"6 Wochen oder wie mein Leben zerstört wurde" Kapitel 8/2

Wo wird mein Weg hin gehen in den Himmel oder die Hölle. Bild ist Acryl auf Leinwand " Himmel und Hölle"
Schlafe ein und werde wieder wach als schon die Sonne in meine Gitterbehausung schaut. Wieder passiert rein gar nichts und es ist immer noch vollkommen ruhig draußen. Ich denke:” Das kann doch gar nicht sein.” Ich glaube ich werde verrückt, oder haben sie eingesehen, dass sie nicht das von mir bekommen was sie wollen. Das Schlimmste ist das ich nichts zu Essen bekomme. Mein Magen meldet sich, aber ich kann ihm nichts bieten außer Leitungswasser und das schmeckt nicht mal. Ich versuche einfach nur zu schlafen. Dann denke ich nicht und merke den Hunger nicht. Aus Verzweiflung fange ich an, an den Fingernägeln zu kauen. Ist besonders toll, aber was bleibt mir anderes übrig. Ich bin ja nicht freiwillig in den Hungerstreik getreten und wer weiß wann sie sich wieder um mich kümmern. Zu der Zeit wusste ich noch nicht wie lange Menschen ohne Essen aushalten können und das es wichtig ist wenigstens zu trinken. Mit 18 ist man halt noch nicht so schlau.
Der Tag vergeht, ohne dass etwas passiert. Die Nacht ist wieder ohne Zwischenfälle. Ich hoffe nur, dass sie sich am nächsten Tag wieder um mich kümmern.
Mein 16-ter Tag hier fängt an und ich wünschte der Arsch von der Stasi würde sich wieder um mich kümmern, aber auch heute und auch morgen passiert rein gar nichts.
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