Dummschwätzer oder Dreistigkeit? - Vorführung in der Jüdischen Kultusgemeinde

Es ist erstaunlich, dass die Neue Westfälische derartigen Unsinn verbreitet (http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/?em_c...). Eigentlich ist das nicht ihr Stil oder fallen journalistische Fertigkeiten in einen Dornröschenschlaf, wenn sie die Aura des „Juden“ umgibt?
Offensichtlich ist Paul Yuval Adam, Jude par excellence, immer noch nicht in seinem Judentum verortet. Man muss ihm nachsehen, dass in der evangelischen Kirche das ewige Licht keine Rolle spielte. Irith Michelsohn hätte zumindest da besser punkten können. Jedenfalls hat er die Lacher auf seiner Seite und nicht das erste Mal. So steht in dem Bericht der NW von Ansgar Möntger u. a.:
„Ein anders Glaselement weckt ebenfalls das Interesse - die fußballgroße grüne Glaskugel auf dem Thoraschrein, 40 Kilogramm schwer. "Das ist das ewige Licht", erklärt Adam. Brennt das Licht in der Kugel, sind Thora-Rollen im Schrein.“ Oder (nicht mehr) alle Tassen im Schrank? Denn eine solche „Interpretation“ ist weder jüdisch noch in der katholischen Religion vorzufinden. Das Ner Tamid ( hebräisch ‏נֵר תָּמִיד‎) ist eine symbolische Erinnerung an die Menora, die ständig im Jerusalemer Tempel brannte, als ständige Erinnerung an die Gegenwart Gottes. Hoffen wir, dass es in der jüdischen Gemeinde in Bielefeld nicht ausgeht.

Auch mit der Wahrheit tun wir uns schwer. Ein alt bekanntes Phänomen bei Adam und Konsorten. Da heiß es weiter: „"Unser Rabbiner ist nur einmal im Monat bei uns", sagt er. Der heißt Henry Brandt, wohnt in Zürich und versorgt auch die Augsburger Gemeinde. "Wir können keinen eigenen Rabbiner bezahlen", erläutert Adam. Dafür reichen 300 Mitglieder nicht aus.“

Tatsache ist, dass der ehrenwerte Rabbiner Dr. h.c. Brandt pro Erscheinen als „Amtsrabbiner von Bielefeld“ ca. 1.200,00 € incl. einer Übernachtung pro Besuch erhält, aufgrund eines „Vertrages“ mit der immer wiederkehrenden Vorstandsvorsitzenden Irith Michelsohn. Weiter heißt es auf der Homepage der (http://ikg-augsburg.com/rabbinat/) „Seit 2004 ist er (Rabbiner Brandt) Gemeinderabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg. (Natürlich gegen Festgehalt.) Darüber hinaus betreut er als Amtsrabbiner die Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld.“

Ein bißchen Recherche hätte geholfen, so sie denn gewollt gewesen wäre. Offensichtlich nicht.
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