Vorsicht Kopfpauschale! Schwarz-Gelb will das solidarische Gesundheitssystem zerschlagen

(Foto: Linksfraktion Bund)

Berlin: Bundestag | Gut gefunden in der Fraktion;

Für die Versicherten wird es teuer: Union und FDP machen den Weg frei für höhere Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung und für unbegrenzte Zusatzbeiträge. Die Arbeitgeber entlässt Schwarz-Gelb aus der Verantwortung. Ihr Anteil liegt bereits unter dem der Versicherten und wird bei 7,3 Prozent eingefroren. Alle künftigen Ausgabensteigerungen müssen allein die Versicherten tragen - als pauschale Zusatzbeiträge. Diese sind nichts anderes als die Kopfpauschale
durch die Hintertür.
Der unsoziale Geist setzt sich durch
Mit dieser Kopfpauschale belastet Schwarz-Gelb arme Menschen besonders massiv. Ein Sozialausgleich greift erst, wenn die Gesundheitskosten
aus allgemeinen Beiträgen und Zusatzbeiträgen zusammen mehr als 10,2 Prozent des Einkommens der Versicherten betragen. So viel Beitrag war noch nie.

DIE LINKE. ;möchte eine Solidarische Bürgerinnen- und Bürgerversicherung einführen!

DIE LINKE. kann und wird das nicht hinnehmen und für eine solidarische
Bürgerinnen- und Bürgerversicherung streiten: Alle, auch die heute privat Versicherten, zahlen entsprechend ihrem Einkommen aus Löhnen, Honoraren sowie Miet-, Pacht- und Kapitalerträgen ein. Die Beitragsbemessungsgrenze wird perspektivisch abgeschafft. Wer wenig hat, zahlt wenig. Wer mehr hat, zahlt in absoluten Beträgen
mehr. Die Parität wird wiederhergestellt. Die Arbeitgeber tragen die Hälfte der Beiträge ihrer Beschäftigten auf Löhne und Gehälter.

Wir fordern alle Bürgerinnen und Bürger auf sich gegen diese unsoziale Kopfpauschale zu stellen, unterstützen sie uns in unseren Forderungen!

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6 Kommentare zum Beitrag
1.166
Maik Rudolph aus Laatzen am 13.07.2010 um 11:29 Uhr  
756
DIE LINKE Schwabach/Roth aus Schwabach am 13.07.2010 um 12:14 Uhr  
23.510
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 13.07.2010 um 16:01 Uhr  
23.510
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 13.07.2010 um 16:02 Uhr  
1.166
Maik Rudolph aus Laatzen am 24.07.2010 um 11:35 Uhr  
23.510
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 24.07.2010 um 16:21 Uhr  
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