Donauwörth: Lyrik (11)
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Feenwunsch
Neulich saß ich im Wald.
Die Tränen rannen mir hinab
Mir war einfach nur kalt
und das bei fast 30 Grad.
Mein Leben nahm grad den verkehrten Lauf,
ich war müde und ich war verstört.
Ein Rascheln? Ich blickte auf -
mir war, als hätt´ ich was gehört!
Plötzlich steht vor mir eine wunderschöne Fee
in einem weißen Kleid, fast unsichtbar.
ihre Augen waren wie ein tiefer See,
ihre Stimme rein und...
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Wanderers Nachtlied
Der du von dem Himmel bist,
Alles Leid und Schmerzen stillest,
Den, der doppelt elend ist,
Doppelt mit Erquickung füllest,
Ach, ich bin des Treibens müde,
Was soll all der Schmerz und Lust?
Süßer Friede,
Komm, ach komm in meine Brust!
Lyrik, Gedichte, Diskussion, Goethe, Literarisches Forum, Wanderers Nachtlied
Die Menschen urteilen im allgemeinen
mehr auf Grund ihrer Augen
als ihres Gefühles;
denn die Gabe zu Sehen hat jeder,
aber zu Fühlen nur wenige!
(Machiavelli, Niccolò)
Gedanken, Gedicht, Blume, Lyrik, Poesie
Der Schmäh ist bebrillt, tippelt leicht wackeligen Fußes vor einer Apotheke, trägt in Anbetracht seiner 87 Lebensjahre ein bemerkenswert originales Zahnmobiliar in beiden Kauleisten und wartet auf Gesprächsbekanntschaft. „Jetzt san schoa mea Leid in da Apodeaken ois in da Beackerei“ (Für alle Nicht-Wiener: „Jetzt sind schon mehr Leute in der Apotheke als in der Bäckerei“), raunt mir ein fossiles Urgestein Wiener Humors mit...
Lyrik, Kaffee, Wien, Merkel, Dichter, Parlament, Bundeskanzler, Habsburger, Kaffeehaus, Faymann, Hofmansthal, Jandl
Brot und Rosen
Wenn wir zusammen gehen, geht mit uns ein schöner Tag
Durch all die dunklen Küchen, und wo grau ein Werkshof lag,
beginnt plötzlich die Sonne uns're arme Welt zu kosen,
und jeder hört uns singen: Brot und Rosen!
Wenn wir zusammen gehen, kämpfen wir auch für den Mann,
weil ohne Mutter kein Mensch auf die Erde kommen kann
Und wenn ein Leben mehr ist als nur Arbeit, Schweiß und Bauch,
wollen wir...
Politik, Frühling, Gedicht, Lyrik, Gesellschaft, Freiheit, Gleichheit, Brot und Rosen
Alles Erleben, angefangen von sinnlicher Perzeption im Raum-Zeit-Kontinuum über Reflexionen hin zu innerlichem Erleben, etwa in Meditation, manifestiert das menschliche Ich als kommunikatives Wesen.
Kaum eine andere Thematik kann so sehr faszinieren wie diese. Zumindest ergeht es mir so bis heute.
Denn kommunikatives Erleben, in allen seinen Facetten, beginnt in jenem Augenblick, da eine Mutter in die Augen ihres...
Lyrik, Gedichte, Zitate, Aphorismen, Sinnsprüche, Reflexionen, Betrachtungen, Sinnworte
Dreifach ist der Schritt der Zeit:
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,
Ewig still steht die Vergangenheit.
Schiller, 1/Erste Strophe.
Lyrik, Poesie, Schiller, Konfuzius
Sprichwörter, Sentenzen, Aphorismen - Poesie des Alltagslebens in Kürze
Oftmals sind es wenige Worte, zuweilen rhythmisiert durch eine prägnante Metrik, manchmal durchaus in Prosa: Allen diesen “Sätzen” wohnt ein Zauber inne, eine geheime Melodie des Sinns und der Wahrheit, wir hören oder lesen sie - und wir vergessen sie nie!
Ob eher volkstümlich, vielleicht gar in Mundart, poetisch in ihrer Form, in ihrer Kraft,...
Literatur, Lyrik, Poesie, Forum, Sprichworte, Sentenzen
Zuweilen lehren uns Bilder, die unmittelbar und aus sich heraus sprechen mehr, als gelehrsame Argumentationen; manchmal liegt es vielleicht auch daran, dass lyrische Bilder als Anschauungen uns erzählen, ohne eine dogmatische Absicht im Schilde zu führen: Wie könnte es einem Wissenschaftler heute gelingen, in wenigen Sätzen etwas über die menschliche Seele zu sagen?
Was dem Analytiker versagt bleibt, gelingt dem Dichter -...
Wasser, Lyrik, Gesang, Wind, Seele, Goethe
Manchmal kommt durch ein Gedicht mehr zum Ausdruck als durch lange Argumentationen oder Aufsätze.
Besonders das kleine Gedicht von Eichendorff "Wünschelrute" gehört zu diesen ausdrucksvoll-kleinen Lyrik-Schätzen:
Lyrik, Eichendorff, Zauberwort
Ich mag die Anschauung gelten lassen, dass jeder Mensch einmalig, vielgestaltig und groß wie eine Galaxie oder Sonne im Universum sei; so verschieden jedoch, wie Menschen sind, so gibt es doch etwas, das uns verbindet: das ist das Licht in uns, das uns erst zum Menschsein erhebt.
Ein metaphorischer Aphorismus wie der folgende ist nicht als Theorie konzipiert, die "letzte Antworten auf die Fragen des Lebens" aussprechen...
Lyrik, Philosophie, Ansichten, Aphorismus, Metapher
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