Er ist wieder da! - Der Führer ist wieder da!

Ihr werdet für alles bezahlen ..., was ihr von mir haben wollt.
Amerika hat sich Donald Trump als Führer gewählt.

Nein, nicht alle, nur knapp die Hälfte. Aber es hat für ihn gereicht. Es waren die Wähler der unteren Klassen, die Trumps Wahlversprechen gefolgt sind. Er hatte sich als ihr neuer Führer präsentiert. Er konnte das auf dem schwachen Rücken von Obama, der es an innerer Führung fehlen ließ.

Hillary Clinton fehlten 33419 Stimmen; sie holte nur 218 Wahlmänner, Trump 278.

In den 07:00 Nachrichten: Die Börsen haben bereits mit einem kräftigen Rutsch nach unten reagiert. Das ist der allgemeine Ausdruck, was von so einem Präsidenten zu erwarten ist.
Niemand hierzulande hatte damit gerechnet. Ein Schock für alle!
Cem Özdemir und Frau von der Leyen haben sich mit leisen kritischen Tönen bereits dazu geäußert. Kritische Töne kommen auch aus der CDU und aus Europa: Die EU muss jetzt enger zusammenrücken, um gegenüber den USA einen Gegenpol darzustellen.

Trumps Wahl ist ein deutliches Signal an Europa sich der militärischen Abhängigkeit der künftigen USA zu entziehen und eine selbstbestimmte EU-Außenpolitik zu betreiben, wenn es für seine eigene Sicherheit und Schutz durch die USA nicht bezahlen will. Trump hatte oft genug angekündigt, die NATO zu verlassen oder sie bezahlen zu lassen. So redet kein Politiker, so redet ein Kaufmann. Er ist ein unkalkulierbarer Präsident, dem jede politische Ausbildung und Erfahrung fehlt. Nicht seine Worte, seine Taten zählen.

Die ersten Gratulanten waren Putin und Erdogan. Das ist schon mal bezeichnend. "Mutti Mörkl", wie sie in den USA spöttisch genannt wird, hatte sich beinahe acht Stunden Zeit gelassen, um gemäß den diplomatischen Gepflogenheiten zu gratulieren. Ihre Rede dauerte gerademal zwei Minuten. Damals, bei Obame brachte sie es immerhin auf beinahe zehn Minuten und sie gratulierte ihm sofort.

Diese Zurückhaltung ist ein gutes Zeichen, dass Europa nicht mehr jeden Mist übernehmen will, der aus den Staaten kommt. Offenbar wird man (erst jetzt) vorsichtig. Auch wirtschaftlich muss sich Europa umstellen, wenn es, was seine
Exporte und die Arbeitsplätze betrifft, nicht Einbußen hinnehmen will.

Wir wissen ja nicht, was Trump wirklich vorhat. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass Europa innenpolitisch nicht auf die neue US-Linie einschwenkt und Minderheiten im Land, z.B. Schwule, Lesben, Transidente, Befürworter von Abtreibung, etc.pp., ausgrenzt.
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17 Kommentare
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Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 09.11.2016 | 15:51  
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Constanze Seemann aus Bad Münder am Deister | 09.11.2016 | 16:33  
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Tina vom Saalestrand aus Bad Kösen | 09.11.2016 | 17:43  
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Eberhard Weber aus Laatzen | 09.11.2016 | 18:06  
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Erwin Zimmermann aus Bad Kösen | 09.11.2016 | 18:48  
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Klaus Anton aus Burgwedel | 09.11.2016 | 19:12  
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Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 09.11.2016 | 20:33  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 10.11.2016 | 02:45  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 10.11.2016 | 13:33  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 11.11.2016 | 01:18  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 11.11.2016 | 10:34  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 11.11.2016 | 10:52  
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gdh portal aus Brunnen | 11.11.2016 | 11:29  
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Klaus Anton aus Burgwedel | 11.11.2016 | 12:35  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 12.11.2016 | 03:43  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 13.11.2016 | 21:04  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 13.11.2016 | 21:37  
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