Schongau: Gedanken (13)
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Die Schöne im Licht
Sie ist die wesenlose Frau,
man meint oft sie sei tot.
Man sieht sie an,
ist schattenlos,
die Lippen feuerrot.
Auch grell geschminkt
ihr blauber Blick -
verliert sich oft im Nichts.
So steht sie hier im matten Glanz
des kalten Neonlichts.
Ein Mann bleibt stehn,
spürt schnelle Lust -
kann nicht mehr von ihr sehn.
Die Hände greifen tiefenwärts,
es muss gleich hier...
Gedanken, Traum, Lust, Erotik, Lichtglanz, Nachtmaar, Schaufenster des Lebens, Sexobjekt
Nie mehr deine Nähe,
nie mehr dein Gesicht.
Nie mehr deine Stimme,
die von Liebe spricht.
Nie mehr frohes Lachen,
nie mehr deine Hand.
Nie mehr langes Schweigen,
das uns so verband.
Nie mehr Frühlingsblumen,
nie mehr unsre Bank,
ich wollte doch gesunden -
war immer liebeskrank.
Nie mehr, nie mehr, nie mehr!
Text: (c) Heidi Kjaer 1986;
Gedicht, Liebe, Lyrik, Erinnerung, Trennung, Wehmut, liebeskummer, Verliebtsein
Nach langer Zeit und einigen Jahren Pause, möchte ich den Lesern von Myheimat wieder ein eigenes Gedicht präsentieren. Ende 2008 habe ich hier im Portal damit begonnen, eigene Gedichte unter dem Stichwort - GEDANKEN - einzustellen. Díe Rückmeldungen waren dergestalt, dass ich mich aufgefordert fühlte, diese Reihe fortzusetzen. Mein "neues" Gedicht, das ich heute präsentieren möchte, ist ein "altes" Gedicht, aus dem Jahre...
Gedicht, Lyrik, Literatur, Trennung, Heckenrose, Wehmut, Alleinsein, Sommerliebe
Naturns (Italien): Jesus-Besinnungsweg | Zum Osterfest 2012 möchte ich den Lesern von Myheimat den Jesus-Besinnungsweg bei Naturns vorstellen. Dieser 2,5 km lange Rundkurs zieht sich am Fuße des Nörderberges den Hang hinauf und weist 4 An- und 4 Abstiege auf.
Man kann in der "Vier"- Zahl die Gottsuche verstehen: Mose 40 Tage auf Sinai, Elias wanderte 40 Tage bis zum Berg Horeb, das Volk Israel 40 Jahre durch die Wüste, Jesus fastete 40 Tage in der Wüste.
Der...
Ostern, Auferstehung, Naturns, neues Leben, Jesus-Besinnungsweg, Osterbotschaft, Christliche Glaubensinhalte
Marktoberdorf: Allee bei | Noch halten Hüllen es umschlossen
was sich dem Lenze öffnen will.
Es hält des Lenzhauchs weichem Kosen
jedes geschwellte Knösplein still!
Mit Weidenbaumes lichtem Schleier
verwebt sich zarter Vogelton,
...
Frühling, Lyrik, Gedichte, Baumallee, Theodor Storm, Märzbilder, Aufbruch der Natur
Thema: STEIN
Wer schreibt Verse?
Was fällt Euch dazu ein?
Die besten Verse bestimmt Ihr selbst.
Sieger darf sich dann "MyHeimat Dichter des Monats" nennen.
Wer hat Lust und macht mit?
Ich bin gespannt auf Eure Einfälle.
Heidi
Stein, Dichter, Verse
Ein neues Jahr hat für uns alle begonnen. Wird es das Schreckensjahr von dem alle gesprochen haben? Oder kommt doch alles ganz anders?
Wir wissen es nicht! Wir können uns nur an das halten, was wir haben. Und das ist gar nicht so wenig. Denn mit dem Wort Gottes können wir in diesen Tagen neue Zuversicht schöpfen.
In der Jahreslosung 2012 habe ich den folgenden Mutmach -Vers gefunden:
Jesus Christus spricht:
"Meine...
Hoffnung, Bibel, Jahreswechsel, Trost, Mut, Losung
Für alle Nachteulen hier ein paar Zeilen meines Lieblingsdichters, passend zum Sommer, mit seinen langen Nächten.
Abends
"Warum duften die Levkojen soviel schöner in der Nacht?
Warum brennen deine Lippen soviel röter in der Nacht?
Warum ist in meinem Herzen so die Sehnsucht auferwacht,
diese brennend roten Lippen dir zu küssen bei der Nacht?"
Theodor Storm
Nacht, Lyrik, Sehnsucht, Dichtkunst, Levkojen
Geliebter der Nacht, du hast mich gefunden
und sei es auch jetzt nur geträumt.
In endlosen Nächten und unnützen Stunden,
das Leben, die Liebe, versäumt.
Zärtliche Hände entführen mich sanft
ins Feuer der lodernden Glut.
Du bist wie ein Meer, das mich sprühend umschäumt,
wie Sturmwind bei Ebbe und Flut.
Du scheinst mich zu kennen, wie ein Maler sein Bild.
Eroberst dir blühendes Land.
Wie Farben so bunt, leuchten...
Liebe, Traum, leidenschaft
Die Tage werden schon länger. Aber immer noch wird es zeitig dunkel.
Mein kleines Gedicht passt in die Jahreszeit. Es ist für alle gedacht, die wieder einen kurzen Blick hinter mein Herzenstürchen werfen wollen.
Die Nacht ist...
Nacht, Geborgenheit
Und wieder einmal möchte ich mein "Herzenstürchen"einen spaltbreit öffnen. Meine Gedichte sehe ich als Mosaiksteine des Lebens. Mal rund geschliffen, mal eckig und kantig. Aber immer ergeben sie im Ganzen den Sinn des menschlichen Daseins.
LEBEN
Ich fang wieder an zu leben,
möchte noch so vieles geben,
will verströmen meinen Duft,
atme wieder frische Luft.
...
Freude, jung, Frei, Elan, Lebenskraft
"...will uns dieses Wort aufrütteln und korrigieren, oder trösten und ermutigen oder beides? Wird Gott aus dem Unmöglich ein Möglich schaffen, wenn wir in unlösbaren Problemen stecken und alle Mittel ausgeschöpf haben? Können wir überhaupt dem Herrn so tief vertrauen, dass er auch in meinem Fall auf diese Weise handelt? Kennen wir nicht sogar den Rückzug in die Enttäuschung, weil scheinbar alles beim Alten bleibt?"......
gott, Zeit, Vertrauen, Treue, Gnade, Jahresanfang, geborgen
I mach meine Aug'n zua und wünsch ma an Traum.
Bin wieda a Kind unterm Weihnachtsbaum.
Siag's glitzern und funkeln so schee wia no nia...
da Vadda und d'Muadda san wieda bei mir.
Sogar meine G'schwista san oisamt beinand
und i, in da Mitt'n, neie Pupp'n in da Hand.
I mach meine Aug'n zua, heid stoi i mi blind.
Mecht oamoi no sei des kloane Kind,
geliebt und beschützt und frei von Sorg'n,
i wissat mi endli wieda...
Weihnachten, Stimmung, Kind, Romantik, Traum, Phantasie
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