Die Top 5 Ausgeh-Hotspots der Republik

Deutschlands Metropolen haben einiges zu bieten, allen voran Berlin, Hamburg und München. Wer abends etwas unternehmen möchte, der hat deshalb die Qual der Wahl. Ob gechillte Bar, geschmackvolles Restaurant, elegante Spielbank oder trendiger Club - in den urbanen Zentren des Landes findet wirklich jeder wonach ihm gerade der Sinn steht. Und kommt man mal irgendwo nicht rein, weil einfach kein Platz mehr frei ist oder der Türsteher schlecht gelaunt ist, dann gibt es um die Ecke gleich die nächste Location. Selbst in München, der größten Stadt Bayerns. Wir stellen Ihnen die fünf beliebtesten Ausgeh-Hotspots in Deutschland vor, zwei davon in der bayerischen Landeshauptstadt.

Baden-Baden: Casino im Kurhaus


Im klassizistischen Kurhaus von Baden-Baden, Mittelpunkt der elitären Stadt, ist unter anderem Deutschlands wohl berühmtestes Casino untergebracht. Wer mit einem Casino roten Teppich, schwere Samtvorhänge, makellos gekleidetes Personal, goldene Kronleuchter, einfach pure Eleganz verbindet, der ist im Casino Baden-Baden genau richtig. An zwei Tischen kann hier klassisches französisches Roulette gespielt werden, an sieben weiteren wird American Roulette praktiziert. Es gibt fünf Black Jack Tische für all jene, die die Karte der Kugel vorziehen. Außerdem 140 Slotmachines, Touchscreen Automaten, Video Slots oder Video Roulette-Systeme die im historischen Ambiente modernes Las Vegas-Feeling vermitteln.

Marlene Dietrich, mindestens genauso legendär wie die Spielbank, bezeichnete sie sogar als schönste der Welt, weiß der Casinoexperte von casino-24.com zu berichten. Das Haus kann auf eine über 250-jährige Tradition im Glücksspiel zurückblicken und hat so manchen Stargast empfangen. Wer weniger Interesse an Roulette oder Black Jack hat, der kann sich morgens ganz in Ruhe durch das stattliche Haus führen lassen und mehr über die einzigartige Geschichte und Ausstattung erfahren. Doch freuen Sie sich nicht zu früh: Die Verschwiegenheit des Personals gebietet es, nichts über Eskapaden oder Verluste der Prominente preiszugeben.

Berlin: Techno-Club Tresor


Erst vor wenigen Monaten hat der Berliner Techno-Club Tresor seinen 25. Geburtstag gefeiert und muss sich langsam damit abfinden, selbst erwachsen zu sein. Der Club gilt als Wiege des Techno und ist auch heute noch schwer angesagt. Sein Name kommt nicht von ungefähr: Der Club eröffnete am 13. März 1991 hinter einer schweren Stahltür eines echten Tresors. Der Tresorraum lag im Keller des ehemaligen Wertheim-Kaufhauses an der Leipziger Straße. Zu DDR-Zeiten befand sich genau hier der Todesstreifen. Ein also in mehrfacher Hinsicht magischer Ort. Wie gemacht für die Nacht. Der Tresor wurde zum Symbol der Freiheit und zum Treffpunkt der Kreativen aus der ganzen Welt. Noch heute tanzen hier die urbanen Hipster aus allen Teilen der Welt zu elektronischen Beats, wenngleich sich der weltbekannte Club seit 2007 in einer neuen Location befindet. Das ehemalige Heizkraftwerk Berlin-Mitte wurde zum neuen Heim und Herz der europäischen Techno-Szene.

München: Lenbachs & Söhne


Ja, Schumann's kennt jeder. Doch München hat noch viele weitere exquisite Bars zu bieten, als nur das Etablissement von Charles. Das Lenbachs & Söhne beispielweise ist eine dieser Bars, in denen sich der Bartender Zeit für den Gast nimmt, ihm Cocktails aufgrund seiner geschmacklichen Vorlieben empfiehlt und nicht nur die Standardkarte über den Tresen reicht. Die Bar in diesen Gemäuern hat Tradition, doch ist sie nicht mehr das Wichtigste. Unter der Woche dominiert der ruhigere Bargenuss, am Wochenende wird Lenbachs & Söhne zur kleinsten Disko von München. Dafür wurde die Bar kürzlich verkleinert um neuen Raum zu gewinnen. Die Jukebox wurde in Rente geschickt, stattdessen legen hier nun internationale DJs exzellente Musik auf.

Hamburg: 20 Flight Rock


Direkt auf der berühmt-berüchtigten Reeperbahn liegt mit dem 20 Flight Rock eine von Hamburgs vielen Kultkneipen. Hier wird noch der Rock 'n' Roll geehrt, mit allem was dazu gehört: Frauen mit Petticoat und Männer mit ordentlich Pomade im Haar. Doch musikalisch ist man auch anderen Stilrichtungen aufgeschlossen. Im 20 Flight Rock geht es liberal und bunt gemischt her. Besonders die Live-Bands sind es aber, die die Massen anlocken. Aber auch DJs legen hier auf. Hauptsache die 50er-Jahre werden irgendwie integriert. Und je besser die Musik, desto wilder wird das Tanzbein geschwungen. Aus dem Hahn fließt Bier der unterschiedlichsten Marken, viele davon aus der Region. Das passt perfekt zur Sound-Mischung aus Rockabilly und Rock 'n' Roll. Also: Lederjacke an, Sonnenbrille auf und Antreten zur Zeitreise in die 50er-Jahre.

Gegründet wurde das 20 Flight Rock von einer Gruppe 50er-Jahre-Fans, die für ihres Gleichen einen Zufluchtsort schaffen wollen in dem die Nostalgie regiert. Mit Plakaten, Autoteilen, Schallplatten und vielerlei mehr haben sie mitten in Hamburg den Charme jener Jahre wieder aufleben lassen. Und die Schallplatten sind keineswegs nur schnöde Dekoration. Von ihnen kommt hier noch immer die Musik.

München: Labor Bar


Ganz in der Nähe vom Stachus liegt eine ganz besondere Münchener Bar, die Labor Bar. Der Name ist hier in der Tat Programm. Der Shot wird im Reagenzgläschen serviert, größere Drinks kommen im Erlenmeyerkolben daher. Ganz wie im Labor wird zum Befüllen stilecht die Spritze verwendet. Um eine labortypische Atmosphäre zu schaffen, befinden sich Schwarzlichtlampen unter der Decke. Sie bringen die Flüssigkeiten zum Leuchten. Die Neontöne sind mitunter so unnatürlich, dass man glaubt, tatsächlich chemische Substanzen zu sich zu nehmen. Verblüffend auch, wie sehr die Optik den Geschmack beeinflusst. Das Konzept der Labor Bar wird knallhart durchgezogen. Die Stärke der Shots wird auf der Karte zum Beispiel mit Totenköpfen angegeben. Was der alte Gynäkologen-Stuhl hier allerdings verloren hat, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben. Wenngleich die Atmosphäre alles andere als gediegen ist, ist die Labor Bar auf jeden Fall ein schräger Gag, der die Stimmung zu Beginn einer langen Partynacht lockert und für jede Menge Gesprächsstoff sorgt.
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