Besuch vom Deisenhofer Kindergarten im Pflegeheim Lipp
Die Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens Deisenhofen besuchten unsere Bewohner/innen am 16.12.09 vormittags gegen 10 Uhr.
Im Speisessaal warteten unsere Bewohner schon sehnsüchtig auf die Kinder.
Gerade Senioren sind glücklich, wenn sie mit Kindern zu tun haben. In diesen Stunden vergessen sie Leid und Schmerzen und denken an die eigenen Kinder, Enkel und Urenkel.
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Unser Kindergarten und Grundschule besuchen auch regelmäßig das Pflegeheim,bringen sogar Geburtstagständchen.Es ist für unsere älteren Mitbürger eine willkommene Abwechslung und auch für die Kinder eine gute Lebenserfahrung. Meine Kinder waren,als sie kleiner waren regelmäßig im Behindertenheim und haben dadurch gelernt,dass Behinderte, so sind,wie sie sind. Sie haben sich soweit es ihr kindlicher Verstand erlaubt, mit deren Probleme und Alltagsschwierigkeiten auseinandergesetzt. Ich habe gestaunt,wie tiefgründig ihre Fragen waren. Sie haben mit behinderten Menschen bis heute keine Umgangsproblem.
Hallo Ingeborg,
so denken wir, leider gibt es Eltern,die diesen Heimbesuchen widersprachen, weil sie ihre Kinder angeblich (vor der Realität) schützen wollen. Sie haben Angst,dass es ihre Kinder nicht verkraften,obwohl sie damit genau das errreichen. Die Kinder sind geschockt ,wenn sie Menschen im Schwimmbad ohne Beine sehen und wie sie sich fortbewegen, weil sie keinen Bezug zu Behinderten hatten. Meine Kinder wußten das, weils logischer weise nicht anders geht und nicht mit entsetzten Blicken hinterhergestart,wie mancher Erwachsener
Gruß Ram
Ich meine auch, dass diese Art von Eltern die eigenen Ängste überträgt. Ich bin schon seit 1980 in der Pflege und habe immer festgestellt, dass die Kinder etwas Positives mitnehmen. Sie wachsen damit und es gut ihnen gut.
Genau und Kinder tun den Behinderten gut,weil diese offen und nicht verklemmt auf Behinderte zugehen. Beide Seiten haben eigentlich nur positives aus diesen Besuchen mitzunehmen. Aber dazu muß man als Elternteil denken,es gibt keinen Schutz vor der Realität und um so eher Kinder damit konfrontiert werden,um so selbstverständlicher können sie damit umgehen. Das gilt aber nicht nur beschränkt auf behinderte Mitmenschen.
Also was soll denn das?
Wie soll denn das so weiter gehen?
Zuerst letzte Woche , die mich alleine gelassen hat. Und jetzt Sally, die einfach mal so eine neue Familie...
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