Eine Kutschfahrt durch die Lüneburger Heide . . .

. . .große Kutschfahrt durch die Lüneburger Heide, von Overhaverbeck nach Wilsede am Wilseder Berg und zurück nach Overhaverbeck . . .
Bispingen: Lüneburger Heide | . . . Die Heide blüht, zwei Wochen früher als sonst . . . , so lauteten die Nachrichten. . .
Unser "passive Kegelclub" entschloß sich spontan, dieses genauer unter die Lupe zu nehmen.
Wir starteten mit einem Busunternehmen zu einer Tagesfahrt in die Heide u.a. nach Oberhaverbeck, zwischen Schneverdingen und Wilsede.
Auf unserer Reise dorthin, bei schönem Wetter, machte die Reisegruppe einen Halt in Celle am Celler Schloß.
Weiter ging es über Eschede, Hermannsburg ins Elfenland, zu einer kurzen Wandertour durch blühende Heideflächen, an Hügelgräber vorbei, den Wietzer Berg hinauf, zum Lönsstein.
. . . Für die "passiven Kegler" in der Mittagshitze war es schon ein schweißtreibender An- und Abstieg . . .
. . . Aber bis Müden an der Örtze , in der Nähe zum großen Heidesee, einem schönen Aufenthalt und gleichzeitigem Mittagessen auf der Sonnenterasse mit Blick auf den See, war es nicht weit . . .
. . . Gestärkt fuhren wir danach durch Munster, Bispingen, vorbei am "Snow Dome", eine klimaneutrale Skihalle in der Lüneburger Heide, am "Verrücktem Haus", wo alles auf dem Kopf steht, durch Behringen nach Overhaverbeck.
In Overhaverbeck warteten schon mehrere Pferdekutschten auf ihre "Opfer", um mit diesen auf die große, ca. 2-stündige Heidefahrt zu gehen. Zwei kräftige Pferde zogen den mit 17 Personen beladenen Planwagen über holprige Feldwege durch diese reizvolle Landschaft, durch das Wandergebiet nach Wilsede. Einen herrlichen Rundblick über die duftende Heide, mit seinem immergrünen Wachholder und den vielen Birken ringsherum, konnten wir genießen.
Im Laufe der Kutschfahrt erzählte uns der einheimische Kutscher einige Anekdoten über diese Heideumgebung. Er wies auf alte, umgestürzte Wochholderbüsche hin, deren grüne Spitzen wieder anwachsen und ausgrünen. Auf die Frage, was es hier für eine Tierwelt gäbe, antwortete er,
"Wir haben hier genügend Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und neuerdings auch Wölfe. Nur der Bestand an Hasen hat abgenommen. Wer läßt sich beim Laufen über die Heide schon immer am Bauch kitzeln ? . . . Deshalb mußte der Hase zur "Erika" immer sagen, "Erika", . . . lass das sein !"
Nach dem Kaffeetrinken mit selbstgebackenem Kuchen im Hof-Cafe auf dem Bauernhof in Overhavebeck traten wir unsere Heimfahrt an.
Ein wunderschöner Tag in der Umgebung von Wald, Heide, Bächen und Teichen , ringsherum Natur, ging zu Ende.
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2 Kommentare
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Birgit Ho-Sch aus Gießen | 18.08.2014 | 20:13  
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Alfred Donner aus Burgdorf | 18.08.2014 | 23:19  
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