Patenschaft SOS-Kinderdorf – Ostseeappartements Rügen engagiert sich

Kinder in Burundi (Foto: Foto: Patrick Wittmann – Quelle: sos-kinderdoerfer.de)

Im Alltagstress vergessen viele schnell, dass es anderen Menschen auf der Welt viel schlechter geht als uns. Besonders Kinder leiden unter Armut, Hunger und Krankheiten. Die Ostseeappartements Rügen freuen sich deshalb besonders, die Patenschaft für ein 4-jähriges Kind in Burundi übernommen zu haben. Vieles, das in Deutschland selbstverständlich und alltäglich ist, gibt es in dem afrikanischen Land, das noch immer unter den Folgen des jahrzehntelangen Bürgerkriegs leiden muss, nicht.

Burundi, eines der ärmsten Länder der Welt


Rund drei Viertel der burundischen Bevölkerung leben in Armut. Als Folge des Bürgerkriegs leidet ein Großteil der Menschen unter Hunger und mangelnder medizinischer Versorgung. Das Wachstum der Bevölkerung, unter anderem durch die Rückkehr von Flüchtlingen, verschärft die Lage zusätzlich. Das Gesundheits- und Sozialwesen kann man kaum als solches bezeichnen.

Burundi ist aus der Presse in erster Linie aufgrund des Bürgerkriegs in den 1990ern bekannt. Neuere Schlagzeilen berichten von schlimmen Verletzungen der Menschenrechte. Amnesty International beschreibt die strafrechtlichen Verhältnisse als problematisch. Folter, willkürliche Festnahmen und brutale Misshandlungen sind gang und gäbe.

Kinder in Burundi


Durch die unzureichende Ernährung leiden viele Kinder unter Hunger und damit verbundenen Mangelerscheinungen. Die schwache finanzielle Lage des Staates bedroht die kostenlose, medizinische Versorgung von Schwangeren und Kindern unter 5 Jahren. Viele Kinder werden bereits im Mutterleib mit dem HI-Virus infiziert und erkranken an AIDS. HIV, Malaria, Durchfall durch schlechte Hygienebedingungen, Atemwegsinfektionen (u. a. Tuberkulose) und die Folgen der Mangelernährung sind die häufigsten Todesursachen bei Kindern. Sauberes Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen sind in diesem verarmten Land keine Selbstverständlich.

Trotz Schulpflicht können über die Hälfte der Bevölkerung nicht lesen und schreiben. Rund ein Viertel der Kinder zwischen 10 und 14 Jahren machen Kinderarbeit statt zur Schule zu gehen. Kinder in Gefängnissen, Gewalt gegen Kinder, Ausbeutung und Prostitution von Waisen und Straßenkindern sowie Kindersoldaten sind weitere, schwerwiegende Probleme in Burundi. Während des Bürgerkriegs wurden viele Kinder als Soldaten oder Sexsklaven missbraucht und leiden heute unter den Folgen.

SOS-Kinderdorf in Burundi

Die Ostseeappartements Rügen (weitere Infos hier) haben sich für eine Patenschaft entschieden, weil damit konkret ein Kind im Ausland unterstützt wird. Das Patenkind wird mit Kleidung, Essen, Bildung und Medizin versorgt. Im Laufe der Patenschaft nimmt man an der Entwicklung des Patenkindes teil.

„Die Patenschaft zu übernehmen war schon lange ein Wunsch in unserem Hause. Wir freuen uns unsere Leser in unserem Blog über die Entwicklung unseres Paten auf dem Laufenden zu halten. Nachahmung ist definitiv erwünscht“, so Alexander Schulz von den Ostseeappartements Rügen.

In Burundi gibt es verschiedene Einrichtung von SOS-Kinderdorf: Kinderdörfer, Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Sozialzentren und medizinische Zentren. Das erste SOS-Kinderdorf wurde bereits 1985 in der Hauptstadt Bujumbura errichtet. In einem Kinderdorf leben alleingelassene oder vernachlässigte Mädchen und Jungen in Not und benachteiligte Familien. Dort werden sie von einer SOS-Kinderdorf-Mutter betreut. Geschwister werden in SOS-Kinderdörfer prinzipiell nicht getrennt, auch haben die Kinder weiterhin Kontakt zu ihren Eltern und Verwandten. Der Schutz der Kinder steht stets an erster Stelle. (weitere Infos hier)

Mithilfe der SOS-Kinderdörfer sind in Burundi zwei Schulen und ein Kindergarten entstanden. Durch zusätzliche SOS-Einrichtungen ist es möglich, bedürftige Familien durch Familienprogramme zu stärken und beispielweise HIV-Infizierte medizinisch und psychologisch zu betreuen. In den letzten Jahren konnte die Kindersterblichkeit gesenkt werden, trotzdem stellen Krankheiten und Unterernährung immer noch ein großes Problem dar.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.