Programmvielfalt bei den Sommerkonzerten der Musikschule Biberbach e. V.

Gitarrenensemble unter der Leitung von Barbara Duttler. Solistin an der Blockflöte: Annalena Weinberger
Biberbach: Musikschule | „Wir können auf ein Musikschuljahr zurückblicken, in dem sich jeder Schüler für sich oder auch gemeinsam in den verschiedenen Ensembles wieder ein Stück weiterentwickelt hat.“ Mit diesen Worten begrüßte die musikalische Leiterin Carolin Sandmair die zahlreichen Zuhörer der beiden Sommerkonzerte der Musikschule Biberbach e. V.

Die Schülerinnen und Schüler präsentierten mit ihren Dozenten dem Publikum in zwei Konzerten die musikalische und pädagogische Qualität der Musikschule, die ein zentraler Punkt im kulturellen Leben der Marktgemeinde Biberbach und Umgebung ist.

Am Samstagabend nahmen die fortgeschrittenen Schülerinnen und Schüler die gespannt lauschenden Zuhörer mit auf eine Reise durch die Stilepochen der Musikgeschichte. Das Querflötenensemble eröffnete die Sommerserenade mit dem barocken „Concerti Nr. 3 für fünf Flöten und Basso Contiuno“ von Melchior Molter. Unter der Leitung von Annett Kabus entwickelten sich die jungen Damen zu einem ausdrucksvollen Klangkörper, der im Zusammenspiel hör- und sichtbar wunderbar harmonierte.

Mit technischem Können, Musikverständnis und Einfühlungsvermögen gestalteten die Jugendlichen u. a. mit Klavierwerken von Beethoven, Chopin und Liszt die musikalische Reise weiter durch die Epochen der Klassik und Romantik bis hin zur modernen Musik mit den leisen, fast zur Stille führenden und zugleich virtuosen Passagen in Carlo Domeniconis "Koyunbaba", interpretiert von Max Behringer auf der Gitarre. Gefühlvoll beschloss Agnes Lingnau mit „Come Home“ (Richard Rodgers) den Konzertabend.

Nach einem Konzertabend auf hohem musikalischem Niveau war am Sonntag die Bühne frei für die jüngeren Schülerinnen und Schüler der Musikschule. Mit Begeisterung gestalteten Sängerinnen und Sänger, Blockflöten- und Klavierschüler, Schlagzeuger und Gitarristen ein buntes Programm nach dem Motto „Musik erklingt!“. Klassische Stücke, wie beispielsweise der Ungarische Tanz Nr. 5, gespielt vom Streicherensemble (unter der Leitung von Franziska Hirzel) wechselten sich mit Songs aus dem Popularbereich ebenso ab wie Solo- und Ensemblebeiträge.

Die Programmvielfalt beider Konzerte spiegelte die Bandbreite musikalischer Ausbildung der Musikschule wider.
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myheimat-Regionalmagazin meitinger | Erschienen am 06.09.2014
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