Unterstützt die Kanzlerin kriminelle Banker?

Irgenwie werden wir schon helfen ...
Ist Cryan verantwortlich für den Kursverfall der Deutschen Bank? Seit seinem Antritt ist der Aktienkurs der Deutschen Bank um 60% gefallen und auf den tiefsten Stand ihrer Geschichte abgestürzt.

Der IWF hatte kürzlich die Deutsche Bank als die größte Gefahr für das globale Bankensystem tituliert.



14 Milliarden Dollar soll die Deutsche Bank in den USA an Strafe zahlen. Schon wurden dieser Tage Forderungen laut, dass der deutsche Steuerzahler dafür herhalten soll, worüber sich sehr viele Privatanleger und Politiker aufgeregt haben. Aktionäre dürften kaum ein Interesse haben, der Bank mit einer Kapitalerhöhung aus der Patsche zu helfen.

Weil die Wellen, vor allem in der Politik, inzwischen sehr hoch schlagen, kommt jetzt von Vorstandschef John Cryan das Dementi: „Die Deutsche Bank braucht … keine Rückendeckung durch die Politik.“

Das US-Justizministerium will von Deutschlands größtem Geldhaus 14 Milliarden Dollar als Wiedergutmachung für Tricksereien auf dem amerikanischen Immobilienmarkt. Tricksereien? Das heißt doch nichts anderes als kriminelles Handeln von hochbezahlten Managern.

Und Merkel? Will sie erneut eine Bank retten?

Sie schließt in einem ersten Statement Hilfe für die Deutsche Bank aus und will sich auch nicht weiter dazu äußern. Doch ist das glaubhaft?
Niemand, der klaren Verstandes ist, kann ernsthaft glauben, dass die Bundesregierung die Deutsche Bank wirklich Pleite gehen lassen würde, falls die US-Justiz ihre Rechnung präsentiert. Ohne Unterstützung aus Steuermitteln ist die Bank wohl kaum zu retten. Angesichts dessen, könnte man auf die Idee kommen, dass die Bundesregierung das kriminelle Handeln der Deutschen Bank unterstützt.

Es ist auch kaum vorstellbar, dass sich das Kanzleramt nicht weiter einmischen will. Mit Sicherheit wird Merkel in Washington anrufen, um zu retten, was zu retten ist. Der Ausgang hängt jedoch vom Sieger des US-Wahlkampfes ab.

Außerdem ist auch in Deutschland der Wahlkampf im Gange. Würde Merkel jetzt schon sich für Hilfe aus Steuergeldern aussprechen, wäre das der Supergau für ihre Partei und sie selbst. Also sitzt man die Sache aus, möglichst bis nach den Wahlen bei uns.
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26 Kommentare
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Klaus Anton aus Burgwedel | 28.09.2016 | 13:47  
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Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 28.09.2016 | 15:02  
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Romi Romberg aus Berlin | 28.09.2016 | 16:49  
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Hartmut Stümpfel aus Sarstedt | 28.09.2016 | 17:27  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 28.09.2016 | 17:37  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 28.09.2016 | 18:37  
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Eberhard Weber aus Laatzen | 28.09.2016 | 18:42  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 28.09.2016 | 18:47  
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Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 28.09.2016 | 18:51  
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Eberhard Weber aus Laatzen | 28.09.2016 | 19:09  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 28.09.2016 | 21:45  
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Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 28.09.2016 | 21:50  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 29.09.2016 | 00:51  
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Eberhard Weber aus Laatzen | 29.09.2016 | 10:49  
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gdh portal aus Brunnen | 29.09.2016 | 13:16  
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Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 29.09.2016 | 13:41  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 29.09.2016 | 16:09  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 29.09.2016 | 17:16  
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Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 29.09.2016 | 17:20  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 29.09.2016 | 17:37  
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gdh portal aus Brunnen | 29.09.2016 | 18:57  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 30.09.2016 | 00:40  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 30.09.2016 | 09:24  
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Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 30.09.2016 | 09:45  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 30.09.2016 | 16:25  
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Eberhard Weber aus Laatzen | 17.11.2016 | 18:26  
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