Nachrichten aus Rimpar
Vor vielen Jahren habe ich im Pustertal, ich weiß nicht mal mehr genau wo, diese beeindruckende Schnitzerei des leidenden Christus entdeckt. Sie wurde aus einem Baum herausgearbeitet.
Vielleicht läßt sie Dich und mich erahnen, was wir in diesen Tagen bedenken und feiern.
Wenn ich mit Leid, Krankheit, Sterben und Tod konfrontiert werde, dann ist meine erste Reaktion eher die: „Da mag ich gar nicht hinschauen, das will ich gar nicht sehen!“
Unzählige Kreuzesdarstellungen laden uns trotzdem ein, den ans Kreuz Geschlagenen, den Gehenkten und Hingerichteten anzuschauen und in ihm das Leid der ganzen Welt zu erahnen.
Sich SEINEM Leiden auszusetzen heißt, auch die Augen vor dem Leid in meiner...
... der Bauer die Rösslein einspannt..."
Auch der Gärtner tut es, aber heutzutage mit 2,5 PS in der Fräse.
Komm mit in meinen Garten, ich zeig Dir ein paar Kostbarkeiten, die nur der Frühling schenken kann.
Sind sie nicht wunderschön?
Heute in den ersten Strahlen der Morgensonne für Dich fotografiert.
Was hast du da an deinen Knien,
tut´s dir sehr weh?
Und warum siehst Du denn so traurig aus?
Du musst doch sicher ganz arg frieren
und ist das immer dein Zuhaus?
Ich muss jetzt wieder weiter gehen;
die Mama wartet schon auf mich.
Soll ich dich wieder mal besuchen?
Ich komme bald und denk an dich...
/ Steinhaus / Ahrntal / Südtirol ... so nennen ihn die Einheimischen. Gemeint ist die Kreuzigungs-Szene in der Kirche Maria-Hilf in Steinhaus (Ahrntal, Südtirol).
Diesen beeindruckende Schnitzereiarbeit schuf der Ahrntaler Künstler Jakob Oberhollenzer (akad. Bildhauer) für die 1993 eingeweihte Kirche in Steinhaus.
Der Künstler nennt sein Werk "gebündeltes Leid", denn die Dornenkrone des Gekreuzigten besteht aus vielen...
Manchmal denke ich mit etwas Wehmut an die vielen Stunden in meinem SW-Labor zurück.
Mit wieviel Mühe wurden die Filme entwickelt, immer auch mit Herzklopfen verbunden: ein Fehler und die Bilder waren dahin.
Dann in das Vergrößerungs-Gerät und auf die verschiedenstenn Papiersorten belichtet... Im Rotlicht den enstehenden Konturen in der Entwicklerschale entgegengefiebert, fixiert und gewässert.
Könnt Ihr Euch noch an...
... so lass uns hören jenen vollen Klang, der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet, all deiner Kinder hohen Lobgesang.
(Dietrich Bonhoeffer, kurz vor seinem Tod)
Einen gesegneten Sonntag und einen guten Wochenbeginn!
Durch die Fenster der Orangerie im Hofgarten der Würzburger Residenz gelangen unserem Fotografen diese Bilder.
Die Kunstwerke werden streng gehütet und sind nicht so ohne weiteres zugänglich.
Vielleicht wurde durch diese Bildreportage die kunstsinnige Neugierde einiger Leserinnen und Leser geweckt und sie machen sich im Laufe des Sommers im wahrsten Sinne des Wortes selbst ein Bild. Die Fotos zeigen übrigens nur einen...
Da hat jemand sehr gründlich (und hoffentlich umweltfreundlich) die Abwrack-Prämie genutzt: Erst ausschlachten und dann ab in die Presse (die Batterie muss aber noch raus!). Schlau, schlau...
Auf dem weißen Stoff fühle ich mich nicht so recht wohl, suche eher "Ton in Ton"... na, wer sagts denn, geht doch!
Mein Freund der Buntspecht: einige Zeit hat er sich nicht blicken lassen, doch heute früh um 6 Uhr hörte ich ihn ganz nahe: an seinem "Lieblingsbaum", dicht an unserem Grundstück. Freut Euch mit mir an seinem Besuch!
Mußte doch mal nachschauen, was sich so rührt und regt in unserem Garten. Und siehe da: an allen Ecken und Enden zeigt sich der nahende Frühling.
Das muntere Zwitschern der Vögel konnte ich nicht wiedergeben, aber dafür die zeitweise strahlende Sonne; sie tauchte die zarten (Vor-)Frühlingsboten in ein warmes Licht.
Heute Morgen um 9.30 Uhr, direkt vor unserer Haustüre: Als ich dieses Schauspiel sah, dachte ich mir: Ein wunderbares symbolisches Bild für eine Vaterunser-Bitte: Dein Reich komme in die Grauzonen und Dunkelzeiten unseres Lebens!
Die Fastenzeit will uns einstimmen auf das Leiden und den Tod Jesu am Kreuz...
Das Kreuz? Haben wir uns nicht schon lange an dieses Symbol eines furchtbaren Todes gewöhnt?
Auch wenn Johannes in seinem Evangelium Jesu Tod als Heldentat schildert, es bleibt die Ungeheuerlichkeit dieser Situation.
Was für mich wichtig geworden ist: Einer hat alles gegeben, weil er einen Sinn darin gesehen hat. Nicht nur für sich selbst,...