegt ein etwa 8 Wochen alter Junge im städtischen Klinikum Brandenburg.
Die Ärzte stellten dort schwere Hirnverletzungen fest , Schwellungen und Einblutungungen war die Diagnose des damals 4 Wochen alten Patienten. Die Ärzte informierten daraufhin die Polizei.
Wie sich bei den Ermittlungen herausstellt ist die alleinerziehende Mutter des Kindes unter Verdacht.
Die 23-jährige hatte bereits im Alter von 17 Jahren in Nauen ein Kind geboren. Hier musste die Jugendbehörde eingreifen. Die Jugendliche war völlig überfordert und hatte damals das Sorgerecht verloren. Dieses Kind lebt mittlerweile beim leiblichen Vater.
Die Kindsmutter lebt in einer neuen Partnerschaft, es gab keine Hinweise auf Alkoholismus oder Verwahrlosung.

Dieser neue tragische Fall zeigt wieder auf, das Hebammen, Geburtsschwestern und alle anderen eingebundenen Geburtshelfer, viel mehr auf das Thema „ Schütteltrauma“ geschult werden müssen.
Krankenkassen geben viel Geld aus für teure Hochglanz Prospekte zu fast jedem Kranksheitsthema, wenn man aber eine Anfrage tätigt ob es Informationsmaterial zum Thema „ Shaken Baby Sydrom“ gibt, wird abgewiegelt.
Auch hier muss man sich die Frage gefallen lassen: Ist es billiger, eine intensivmedizinische Behandlung von Kindern über Monate oder gar ein Leben lang durch zuführen oder lohnt sich eine Prävention ?

Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat mittlerweile ein Verfahren gegen die „ Mutter“ eingeleitet.
Der kleine Junge befindet sich in einen hoffnungslosen Zustand. Seine Genesung hat keine Aussicht auf Erfolg.

gb
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5 Kommentare
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Peter Perrey aus Neustadt am Rübenberge | 28.06.2016 | 12:07  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 28.06.2016 | 13:31  
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Barbara Steffens aus Ebsdorfergrund | 28.06.2016 | 19:53  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 04.07.2016 | 10:26  
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Peter Perrey aus Neustadt am Rübenberge | 04.07.2016 | 10:39  
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