Die Fahnenaktion von TERRE DES FEMMES „Frei leben – ohne Gewalt“! NEIN zu Gewalt an Frauen

Berlin: Pro Fairness gegen Mobbing | Der 25. November ist der „Internationale Tag gegen Gewalt an Mädchen und Frauen“. Vor elf Jahren hat TERRE DES FEMMES an diesem Tag ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt und zum ersten Mal Fahnen wehen lassen und zudem ein weltweites Netzwerk geschaffen, das rund um den 25. November Aktionen gegen Gewalt an Frauen organisiert.

Mit über 6.304 Fahnen und Bannern werden Institutionen, Verbände und Einzelpersonen in Deutschland, Österreich und weiteren Ländern sich auch in diesem Jahr gemeinsam für das engagieren, was Frauen wirklich wollen „Frei leben – ohne Gewalt“!

„Die TERRE DES FEMMES-Fahne entwickelt sich weltweit zum vereinenden Symbol für ein freies und gleichberechtigtes Leben von Mädchen und Frauen“ freut sich Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin der Organisation TERRE DES FEMMES. „Es ist erschreckend, wie viele Mädchen und Frauen von Häuslicher Gewalt, Zwangsheirat, Genitalverstümmelung und Zwangsprostitution in Deutschland aber auch weltweit noch immer betroffen oder bedroht sind“, mahnt Stolle an.

„Menschenrechtsverletzungen an Frauen sind keine Privatangelegenheit, auch wenn Sie im familiären Umfeld geschehen“, betont Christa Stolle. TERRE DES FEMMES rückt diese fortbestehende traurige Realität mit zahlreichen Kampagnen und durch die jährliche Fahnenaktion in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Bisher sind rund 430 Aktionen und Veranstaltungen rund um den Gedenktag angemeldet.

Jedes Jahr beteiligen sich mehr als 400 Städte und Gemeinden. Informationen zu den in Ihrer Region stattfindenden Aktionen können Sie dem Online-Veranstaltungskalender zur Fahnenaktion unter http://www.frauenrechte.de/fahnenaktion entnehmen, der laufend ergänzt wird.

Der internationale Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen" geht zurück auf die Ermordung der Schwestern Mirabal am 25. November 1960. Die drei Frauen hatten sich gegen die Diktatur in der Dominikanischen Republik engagiert und waren nach monatelanger Folter vom militärischen Geheimdienst umgebracht worden. Mit der jährlich steigenden Zahl von gehissten Fahnen wird das Vermächtnis dieser drei Frauen eindrucksvoll gewürdigt.

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