Stefanie Müller kehrt dem TSV Bobingen den Rücken

Nach den monatelangen Querelen der Leichtathleten mit dem Vereinsvorstand des TSV Bobingen hat jetzt Topathletin Stefanie Müller die Konsequenzen gezogen und kehrt dem Verein den Rücken. Zum Jahresende wechselt die 21-jährige zum renommierten LAC Quelle Fürth. "Da dem Vereinsvorstand Breitensport wichtiger ist als Leistungssport, kann ich mich mit diesem Verein nicht mehr identifizieren", so die Achte der Deutschen Meisterschaften über 800 Meter. In den letzten drei Jahren, in denen Stefanie Müller das Trikot des TSV Bobingen trug, errang sie zwölf Bayerische Meistertitel , wurde zwei mal Süddeutsche Juniorenmeisterin und stand sechs mal in einem Finale bei Deutschen Meisterschaften. Maßlos enttäuscht zeigte sich die Mittelstreckenläuferin über das ihr entgegengebrachte Interesse von Seiten des Vereins. "Mir wurde nicht einmal zu einer Endlaufteilnahme oder einem Titelgewinn von Seiten des Vorstands gratuliert", resümiert die Studentin. In Fürth findet die Bobingerin einen leistungsorientierten Verein und eine leistungsstarke Trainingsgruppe vor. Betreut wird die ambitionierte Sportlerin künftig vom Trainerteam des Bayerischen Leichtathletikverband, dem Landestrainer, Jörg Stäcker, und wie bisher von ihrem Vater und Nachwuchstrainer, Günter Müller.
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Josef Hartmann aus Neusäß | 02.11.2013 | 22:01  
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