DeutschlandNordrhein-WestfalenBergheimNaturMoin zusammen. Mein Name ist "Salticus scenicus". Hat hier jemand einen Ingenieur bestellt? Erläuterungen hierzu siehe Kommentar.
Moin zusammen. Mein Name ist "Salticus scenicus". Hat hier jemand einen Ingenieur bestellt? Erläuterungen hierzu siehe Kommentar.
Die Zebraspringspinne (Salticus scenicus), nur weinige Millimeter groß, schaut etwas verdutzt in die Kamera.
Dieser kleine Zeitgenosse hat´s drauf.
Die nur wenige Millimeter große Zebraspringspinne erfreut mit ihren Leistungen der Superlative die menschliche Ingenieurskunst.
Ein auffälliges Merkmal der Zebraspringspinne sind die beiden großen Frontaugen, wie sie für Springspinnenarten typisch sind. Neben diesen ist ein weiteres Augenpaar nach vorn gerichtet. Vier weitere Augen befinden sich an den Seiten des Vorderleibes. Aufgrund dieser Anordnung kann die Zebraspringspinne auch nach hinten sehen. Zebraspringspinnen können im Nahbereich besser sehen, als das mit dem menschlichen Auge möglich ist.
Zum Springen wird das dritte und vierte Beinpaar ruckartig gestreckt. Die Streckung erfolgt wie bei allen Webspinnen nicht durch Muskelanspannung, da die Laufbeine keine Streckermuskeln besitzen, sondern beruht auf einer plötzlichen Erhöhung des Hämolymphdrucks und stellt damit eher ein hydraulisches Prinzip dar. Mit den beiden ersten Beinpaaren wird das Beutetier ergriffen und die Landung gebremst. Die Sprünge über Distanzen bis etwa zum zwanzigfachen der eigenen Körperlänge sind sehr präzise, weshalb Springspinnen für Bioniker sehr von Interesse sind bei der Entwicklung von Techniken, mit denen die Präzision hydraulischer Anlagen verbessert werden kann.*
Lieber ´nen „Spatz“ in der Hand… Teil 2 (Zugabe)
Liebe Naturfreunde hier bei „myHeimat“,
da Euch der Schnappschuss der Heckenbraunelle (Prunella modularis) so sehr gefallen hat, möchte ich noch...
Endlich tut sich was am Wasser….
Liebe Natur- und Libellenfreunde,
nach diesem schon besonderen Ereignis des Schlupfes eines Frühen Schilfjägers (Brachytron pratense) unter...
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Dieser kleine Zeitgenosse hat´s drauf.
Die nur wenige Millimeter große Zebraspringspinne erfreut mit ihren Leistungen der Superlative die menschliche Ingenieurskunst.
Ein auffälliges Merkmal der Zebraspringspinne sind die beiden großen Frontaugen, wie sie für Springspinnenarten typisch sind. Neben diesen ist ein weiteres Augenpaar nach vorn gerichtet. Vier weitere Augen befinden sich an den Seiten des Vorderleibes. Aufgrund dieser Anordnung kann die Zebraspringspinne auch nach hinten sehen. Zebraspringspinnen können im Nahbereich besser sehen, als das mit dem menschlichen Auge möglich ist.
Zum Springen wird das dritte und vierte Beinpaar ruckartig gestreckt. Die Streckung erfolgt wie bei allen Webspinnen nicht durch Muskelanspannung, da die Laufbeine keine Streckermuskeln besitzen, sondern beruht auf einer plötzlichen Erhöhung des Hämolymphdrucks und stellt damit eher ein hydraulisches Prinzip dar. Mit den beiden ersten Beinpaaren wird das Beutetier ergriffen und die Landung gebremst. Die Sprünge über Distanzen bis etwa zum zwanzigfachen der eigenen Körperlänge sind sehr präzise, weshalb Springspinnen für Bioniker sehr von Interesse sind bei der Entwicklung von Techniken, mit denen die Präzision hydraulischer Anlagen verbessert werden kann.*
Na, wenn das nichts ist?
*Creative Commons Wikipedia Foundation Inc.
Schöne Grüße vom "Waldschrat"