Altenberg OT Zinnwald-Georgenfeld, Sachsen, Exulantenkirche, Gedenktafel, Kriegsgräber

Zinnwald-Georgenfeld mit seinen knapp 500 Einwohnern liegt unmittelbar an der deutsch-tschechischen Grenze, ca. 4km südlich von Altenberg.
Die auf der Kammhochfläche des Osterzgebirges in 780 – 880 m liegende Streusiedlung ist der höchstgelegene Ort im östlichen Erzgebirge,
Seine erste urkundliche Erwähnung fand Zinnwald im Jahre 1378. Die Gemeinde Zinnwald entstand aus der Zusammenlegung von mehreren bergmännischen Siedlungen.
Seit dem 13. Jahrhundert bis zum Ende des 1. Weltkrieges wurde in der Gegend um Zinnwald Zinnerz abgebaut, am Anfang des 20. Jahrhunderts auch Wolfram. Im Jahre 1851 verbanden sie die sieben bestehenden Zinnwalder Gruben zur Gewerkschaft Vereinigt Zwitterfeld zu Zinnwald.
1728 emigrierten 800 Protestanten aus dem böhmischen in das deutsche Zinnwald. 1731 gab es eine erneute Verfolgungswelle in Böhmen. Daraufhin wurde nach einem festen Plan Neu-Georgenfeld angelegt.
Johann Wolfgang Goethe besuchte Zinnwald am 10.07.1813 als er sich auf Kur in Bad Teplitz befand.
Am 01.07.1950 erfolgte der Zusammenschluß von Zinnwald und Georgenfeld; am 01.01.1994 wurde Zinnwald-Georgenfeld nach Altenberg eingemeindet.
Auf dem Friedhof soll sich auch noch eine Grabstätte mit Gedenkstein befinden, die an zwei serbische KZ-Häftlinge erinnert, die bei einem Todesmarsch von einem Außenlager des KZ-Flossenbürg oder der KZ Buchenwald im Frühjahr 1945 von SS-Männern ermordet wurden. Wahrscheinlich ist damit der Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus gemeint.


http://www.kriegsopfer.org/Denkmale/Sachsen/Saechs...

http://www.kriegsopfer.org/Denkmale/Sachsen/Saechs...

schöne grüße
Hubert

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2 Kommentare zum Beitrag
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) am 24.01.2012 um 06:28 Uhr  
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Klaus-Dieter May aus Berlin am 30.01.2012 um 23:18 Uhr  
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