O´zapft is! hieß es am Abend des 11. Oktobers in Brüssel. Zum feierlichen Anstich im Festzelt am Place Jourdan, im Herzen der belgischen Hauptstadt, durfte der Vorsitzende der CSU-Europagruppe, Markus Ferber, den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer begrüßen.
Bereits zum 12. Mal findet das Oktoberfest in der europäischen Hauptstadt statt und ist ein echtes Highlight im Brüsseler Veranstaltungskalender. Die Bayerische Vertretung veranstaltet das Oktoberfest alle zwei Jahre, um die bayerische Lebensweise und Gemütlichkeit den Europäern näher zu bringen. Rund 1800 hochrangige Gäste aus den Europäischen Institutionen, NATO, Wirtschafts- und Pressevertretern sowie viele internationale Besucher feierten am Eröffnungsabend im traditionell weiß-blau geschmückten Festzelt.
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Sag mer mal so:
Die "hochrangigen" Gäste (1800) - die noch reichlich Euro besitzen - feiern in Brüssel, die "niedrigrangigen" feiern in ihren "Schrebergärten" Erntedankfest und warten "nach wie vor" auf "klärende Worte" aus Brüssel.
Ich meine scho, Herr Ferber, die Zeichen stehen auf Sturm!
Ein bißchen mehr Aufklärung von unserem Europaabgeordneten täten wir uns in dieser Zeit im Landkreis scho wünschen. Vor Ort, meine ich.
Nix für ungut,
trotzdem herzliche Grüße
Willi (a Schwarzer, übrigens)
danke für Ihr Feedback. Als Europaabgeordneter ist es mein Job in Brüssel und Straßburg an den Plenar-, Ausschuss- und Fraktionssitzungen teilzunehmen und mich aktiv einzubringen sowie Gesprächstermine und Veranstaltungseinladungen wahrzunehmen. Eine Veranstaltung, wie der Eröffnungsabend des Oktoberfestes in Brüssel gehört da auch dazu.
Bezüglich ihrer Forderung nach mehr Aufklärung: Da ganz Schwaben mein Wahlkreis ist, bin ich auch dort auf zahlreichen Veranstaltungen, zu Terminen und Gesprächen und stelle mich den Fragen der Bürger. Erst letzten Freitag hatte ich eine Bürgersprechstunde in Memmingen und war abends bei einer Veranstaltung der Ortsverbände Hergensweiler, Lindau, Sigmarszell, Weißenburg, Hergatz und Hopfenbach und habe zum Thema "Ist unser Euro noch sicher?" referiert. Denn wie Sie ganz richtig anmerken, ist es gerade in diesen Wochen und Monaten, in denen kein Tag vergeht ohne neue Meldungen über Rettungsschirme und Bankenrettungen, enorm wichtig dem Bürger Frage und Antwort zu stehen.
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