Merkels Götterdämmerung

Glosse

Angela Merkels Flüchtlingspolitik kommt derzeit gar nicht mehr gut bei den Deutschen an. Was sie als Willkommenskultur begann, und was zunächst sehr viele Bürger begrüßten, endet jetzt nach den Vorfällen in Köln und in anderen Städten scheinbar in einem Desaster.

War es erst ein bayerischer Recke, der die Lanze gegen sie erhob, zücken nun etliche Gefolgsleute ihre Schwerter gegen sie. Ihr Kämmerer Wolfgang und Schildknecht Volker mit einigen seiner Waffenbrüder blasen das Horn zum Sammeln. Sie haben das Murren des Volkes vernommen und nutzen diese Stunde zur Rebellion, um ihre Königin zu stürzen.
Ja selbst vom Mitregenten Sigmar hört man leise Misstöne. Auch aus dessen Reihen vernimmt man lauterwerdende Rufe gegen die Krone des Reiches. Und dann taucht auch noch der abgesetzte König Gerhard plötzlich wieder aus der verordneten Versenkung auf und wettert gegen seine Obrigkeit.

Über den großen Ozean und aus fremden Landen kommen beunruhigende Botschaften die verkünden, dass Königin Angela abzudanken habe. Sogar von der benachbarten Lützelburg verkündet Jun[c]ker Jean-Claude größte Gefahren für das Heilige Römische Europa und schickt eiligst Sendboten zu seinem Waffenfreund, dem Kämmerer der Königin.

Lange Zeit vor Köln schon, musste sie sich anhören, dass sie schlecht regiere. Seit der Silvesternacht häufen sich öffentlich die verbalen Angriffe auf sie. Was bisher nur hinter verschlossenen Türen vermutet wurde, dringt nun durch die Medien. Diese gießen Öl ins Feuer aus reinem Eigennutz.

Es ziehen dunkle Wolken auf am Firmament und verdunkeln die Gemächer der Königin. Dort sitzt sie an dem Tisch aus Marmorstein, bei der Ampel schwachem Schein und grübelt über ihre Gefolgsleute nach. Wem kann sie noch trauen? „Wer wird der Brutus sein, der mir das Schwert in den Rücken stößt? Was soll ich denn nur tun? “

Abwarten, ob sich der Sturm legt und die dunklen Wolken vorüberziehen? Aussitzen und nach Mitteln suchen, um aufzuräumen? Wer hält noch zu mir, mit welchen Streitern kann ich die Rebellion der Spießgesellen niederschlagen? Was wird das alles für ein Ende nehmen?

Uns ist in alten maeren wunders vil geseit
von helden lobebaeren, von gr'zer arebeit,
von freuden, h'chgezîten, von weinen und von klagen.
[…]
Ich kann euch nicht bescheiden, was seither geschah,
als dass man Fraun und Ritter, immer weinen sah,
dazu die edeln Knechte, um lieber Freunde Tod.
Hier hat die Mär ein Ende: das ist der Küniginnenoth.
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6 Kommentare
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 16.01.2016 | 10:53  
2.408
Romi Romberg aus Berlin | 16.01.2016 | 17:04  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 16.01.2016 | 17:37  
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Klaus Anton aus Burgwedel | 16.01.2016 | 17:40  
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Romi Romberg aus Berlin | 16.01.2016 | 17:40  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 16.01.2016 | 20:09  
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