Papagen e.V Forum Vater Sein Augsburg

Dr. Andreas Eickhorst 1. Vorstand links, Erich Paltins
 
3. Bürgermeister und Sozialreferenten der Stadt Augsburg, Dr. Stefan Kiefer

Gelungener Auftakt des Augsburger Vereins für Väter „Papagen e.V.“

Angebote speziell für Väter sind im Kommen – auch in Augsburg und Umland. Dies zeigte nicht zuletzt der offizielle Start des gemeinnützigen Vereins für Väter „Papagen“ – zelebriert beim vierten „Forum Väter“ in Augsburg im großen Saal der städtischen Erziehungsberatungsstelle am Hunoldsgraben. Während es für interessierte Väter schon seit ca. einem Jahr diverse Angebote von den Papagen-Macher in Augsburg gab – etwa ein regelmäßiger „Papa after Work“ Stammtisch oder ein Papa-Kind-Frühstück – wurde der Verein bei dieser Gelegenheit nun erstmals offiziell der Augsburger Öffentlichkeit präsentiert. Dabei waren Fachleute aus dem sozialen Bereich genauso willkommen wie Väter und auch Mütter. Beim „Forum Väter“ handelt es sich um eine regelmäßige Veranstaltung der Stadt Augsburg (organisiert von Erich Paltins vom Amt für Kinder, Jugend und Familie), die die Vernetzung der Väterarbeit und der entsprechenden Angebotsstruktur fördern möchte und passende Konzepte und Informationen einer interessierten Zuhörerschaft präsentiert.
Nach den Grußworten vom 3. Bürgermeister und Sozialreferenten der Stadt Augsburg, Dr. Stefan Kiefer sowie der Leiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie, Frau Nölke-Schaufler, die beide die große Bereicherung betonten, die ein solcher Verein für Augsburg darstelle, führte der Vorsitzende von Papagen e.V., der Entwicklungspsychologe und Vaterforscher Dr. Andreas Eickhorst in die Vorhaben und Ideen von Papagen ein. Neben der inhaltlichen Offenheit für zahlreiche denkbare Angebote sei es ein wichtiges Kennzeichen des Vätervereins, für alle Gruppen von Interessenten offen zu sein. „Wir haben ein offenes Ohr für alle Probleme von Vätern, sind aber kein ‚Väter-Rechte-Verein‘. Daher gibt es Angebote für Väter allein, für Väter mit ihren Kindern und aber auch für Väter, Mütter und Kinder gemeinsam“, betonte Eickhorst in seiner Rede.
Nach dem anschließenden Vortrag vom Diplom-Psychologen Thomas Hornisch aus Augsburg zum aktuellen Stand der Beschäftigung mit dem Thema Täterarbeit/Häusliche Gewalt in Augsburg
bescheinigte der Festredner des Abends, Eberhard Schäfer vom Berliner „Papaladen“, einer weit über Berlin hinaus bekannten Anlaufstelle für Väter und ihre Familien, bescheinigte in seinem unterhaltsamen Vortrag den Papagen-Organisatoren, mit ihrem Konzept schon auf einem sehr guten Weg zu sein. Auch der Berliner Papaladen sei einmal klein angefangen und habe am Anfang mit vielen Missverständnissen zu kämpfen gehabt. „Was ist denn ein Feta-Laden, verkaufen Sie Käse…?“ war nur eine von vielen Anekdoten, die Schäfer über die telefonischen Anfragen an ihn und sein Team zum Besten gab.
Bis zu einem von Papagen e.V. betriebenen „Papaladen Augsburg“ ist es sicher noch ein langer Weg, aber der Anfang sei nun gemacht, gab Schäfer den Gästen noch auf den Weg, bevor am Buffet schon erste Vernetzungen zwischen den Anwesenden geknüpft wurden, z.B. mit der bundesweiter Initiative „Mein Papa kommt“, welche private Übernachtungsangebote an weit reisende getrennt lebende Väter (und Mütter) vermittelt und zukünftig in Augsburg unter anderem auch von Papagen unterstützt werden wird.
Zum Schluss räumte Eickhorst und seine Kollegen noch mit einem möglichen Missverständnis auf: Der Begriff „Papagen“ soll nämlich nicht auf die väterlichen Gene anspielen – sondern ist orientiert an Begriffen wie fotogen oder telegen.
An den Angeboten von Papagen e.V. interessierte Personen können sich auf Facebook informieren oder wenden an: Dr. Andreas Eickhorst (a.eickhorst@papagen.de oder 0172 – 2390369) oder einfach beim zwanglosen „Papa after Work“ vorbeischauen (an jedem ersten Montag im Monat ab 19:30 Uhr im Café „Raben“ im Kulturzentrum Abraxas, Sommestraße 30).
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