Ernährungsumstellung – wie sie gelingen kann

Viele Menschen glauben, eine Ernährungsumstellung bedeutet, dass bis ans Ende seiner Tage nur noch nicht schmeckendes, gesundes Essen erlaubt ist. Nie wieder Kuchen, Schokolade oder Chips. Das ist nicht nur falsch, es hindert auch viele daran, ein gesünderes und fitteres Leben zu führen.

Denn Ernährungsumstellung heißt vor allem, dass man nicht gedankenlos ungesundes Zeug in sich hineinstopft, das nur schmeckt, weil es viel Fett und oder Zucker enthält (die wichtigsten Geschmacksträger in Fertiggerichten). Im Vergleich dazu bedeutet Nahrungsumstellung einfach gesunde, frische Lebensmittel zu konsumieren, selbst zu kochen, Obst, Gemüse, hochwertige Kohlenhydrate und Fette zu essen.

Das ist nicht nur gesünder, sondern schmeckt auch besser. Jedoch müssen dafür im Alltag ein paar kleine Hürden genommen werden. Denn häufig essen wir ja nicht in erster Linie ungesund, weil wir es so lecker finden, sondern oft, weil es die bequemere und unkomplizierte Variante ist.

Meist fängt es damit an, dass man nach der Arbeit keine große Lust hat, noch aufwendig zu kochen. Vorher noch einkaufen gehen, sich dann an den Herd stellen – für die Meisten nicht sehr verlockend nach einem 9-Stunden-Tag.
Das nächste Problem ist dann die Mittagspause. Gekocht wird da auch eher nicht. Entweder es gibt etwas schnelles vom Imbiss um die Ecke oder aus der Kantine, was qualitativ meist nicht hochwertiger ist.

Unkompliziert selber Kochen


Was also tun? Die schlechte Nachricht zuerst: Ja ganz ohne Aufwand geht es tatsächlich nicht. Jedoch gibt es auch eine gute Nachricht: Man kann mit ein paar Tricks den Aufwand reduzieren. Zu diesen Tricks gehört es beispielsweise, einen Kochplan zu schreiben und dann die meisten Zutaten zusammen zu kaufen. So kann man sich beispielsweise Freitag Abend oder am Samstag hinsetzen und überlegen, was man die kommende Woche essen möchte. Darauf basierend, schreibt man einen Einkaufszettel und geht dann alles zusammen einkaufen. Lediglich schnell verderbliches, wie Fleisch oder einige Gemüse- und Obstsorten, sollte man erst kaufen, wenn sie benötigt werden (oder als erstes kochen). Somit entfällt die Frage am Abend „Was koche ich heute?“ und das Einkaufen nach Feierabend.

Um aber auch beim Kochen den Aufwand gering zu halten, gibt es zwei Möglichkeiten, die mitunter auch miteinander kombiniert werden können:

1. Dinge kochen, die nicht aufwendig sind! Nicht aufwendig heißt nicht unbedingt, dass es schnell geht. Manche Gerichte bereiten sich fast von allein zu. So muss niemand stundenlang in der Küche stehen.
2. Gerichte kochen, die man super aufheben kann und die eventuell auch kalt schmecken. Auf diese Art können gleich größere Portionen gekocht werden. Entweder man hat den nächsten Abend noch etwas davon und muss so nicht jeden Tag etwas kochen oder die Reste werden mit zur Arbeit genommen. Auf diese Weise kann die Kantine einfach und lecker umgangen werden.

Wer damit anfängt, regelmäßig selbst zu kochen, wird bald merken, wie viel besser das schmeckt und nichts anderes mehr wollen. Manchmal fehlen zu Beginn ein wenig die Ideen, da macht sich die Anschaffung eines Kochbuchs gut. Eins, was direkt die Problemstellung im Blick hat, ist das Buch „Fitnessrezepte für Besseresser“. Hier werden nochmal ein paar Einkaufstipps gegeben, um sich das Kochen im Alltag möglichst leicht zu machen. Außerdem sind die Rezepte genau auf die zwei oben genannte Tipps abgestimmt. Die Rezepte sind leicht zu kochen, auch für Anfänger.

Wer es mit der Ernährungsumstellung geschafft hat, den wird auch ab und zu einmal ein Stück Kuchen nicht umbringen.
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