"I HAVE A DREAM" -- Martin Luther King, 1963
"I HAVE A DREAM"
„Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages diese Nation erheben wird und die wahre Bedeutung ihres Glaubensbekenntnisses ausleben wird: ‚Für uns soll als selbstverständlich gelten:
Alle Menschen sind als gleich geschaffen.‘
Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können.
Ich habe einen Traum, dass eines Tages selbst der Staat Mississippi, ein Staat, der in der Hitze der Ungerechtigkeit und in der Hitze der Unterdrückung verschmachtet, in eine Oase der Freiheit und Gerechtigkeit verwandelt wird.
Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt.
Ich habe einen Traum, heute!“
Martin Luther King, 1963
Gibt es einen Grund, IO .RO, warum du gerade jetzt MLK's eindrucksvollen Traum erwähnst?
Ich denke, viele Menschen träumen diesen Traum mit.
Hier ist er in voller Länge:
http://www.youtube.com/watch?v=PbUtL_0vAJk
Ich war von diesem Mann (wie auch z.B. von Nelson Mandela) stark beeindruckt, wieviel persönlicher Mut und Bereitschaft, Nachteile bis hin zu Inhaftierung und Folter dazu gehört sich nach ganz vorne in die Reihe zu stellen - wo es doch bei uns viele nicht einmal in Erwägung ziehen auch nur in die Nähe eines solchen Zuges zu geraten..... und denke an die vielen anderen Ungenannten in diesem Zug.
Ich hoffe sehr daß sich dieser Traum mit der Wahl Obamas zumindest teilweise weiter verwirklicht - zumindest was die Ausrichtung der Politik der USA angeht.
Wir müssen allerdings dabei immer zur Kenntnis nehmen daß es an jedem von uns ist diesen Traum zu verwirklichen - durch das persönliche Verhalten Andersfarbigen, Anderssprechenden, Andersgläubigen und Andersdenkenden gegenüber - wobei ihr meine Zweifel darüber kennt ob dies für einen tief Gläubigen einer Religion mit absolutistischem Anspruch überhaupt möglich ist.
Bei der Veranstaltung der Freien Wähler mit Gabriele Pauli in Ronnenberg sprach der Bürgermeister von Ronnenberg ein Grußwort, indem er u.a. die Chance auf ein Miteinander auf unserem Kontinent thematisierte - und gleichzeitig von EU-Ausländern sprach. Ich habe dann darum gebeten diesen Terminus durch "EU-Mitbürger" zu ersetzen - es sind eben manchmal die kleinen Dinge....
P.S. Da wir ja wissen wo Jesus geboren wurde und wie er in etwa ausgesehen haben muß (und das ist mit großerSicherheit nicht so wie er uns hier und heute dargestellt wird) bezweifele ich daß ihm heute bei uns Asyl gewährt worden wäre - so wie es mit den Guantanamo-Gefangenen geschieht - man will es sich mit den Römern - Verzeihung, natürlich den Chinesen! schließlich nicht verderben.
Was zählt da ein Mensch, ein Jesus?
Schade, dass Du nicht den ganzen Text des Bildes wiedergegeben hast.
Und warum hängt dasPoster jetzt nicht mehr (an Deiner Wand)?
@ Axel: es gibt keinen Grund, außer dem, daß ich daran dachte und das Thema ja eigentlich nie vom Tisch ist
@ Hans-Rudolf: der Zahn der Zeit, nichts hält ewig, es liegt jetzt in einer Schublade
@ Franz, Edgard, Ronny – DANKE!
ich habe mir die Rede eben auch noch einmal angehört, gesehn
‚Gänsehaut’, wie immer
--diese Termini, die heute der allgemeine Sprachgebrauch sind, sachlich klingen sollen und nur bürokratisch sind; auch EU-Mitbürger ist noch ein klein wenig halbherzig (sorry) – es sind einfach europäische Bürger und es klänge in allen Ohren ganz anders, wenn
sie auch so genannt würden: ‚Bürger Europas’
(das sind nur angerissene Gedanken)
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Die einfache Wahrheit ist dieser Spruch: ‚Alle Menschen sind Ausländer /fast überall’
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Und zum Juden Jesus samt Familie – mit Sicherheit hier und heute bekämen die kein Asyl. (sogar hier irgendwo steht diese schöne Satire:
‚Pressemitteilung: *Säugling in Stall gefunden - Polizei und Jugendamt ermitteln …’
aber mit Satiren allein ist leider eben nicht getan)
HIER sind ein paar den alten Postkarten/Vignetten/Aufklebern drin:
http://www.myheimat.de/berlin/beitrag/94436/zum-8-...
