Neu auf DVD: Michael Douglas und Matt Damon als Liebespaar in "Liberace - Zuviel des Guten ist wundervoll"

DVD-Cover "Liberace - Zuviel des Guten ist wundervoll" (Foto: DCM)
Mit dem hypnotischen Discosound „I feel love“ von Giorgio Moroder und Donna Summer beginnt Steven Soderbergs dramatische Liebesgeschichte im opulenten Meisterwerk-Biopic „Liberace – Zuviel des Guten ist wundervoll“ ("Behind the Candelabra"). Matt Damon – Anfang Vierzig - glänzt darin glaubhaft als 17jähriger Lover des vierzig Jahre älteren, amerikanischen Superstars Liberace (Michael Douglas), deren geheimgehaltene Beziehung Mitte der Siebziger bis Anfang der Achtziger Jahre weilte. Wie auch Modezar Rudolph Moshammer predigte Liberace öffentlich, er sei heterosexuell und konnte so sein homosexuelles Privatleben zeitlebens verbergen. Seines Images wegen verklagte er jeden, der das Gegenteil behauptete.

1977 besucht der bisexuelle Scott Thorson (Matt Damon) ein Konzert des Pianisten Liberace, der in jenem Jahrzehnt als bestbezahlter Entertainer weltweit galt. Mit im Publikum auch die Mutter des Stars, die er abgöttisch liebt. Schüchtern wie das kleine Bambi aus dem Disney-Film begrüßt Scott den berühmten Star backstage zwischen zwei seiner Shows in Las Vegas und bekommt von ihm seine private Telefonnummer. Es dauert nicht lange, bis sie gemeinsam Champagner schlürfend in Liberaces Whirlpool entspannen und gemeinsam in dessen Luxus-Bett landen. Liberace engagiert Scott, der eigentlich Tierpfleger werden wollte, als persönlichen Assistenten, frei nach dem Motto: „Nach Kochen und Sex ist Shoppen morgens der einzige Grund aufzustehen – und es sichert 'ne Menge Jobs.“ Damit der Knabe ihm ähnlich sieht, muss er sich einer Schönheitsoperation unterziehen lassen. Von da an wandelt sich die filigrane Liebesgeschichte zum kaputten Drama.

Die "Liberace"-DVD enthält Special Features wie „Michael Douglas presents Best of“, „King of Bling Bling – Liberace in Zahlen“, „Interviews“ mit den Hauptprotagonisten sowie Produzent Jerry Weintraub und Drehbuchautor Richard LaGravenese. Bei dem Feature „Deutschlandpremiere in Berlin“ kommen unter anderem Michael Ballhaus und Désirée Nick zu Wort. Gedreht wurde „Liberace“ in der Villa von Zsa Zsa Gabor und Prinz Frédéric von Anhalt; die luxuriösen Räume und Bühnenoutfits wurden aufwändig originalgetreu nachgebaut und neu genäht. Hollywoods prüde Studioproduzenten wollten die bereits siebte Zusammenarbeit von Steven Soderberg und Matt Damon nicht finanzieren (Ridiküle 5 Millionen Dollar); die Realisierung kam durch den Pay-TV-Sender HBO zustande. Die erfolgreiche TV-Produktion wurde mit elf Emmys und zwei Golden Globes ausgezeichnet. Wegen der hohen Kinoqualität wurde „Liberace“ beim Filmfestival in Cannes zum Wettbewerb aufgenommen und eroberte schließlich auch weltweit die Kinoleinwände, sowie die Herzen zahlreicher Cineasten. Großartig!

DVD „Liberace – Zuviel des Guten ist wundervoll“ erschien am 21. März 2014 im Verleih von DCM (Vertrieb Universum Film).
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