Schwabmünchen: Gedicht (11)
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Beginnen möchte ich meine diesmonatige Buchplauderei mit einem Gedicht von Inge Nehring, das ich kürzlich gelesen habe.
Bücher sind was Wunderbares,
unverzichtbar, sind ein Schatz.
Sie enthalten oftmals Wahres,
doch hat Fantasie auch Platz.
Auf gar vielen, vielen Seiten
Stehen ungezählte Worte,
manchmal mühsam zu beschreiten,
führen sie von Ort zu Orte.
Lyrik oder Kriminal,
philosophisch oder heiter,
Bücher...
Gedicht, Bücher, roman, Hommage, Jane Austen, Stolz und Vorurteil
Jeden Morgen in meinem Garten öffnen neue Blüten sich dem Tag. Überall ein heimliches Erwachen, das nun länger nicht mehr zögern mag.
(Matthias Claudius)
Frühling, Gedicht, Blume, Zitat, wachsen
Es war, als hätt der Himmel die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer von ihm nun träumen müßt.
Die Luft ging durch die Felder, die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder, so sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.
(Joseph von Eichendorff)
Gedicht, Mond, Mondnacht
Winternacht
Verschneit liegt rings die ganze Welt,
ich hab' nichts, was mich freuet,
verlassen steht der Baum im Feld,
hat längst sein Laub verstreuet.
Der Wind nur geht bei stiller Nacht
und rüttelt an dem Baume,
da rührt er seine Wipfel sacht
und redet wie im Traume.
Er träumt von künft'ger Frühlingszeit,
von Grün und Quellenrauschen,
wo er im neuen Blütenkleid
zu Gottes Lob will...
Gedicht, Winteranfang, Winternacht
Kürbis
War ein Kürbiskern, so klein,
wollt viel lieber größer sein.
Winkte froh zum Abschied allen,
ließ sich in die Erde fallen.
Bald erschien ein kleiner Spross,
der hurtig aus der Erde schoss.
Es wuchs ein Kürbis, erst noch klein,
wollt viel lieber größer sein.
Er wuchs und wuch, ihr ahnt es schon.
Er platzte wie ein Luftballon.
Und streute seine Kerne,
in die Nähe und die Ferne.
Damit sich diese größte...
Gedicht, Kürbis, Kürbiskern, Kürbisgedicht
„Solange der Mensch denkt,
dass Tiere nicht fühlen können,
müssen Tiere fühlen,
dass Menschen nicht denken können...“
Gedicht, Lyrik, Philosophie
Das Lied der Vögel
Wir Vögel haben's wahrlich gut,
Wir fliegen, hüpfen, singen.
Wir singen frisch und wohlgemut,
Das Wald und Feld erklingen.
Wir sind gesund und sorgenfrei,
Und finden, was uns schmecket;
Wohin wir fliegen, wo's auch sei,
Ist unser Tisch gedecket.
Ist unser Tagewerk vollbracht,
Dann zieh'n wir in die Bäume,
Wir ruhen still und sanft die Nacht
Und haben süße Träume.
Und weckt uns früh...
Gedicht, Fallersleben Gedicht, August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Nun stehen die Rosen in Blüte
Nun stehen die Rosen in Blüte
Da wirft die Liebe ihr Netzlein aus,
du schwanker, loser Falter
du hilfst dir nimmer heraus.
Und wenn ich wäre gefangen
In dieser jungen Rosenzeit,
und wär´s die Haft der Liebe,
ich müsste vergehen vor Leid.
Durch blühende Wälder
schweift mein Lauf.
Die lustigen Lieder fliegen
bis in die Wipfel hinauf.
(Paul Heyse)
Röslein auf der...
Gedanken, Gedicht, Poesie, Rose, Gedichte, literarisch, Rosenbild
Fehmarn
Hinter dem Kleiderbügel
ganz vorne am Fehmarnsund
bekommen die Träume Flügel-
aus einem einfachen Grund
und den kann nur der verstehen,
dem in seiner Phantasie die Träume nicht entgehen,
der versteht auch die Symphonie,
den ewigen Klang der Wellen-
er hört auch den singenden Wind.
Ihm wird sich sehr bald erhellen,
warum wir hier so glücklich sind.
Liebeserklärung an Fehmarn
Meer und Wind und...
Gedicht, literarisch, Ausflug nach Fehrmann
Flieder
Nun weiß ich doch, 's ist Frühling wieder.
Ich sah es nicht vor so viel Nacht
und lange hatt' ich's nicht gedacht.
Nun merk' ich erst, schon blüht der Flieder.
Wie fand ich das Geheimnis wieder?
Man hatte mich darum gebracht.
Was hat die Welt aus uns gemacht!
Ich dreh' mich um, da blüht der Flieder.
Und danke Gott, er schuf mich wieder,
indem er wiederschuf die Pracht.
Sie anzuschauen aufgewacht,
so...
Gedicht, Flieder, literarisch
Ein Tag
im Frühling
ohne Veilchenduft
ist ein
verlorener Tag!
(Paracelsus)
Süßeren Duft
als alle Düfte
der Welt
verbreitet das Veilchen,
die liebliche Blume.
(Francis Bacon)
Und mein liebes Veilchen blüht.
Wie's vor lauter Freude weinet!
Freut sich, daß die Sonne scheinet!
Schmetterlinge, fliegt herbei,
Sagt ihm doch, wie schön es sei!
(Johann Wolfgang von Goethe)
Schneeglöckchen und...
Frühling, Gedicht, Literatur, Blumenbild
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