Die Abenteuer Putins oder die Doppelstandards des deutschen Business

Vor zwei Jahren brauchte die Kanzlerin Angela Merkel die großen Bemühungen, um das deutsche Business zu nötigen, sich die politische Entscheidung über die Teilnahme Deutschlands in den Sanktionen gegen Russland zu abfinden.

Russland war wirklich ein ernster Handelspartner für Deutschland. Das Gesamtvolumen des Umsatzes zwischen der BRD und der Russischen Föderation hat zum Anfang 2014 tatsächlich $80 Milliarde erreicht. Deutsches Business hat aufgehört zu beharren, wenn die niedrigen Erdölpreise das russischen Rubel und die Kaufkraft der Kunden in Russland niedergeschlagen haben.

Es war offensichtlich für deutschen Industriellen, dass der russische Markt von der Krise befallen ist, umso mehr, dass der gesunkene Euro ein Interesse für die deutschen Waren auf dem globalen Markt heftig angeheizt hat. Beim allgemeinen deutschen Exportumfang mehr als 1 Billion Dollar hat sich der Lieferungsabbau nach Russland in den Dutzend Milliarden die Situation nicht ausgewirkt.

Seinerseits hat russische Seite die Handlung der Sanktionen empfunden, da sie kritisch von den westlichen Technologien, besonders deutschen, im Hintergrund von dem wissentlich unerfüllbaren Plan berüchtigten Importersatzes abhängte. Die russische Rüstungsindustrie hat durch das Militär-Handelsembargo ernst gelitten. Jetzt sucht sie aktiv nach den Umwegen der Sanktionen. Jedoch gibt es die deutschen Gesellschaften, die ungeachtet der Beschränkungen mit den strategischen Unternehmen der russischen Rüstungsindustrie weiter zusammenarbeiten. Eine von ihnen ist Konzern Daimler AG, der die vielseitige Zusammenarbeit mit dem Lkw-Konzern Kamaz bis jetzt entwickelt. Im März 2016 wurde der Bau des Betriebs der gemeinsamen Erzeugung der Fahrerhäuser in Nabereznie Tschelny (Tatarstan) begonnen. Auf der Eröffnung des Baues hat der Kamaz Generaldirektor Sergej Kogogin erklärte: „die Bildung des Joint Ventures mit Daimler AG in der Erzeugung der Fahrerhäuser wird ein nächster Schritt in der Zusammenarbeiterweiterung mit dem deutschen Konzern. Kamaz realisiert die Strategie von Rostech in der Beschaffung von dem klugen Kapital, der zulässt, fordernde Kompetenzbereiche zu erwerben, den Zugang zu den neuen Märkten zu bekommen und die zusätzliche Finanzierung zu gewährleisten“.

Dabei braucht es zu bemerken, dass die russische strategische Gesellschaft Kamaz und andere Rüstungshersteller einen besonderen Platz in der Politik von Wladimir Putin belegen. In den günstigsten Jahren der hohen Erdölpreise und des Überflusses der Finanzmittel stand die Aufgabe im beschleunigten Tempo, die russische Armee und die Rüstungsindustrie in der Russischen Föderation zu modernisieren. Es wurde absolut rational und vernünftig, dass Staatsgewalt Russlands das hoffnungslosen Rückstand der einheimischen Militärtechnologien und die Notwendigkeit der geraden Kapitalanlagen des westlichen Know-how Technologien oder der industriellen Partien für die russische Armee und die Rüstungsindustrie verstand.

Putin wollte, dass die russische Armee und die Industrie zur Verfügung die westlichen Technologien einschließlich der letzten Muster der deutschen Rüstungstechnologien, der Ausbildungsstellen der Truppen, die von den deutschen Bauunternehmern schlüsselfertig aufgebaut werden sollten, bekommen haben.

Jedoch haben das Krimabenteuer und dann die Militäraggression im ukrainischen Donbass, das Programm des Imports der Rüstungstechnologien durch die westlichen Sanktionen endgültig aufgegeben. Daimler AG doch zusammen mit Kamaz, der in Russland und auf dem internationalen Markt ein Hauptlieferant der Militär-Lkw ist, hegen Hoffnung hartnäckig, das Schlupfloch in Sanktionsprozeduren zu finden.

Es ist offenbar, dass man in Daimler meint, dass die Kamaz-Lkw eine harmlose Sache im Putins Arsenal sind. Sie schießen doch nicht, sprengen nicht und töten nicht. Deshalb ist nichts furchtbar in den Lieferungen von ähnlichen Erzeugnissen für Putins Armeen.

Wahrscheinlich beachtet Daimler nicht solche Tatsache, dass die Bomben und die Geschosse, die heute die Zivilbevölkerung in Syrien und im Donbass und früher in Georgien töten, gerade mit den Kamaz-Lkw befördert werden. Diese Wagen sind eine Grundlage der taktischen Militärlogistik der russischen Armee, ohne die die Gefechte überhaupt unmöglich sind. Man muss die mögliche Aggression der Russischen Föderation gegen NATO in Baltikum betrachten.

Heute reagiert man besonders kränklich in der Ukraine und Syrien auf die Kamaz Erzeugnisse, deren Bürger diese Lkw den Tod bringen. Ungeachtet der unterschriebenen Minsk Vereinbarungen setzt die russische Militärführung fort, die Kamaz-Lkw für die Beförderung der Waffen und der Munition für die pro-russischen Separatisten und regulären Truppen der russischen Armee in der Ukraine einzusetzen, indem sie unter humanitärer Hilfe maskieren.

Heute ist es schon klar, dass die Lieferungen der russischen technischen Kampfmittel nach Syrien die direkte Gefährdung der Sicherheit Deutschlands vorstellen. Die Unterstützung des im Sterben liegenden Regimes von Bashar Assad verwirklicht sich außerdem mit den Lieferungen von Kamaz Erzeugnissen. Infolge des langwierigen Krieges gegen das syrische Volk sind mehr als Million Syrer nach Europa einschließlich Deutschland als Flüchtlinge schon übergesiedelt. Also, in jetziger Situation stellen die Versuche von Daimler, die Lieferungen von den Technologien in die russische Armee in Ordnung zu bringen, obwohl indirekt, aber die Gefährdung der Sicherheit Europas und Deutschlands vor.

Noch vor kurzem sorgloses und friedliches Europa gibt heute Milliarden Euro monatlich für die Überwindung der Migrationskrise aus, die von außen eingeleitet wurde, und muss gegen die wachsende Terrorbedrohung (die Terrorakte in Frankreich, Belgien und Deutschland) kämpfen. Moskau seinerseits benutzt diese Situation in sein Interesse.

Der Kreml verheimlicht schon nicht, dass er versucht, die Gruppe der Länder-Parias zu verlassen und in den Klub der zivilisierten Staaten zurückzukehren. Dabei strebt Moskau, die begangenen Fehler auf ein Nichts zu reduzieren und die Rückkehr durch "den Zwang zum Frieden" durchzuführen. Außerdem werden die Faktoren der Flüchtlinge und der Terrorakte in Europa vom Kreml für die Untergrabung des Ansehens der EU-Leader (Deutschlands und Frankreichs) verwendet, um sie um die mehr loyale zu Moskau später auszuwechseln.
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2 Kommentare
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Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 06.09.2016 | 19:46  
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Nikolaus Blank aus Berlin | 07.09.2016 | 20:04  
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