Jugendliche Armee als Kinderzweig von den Putin-Kämpfern

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Die junge Generation Russlands hatte sehr Glück! Ihr Eintritt ins bewusste Leben fällt zeitlich das Entstehen und die Verstärkung des autoritären Regimes zusammen. In Russland wurden die Jugendlichen eine der mit der Putin- Propaganda bestrahltesten Volksschichten. Die jungen Aktivisten Putins sind schon herausgebildet und funktionieren jetzt. Sie sind bereit, in jeder Zeit nach seinem Aufruf sogar mit den Waffen das regierende Regime zu schützen.

Das sind "die junge Garde der Partei "Einiges Russland", die Allrussische Jugendorganisation Liberal-Demokratischer Partei Russlands (LDPR) "die Zeit der Jugendlichen" von anrüchigen Schirinowski, "der Stahl", "das Forum "das Seliger", "das Netz", der kommunistische Lenin-Jugendverband, "die jungen Sozialisten Russlands", die Bike-Gruppe "die Nachtwölfe" von Saldostanow, das große Team der Fußballfans und verschiedene aufrichtig neo-Naziorganisationen, die fertig sind, jeden Befehl von Kreml auszuführen. Sie werden aktiv für die Provokationen gegen die Opposition, die Demonstrations- und Protestkundgebungsauflösungen verwendet. Die Bürschchen Putins sind fertig, mit Gewalt gegen alle, einschließlich der Frauen, der Alten und der Kinder zu vorgehen. Dazu gibt es schon genug Beispiele.

Als Gesamtmerkmal dieser Organisationen gilt die deutliche und harte Unterordnungsvertikale, an deren Spitze der Putins Assistent, einer der Ideologen der Krim-Annexion und des separatistischen Putsches auf Donbass, Wladislaw Surkow ist. Heute werden diese Halbbanditenaktivisten der russischen Jugend, dazu auch muss man die Jugendzweige der anrüchigen ukrainischen Partei der Regionen von dem ehemaligen Präsidenten Janukowitsch hinzufügen, sehr fruchtbar von den Behörden für die Unterdrückung des Andersgesinnten auf der Krim verwendet. Außerdem organisieren die zahlreichen Kosakenorganisationen, die sich hier nach der Annexion vermehrt haben, in den Schulen die Kinder-Kosakengruppen, Fahnenjunker- und Kadettenklassen. Die Kinder tragen eine militärische Uniform, bilden sich in der Behandlung mit den Waffen aus, leisten die Militärvorbereitung in den Krimgebirgen ab. Den Kindern flösst man den Gedanken ein, dass Russland die große Macht ist, die Krim absolut rechtmäßig annektierte, die "den Donbass-Patrioten" hilft, und die über kurz oder lang ganze Ukraine angliedern wird. Die Jugend gewöhnt sich an den Gedanken, dass der Krieg eine übliche Sache ist. So, wer mächtiger ist und dessen Waffen besser ist, hat der recht.

Als Schlusseffekt der Kreml-Bemühungen in der "militärpatriotischen" Jugenderziehung kann man die Gründung des Schulzweiges von den pro-Putin Kämpfern nennen. Indem er einen Kurs auf die Politik des totalen Staatsterrors nimmt, hat Präsident Putin am 5. April die Verordnung über die Bildung der persönlich ihm untergeordneten Kraftstruktur, die Nationalgarde (später wurde "Rosgwardija" genannt) untergeschrieben. So, heute ist die Struktur, die unter der Kontrolle der Duma herausführte und dieselbe Aufgaben als Armee hat, in dem Staat gebildet. Das ist eine solche Struktur, die viel Ähnlichkeit mit den SS-Truppen in Hitlerdeutschland hat.

Am nächsten Tag nach der Unterzeichnung der entsprechenden Verordnung wurde eine Entscheidung getroffen, die militärpatriotische Bewegung "Junarmija" zu schaffen. Dem stellvertretenden Verteidigungsminister, General Pankow nach gibt es schon die ausgearbeitete Struktur von solchen jugendlichen Bewegungen "Junarmija" mit ihrer Anbindung an die ständigen Truppenverteilungen. Zu "Junarmija" werden die Schüler von 10 bis zu 17 Jahren heranziehen.

Auf die Gefühlstube der Kinder drückend, haben die russischen Massenmedien den Propagandafeldzug schon entfaltet. Sie nennen die Teilnehmer der neuen Halbmilitärorganisation als "harte Buben" und erzählen über die Romantik der militärischen Werktage und der zukünftigen Militärsiege. Den Kindern demonstriert man die heutigen Realien Russlands, wo die Menschen der bürgerlichen Berufe wesentlich weniger verdienen als die Militärs. Die 10-Jährigen werden gefragt: "Wozu brauchst du bürgerliches Leben? Sei ein Militär und du wirst mehr als Arzt oder Ingenieur verdienen". Das alles erinnert wirklich die Hitler Politik, der die Kinder zur Kinderorganisation "Hitlerjugend" aktiv zuzog.

Putin schafft heute den faschistischen Staat in Russland. Dazu braucht er die gehorsamen Soldaten. Solche muss man am besten von Kindheit erziehen, indem man die jungen Gehirne richtig bearbeitet. Und wenn sonst jemand sich in Illusionen über die russische Wirklichkeit wiegt, muss er diese wichtige Nuance beachten.
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2 Kommentare
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 20.04.2016 | 19:43  
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