Ist es nicht traurig wenn man nicht mal weiß, was man mit dem Osterfest feiert und was in der Karwoche betrauert wird?
Man fragte bei dem Wissenstest,
viel junge Leut` zum Osterfest.
An Schüler ging deshalb die Frage,
weshalb es gibt die Ostertage?
Warum man am Karfreitag trauert,
welchen Tod man da bedauert?
So manche Antwort war verkehrt,
was hat man Jenen wohl gelehrt?
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Du hast Recht, Dieter, leider ist es so!
Der "Osterhase", die farbigen Eier, der Osterurlaub u.v.m. ist in aller Munde - der eigentlich Sinn des Osterfestes, geht dabei unter!
Gruß Willi
Hier magst Du sicher recht haben, Wolfgang.
Ich wurde allerdings in puncto "Christlichen Glauben" von Kind auf, vom Elternhaus geprägt. Nicht von der Schule!
Zumal damals so mancher unserer "alten" "Nachkriegslehrer" auch mit dem "Christlichen" seine "Schwierigkeiten" hatte.
Herzlichen Gruß Willi
Habe im Radio haarsträubende Antworten auf diese Frage gehört. Selbst wenn man keiner Religion angehört, wäre dies doch Allgemeinwissen in Europa oder?
Das hier anskizzierte Problem eklatanter Wissenslücken vieler (nicht nur Jugendlicher) weist noch eine andere, weit bedeutungsvollere Dimension auf: Wie können wir erwarten, dass junge Menschen vorbereitet in ihr soziales Leben starten, in ihr Berufsleben, wenn sie nicht in ihrer Schulzeit animiert worden sind, sich für zentrale Fragen der Kultur, der Tradition und des sozialen Lebens zu interessieren?
Wie hohl klingen Phrasen, die "Toleranz" nur fordern - z. B. gegenüber anderen Kulturen in unserer Gesellschaft - wenn die eigenen Wurzeln fremd und unbekannt sind?
Gibt es in unserer Zeit keine Bildungsziele mehr? Was ist an die Stelle einer humanistischen Bildung getreten? Nicht als ob ich längst überholte Bildungsziele aufgewärmt wissen wollte: vielmehr bleibt die Frage: Wie könnte je ein Bildungswesen in unserer Zeit, in der Gegenwart entstehen, wenn kein dem Humanismus Goethes oder Humboldts vergleichbares Ideal für uns existiert?
Welche Bildungsreform können wir erwarten, wenn keinerlei Konsens über (mögliche) Bildungsziele diskutiert werden?
Auch Ideale einer toleranten, weltoffenen, freien Gesellschaft schwinden dahin, wenn kein substantielles Bildungswesen existiert, das fähig wäre, junge Menschen zu ermuntern, sich aus eigenem Antrieb auch für d i e s e Gesellschaft zu interessieren.
Und wir entsetzen uns über eskalierende Gewalt in Anbetracht einer ausgehöhlten Kultur?
Nicht als fundamentale Kritik will ich dies verstanden wissen, eher als Anregung, soziale Zusammenhänge zu untersuchen ...
@ wolfgang
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, leider kann man dies nicht in einer Zeichnung festhalten. Eine ganze Serie wäre da nötig, die man ein Leben lang zeichnen könnte. Ich werde aber noch viele Gelegenheiten nutzen dies in Gedicht und Zeichnung wiederzugeben.
Das Ganze hat auch etwas mit dem Wertewandel in unserer Gesellschaft zu tun. Es kann Dir auch passieren, das Du Dein Kind ordentlich erziehst und bildest und dann wird in der Schule ein Feindbild gegen Dich aufgebaut und der eigentliche Auftrag den die Lehrkräfte haben nicht ausgeführt. Selbst die Pfarrer haben sich doch total gewandelt und gehen mit dem Trend. Es darf nicht soweit kommen, das man alles "Alte" verdammt und nur noch das "Neue" anbetet. Die Leute früher waren auch nicht doof und manche Familie funktionierte besser als heute. Weil man noch einen Glauben und eine Ehre hatte. Heute ist es ja cool wenn man gegen die Kirche, oder den Glauben ist. Fromme Kinder werden oft in ihrem Freundeskreis ausgegrenzt. Hoffentlich kommt bald wieder mal eine Kehrtwende zum Besseren !?
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