DER LEO—einer meiner schönsten Newsletter

Katzenmond--

DER LEO—NEWSLETTER April 2009:
http://www.leo.tu-chemnitz.de/

Liebe LEO-Leser,
schon vergessen? Dienstag ist LEO-Tag. Nicht jeden Dienstag, klar, aber doch diesen (also für Sie der gestrige vermutlich). Seit da finden Sie die brandneue LEO-Ausgabe unter www.leo.tu-chemnitz.de online. So viele Texte sind in den vergangenen Wochen zusammengekommen, dass wir uns ein paar gleich mal für die nächste Ausgabe aufsparen. Aber nichts über Kommendes (Prognosen sind bekanntlich schwierig, so lang sie die Zukunft betreffen), das Heute zählt: Und da finden Sie unter anderem

ein Interview mit dem Namenforscher Karlheinz Hengst über den Boom der Namenforschung,
Alles außer Tiernahrung oder Schwierigkeiten mit der Baumarkt-Werbung,
einen Kommentar über Kommentare,
eine Betrachtung zur Inflation historischer Momente,
die Beantwortung der Frage, wer eigentlich die Dummheit erfunden hat und wie man sie kaschieren kann,
den Start einer Serie über die Förderer der deutschen Sprache, wobei wir auf keinen Fall mit Bastian Sick beginnen,
eine Rezension zu Peter Demetz‘ Prag-Erinnerungen sowie
einen Kulissenschieber zur Arbeit beim Format-Radio.

Dazu gibt es natürlich wieder Lustiges aus der Welt der Schilder und der Druckerzeugnisse, ein neues Redaktionsfoto, die Ankündigung eines Scrabble-Events sowie der frisch gedruckten LEO-Print-Ausgabe. Aber, ja: Nicht zu viel über Zukünftiges.

Freuen Sie sich lieber über die Direkt-Links zu den Artikeln in dieser Mail (das ist der Fortschritt, alle müssen mit). Selbstredend registrieren wir genau, wer welchen Link geklickt hat und verkaufen die entsprechenden Daten an Google, Lidl und die Telekom. Und weil wir damit so unglaublich viel Geld verdienen, ist dies vielleicht die letzte LEO-Mail. Also kräftig klicken unter www.leo.tu-chemnitz.de , wir fiebern dem Ruhestand entgegen!
Mit besten Grüßen
Ihre LEO-Redaktion
PS: Der letzte Absatz war nur Spaß. Nicht wirklich lustig, waa…
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LESEPROBE:
Meine Meinung: Kommentare sind doof! | Glosse |
Von Cornelia Krause
Oh, diese Kommentare! Wie gehen die auf die Nerven! „Die Meinung ist die Küche, worin alle Wahrheiten abgeschlachtet, gerupft, zerhackt, geschmort und gewürzt werden“, sagte schon Kritiker und Schriftsteller Ludwig Börne. Vor mehr als 100 Jahren. Auch heute noch sitzen viele am Textekochtopf und produzieren selten Leichtverdauliches.

Überall sind Meinungen zur hören und zu lesen. Die Nachbarin beschwert sich über die in der Politik, die eh nur in die eigene Tasche arbeiten. Der Pfarrer schimpft über die schwarzen Schafe. Die Zeitungen berichten, was andere Leute über andere Leute meinen und veröffentlichen in der Randspalte daneben ihren eigenen Kommentar zur Sache. Und das Internet etabliert sich dank Web 2.0 zum Mitmach- und Kommentiermedium Nummer eins. Sind wir also in der Hochsaison des Kommentars angekommen?
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