Armutszeugnis für Bielefeld

Stadttheater Bielefeld (Foto: https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_Bielefeld#/media/File:Bielefeld_Theater.jpg)

Paprikakoalition spart Theater kaputt

Bielefelds Paprikakoalition, SPD, Grüne, Piraten und Bürgernähe, sparen das Theater kaputt. Einst waren sie angetreten, um den Bielefelder Bürgern ein besseres Dasein zu bescheren, als ihre Vorgänger von der CDU und FDP.

Jetzt müssen die Wähler feststellen - auch bei uns wird im Frühjahr 2017 gewählt -, dass die Paprikas keinen Deut besser sind. Sie verpassen dem Stadttheater eine weitere Sparrunde über €600.000 ab 2018. Zuvor hatten sie jedoch mit CDU, BfB, Linke und FDP vereinbart, den Theateretat lediglich um 515.000 Euro zu kürzen, was ja auch ein ziemliches Loch in das Budget des Theaters reißt. Jetzt also die Kehrtwende. Außerdem darf die Rücklage nicht über die Maßen genutzt werden und ein Kombiticket, das für Bus und Bahnen gültig ist, muss weiter angeboten werden.

Bereits in den Jahren 2012 wurden €800.000 und 2014 €165.000 pro Jahr weggekürzt. Die neuerlichen Kürzungen werden mit „der Gesamtverantwortung für den Haushalt der Stadt“ begründet. Soll heißen, man will bis 2022 eine schwarze Null schreiben.

Es hagelte scharfe Kritik von der Opposition. Theater-Intendant Michael Heicks: „Das hier ist eine Farce. Das geht an unsere Substanz."
Es wird Preiserhöhungen geben und kostenlose Aufführungen fallen dem Rotstift zum Opfer. Das Kombiticket will das Theater abschaffen, damit es überhaupt noch die Vorgaben erfüllen kann.
Dabei arbeitet das Stadttheater seit Jahren erfolgreich. Doch jetzt ist dieser Erfolg durch den verantwortungslosen Sparkurs dieser Paprikas gefährdet. Massiv wird die Qualität des Theaters bedroht.
OB Pit Clausen (SPD) ist der Hauptverantwortliche für dieses Desaster, hatte er sich gegen alle Widerstände in seinen eigenen Reihen durchgesetzt.

200 Theatermitarbeiter wenden sich mit einem Offenen Brief mit scharfer Kritik an den Kulturdezernenten Dr. Witthaus, weil der die kulturellen Institutionen dieser Stadt nicht fördert und nicht schützt. Sie führen ihre enormen Leistungen der letzten Jahre an, die dem Haus erst den Erfolg gebracht haben und der Stadt mit 200.000 Besuchern nutzt.

Dieser Skandal zeigt einmal mehr, dass die SPD mit Geld nicht umgehen kann. Hoffentlich weiß der Wahler das noch am Wahltag in 2017.

„Sag, Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer ist nicht fair in diesem Land?“
Es sind die „Herren“ der Politik,
sie tragen auf, dann recht und dick,
die Wahlversprechen werden dann,
als Missverständnis abgetan.
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20 Kommentare
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Eberhard Weber aus Laatzen | 18.02.2016 | 14:06  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 18.02.2016 | 14:17  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 18.02.2016 | 16:40  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 18.02.2016 | 17:08  
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Eberhard Weber aus Laatzen | 18.02.2016 | 18:51  
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Eberhard Weber aus Laatzen | 18.02.2016 | 22:48  
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Romi Romberg aus Berlin | 18.02.2016 | 23:29  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.02.2016 | 05:10  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.02.2016 | 05:14  
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Romi Romberg aus Berlin | 19.02.2016 | 11:18  
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Eberhard Weber aus Laatzen | 19.02.2016 | 12:33  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 19.02.2016 | 13:39  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 19.02.2016 | 13:50  
54.277
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.02.2016 | 18:48  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.02.2016 | 18:49  
54.277
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.02.2016 | 18:53  
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Eberhard Weber aus Laatzen | 19.02.2016 | 19:50  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.02.2016 | 22:42  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 20.02.2016 | 09:46  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 21.02.2016 | 03:00  
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