- noch eine URL zum Martin-Luther-King-Zentrum für Gewaltfreiheit und Zivilcourage e.V. (ich hab ein paar Bekannte dort):
http://www.king-zentrum.de/zentrum/index.php
@ Kirsten, gute Frage: ‚volle Länge’ – ich hab einfach eine andere Datei benutzt..
lies hier:
http://www.dadalos.org/deutsch/Vorbilder/vorbilder...
die youtube URL steht ja schon hier -
Hier noch EIN Passus der Rede, die ganze ist zu lang.
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ICH HABE EINEN TRAUM!
Ich habe einen Traum, dass eines Tages unten in Alabama—mit den brutalen Rassisten, mit einem Gouverneur, von dessen Lippen Worte der Einsprüche und Annullierungen tropfen—dass eines Tages wirklich in Alabama kleine schwarze Jungen und Mädchen mit kleinen weißen Jungen und weißen Mädchen als Schwestern und Brüder Hände halten können.
ICH HABE EINEN TRAUM!
Ich habe einen Traum, dass eines Tages jedes Tal erhöht und jeder Hügel und Berg erniedrigt werden. Die unebenen Plätze werden flach und die gewundenen Plätze gerade, „und die Herrlichkeit des Herrn soll offenbart werden und alles Fleisch miteinander wird es sehen.“ Dies ist unsere Hoffnung. Dies ist der Glaube, mit dem ich in den Süden zurückgehen werde. Mit diesem Glauben werden wir den Berg der Verzweiflung behauen, einen Stein der Hoffnung. Mit diesem Glauben werden wir gemeinsam arbeiten können, gemeinsam beten können, gemeinsam kämpfen können, gemeinsam in das Gefängnis gehen können, um gemeinsam einen Stand für Freiheit mit dem Wissen zu machen, dass wir eines Tages frei sein werden. Und dies wird der Tag sein. Dies wird der Tag sein, wenn alle Kinder Gottes mit neuer Bedeutung singen können: „Mein Land, es ist über dir, süßes Land der Freiheit, über das ich singe, Land, wo mein Vater starb, Land des Pilgers Stolz, von jedem Berghang, lass die Glocken der Freiheit läuten.“ Wenn Amerika eine großartige Nation sein soll, dann muß dies wahr werden.
Lass daher die Glocken der Freiheit von den wunderbaren Hügeln von New Hampshires läuten. Lass die Glocken der Freiheit läuten von den mächtigen Bergen New Yorks. Lass die Glocken der Freiheit von den Höhen der Alleghenies in Pennsylvania läuten. Lass die Glocken von den schneebedeckten Gipfeln der Rockies in Colorado läuten. Lass die Glocken der Freiheit vom Lookout Mountain in Tennessee läuten. Lass die Glocken der Freiheit von jedem Hügel und Maulwurfshügel in Mississippi läuten. „Von jedem Berghang—lass die Glocken der Freiheit läuten.“
Wenn dies geschieht, und wenn wir erlauben, dass die Glocken der Freiheit läuten und wenn wir sie von jedem Dorf und jedem Weiler, von jedem Staat und jeder Stadt läuten lassen, werden wir diesen Tag schneller erleben, wenn alle Kinder Gottes, schwarzer Mann und weißer Mann, Juden und Christen, Protestanten und Katholiken Hände halten können und die Worte des alten Neger-Spirituals „Endlich frei, endlich frei. Danke Gott, Allmächtiger, endlich frei“ singen.
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Träume werden langsam wahr...
Zu langsam für Viele - leider.
Nicht geradlinig,
auf Umwegen,
mit Rückschlägen,
aber stetig.
Auch ein Traum ?


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