Donauwörth: Goethe (13)
Beiträge zum Thema aus: Deutschland (94),
München (12),
Günzburg (6),
Landsberg am Lech (5),
Dillingen (4),
Gladenbach (4),
Ulm (4),
Augsburg (4),
Peine (3),
Marburg (3),
Amöneburg (3)
Gestern waren wir im Heimattheater Donaumünster-Erlingshofen e.V. und genossen einen Schwank von Bernd Gombold mit dem Titel: Alles Goethe, oder was? Es war wieder ein unterhaltsamer Abend im ausverkauften "Adler" in Tapfheim.
Wer noch Interesse hat, hier die Termine für die nächsten Aufführungen:
Freitag, 21. Januar 2011, 19.30 Uhr
Samstag, 22. Januar 2011, 19.30 Uhr
Freitag, 28. Januar 2011, 19.30...
Theater, Aufführung, Theaterstück, Karten, Goethe, Vorverkauf, Heimattheater, Theater Karten
Wanderers Nachtlied
Der du von dem Himmel bist,
Alles Leid und Schmerzen stillest,
Den, der doppelt elend ist,
Doppelt mit Erquickung füllest,
Ach, ich bin des Treibens müde,
Was soll all der Schmerz und Lust?
Süßer Friede,
Komm, ach komm in meine Brust!
Lyrik, Gedichte, Diskussion, Goethe, Literarisches Forum, Wanderers Nachtlied
Schnappschuss
Gedicht, Diskussion, Goethe, Geheimnisse, Interpretation, Teil VI, letzter Teil
Schnappschuss
Gedicht, Diskussion, Goethe, Geheimnisse, Interpretation, Teil VI
Schnappschuss
Gedicht, Diskussion, Goethe, Geheimnisse, Interpretation, Teil V
Schnappschuss
Gedicht, Goethe, Geheimnisse, Epen, Teil IV
Schnappschuss
Goethe, Geheimnisse, Teil II, Fragment
Schnappschuss
Lied, Goethe, Kommentar, Geheimnisse, Interpretation, Epen, lyrische Diskussion
Teil IV:
Sie hat wenige Triebfedern, aber nie abgenutzte, immer wirksam, immer mannigfach.
Ihr Schauspiel ist immer neu, weil sie immer neue Zuschauer schafft. Leben ist ihre schönste Erfindung, und der Tod ist ihr Kunstgriff, viel Leben zu haben.
Sie hüllt den Menschen in Dumpfheit ein und spornt ihn ewig zum Licht. Sie macht ihn abhängig zur Erde, träg und schwer, und schüttelt ihn immer wieder auf.
Sie gibt...
Natur, Goethe, Betrachtung, Aphorismus, Essay, 1780
Auch das Unnatürlichste ist Natur, auch die plumpste Philisterei hat etwas von ihrem Genie. Wer sie nicht allenthalben sieht, sieht sie nirgendwo recht.
Sie liebt sich selber und haftet ewig mit Augen und Herzen ohne Zahl an sich selbst. Sie hat sich auseinandergesetzt, um sich selbst zu genießen. Immer lässt sie neue Genießer erwachsen, unersättlich, sich mitzuteilen.
Sie freut sich an der Illusion. Wer diese in sich...
Natur, Goethe, Aphorismus, Essay, Betrachtungen, 1780
Teil II:
Sie ist die einzige Künstlerin: aus dem simpelsten Stoff zu den größten Kontrasten; ohne den Schein der Anstrengung zu der größten Vollendung - zur genausten Bestimmtheit, immer mit etwas Weichem überzogen. Jedes ihrer Werke hat ein eigenes Wesen, jede ihrer Erscheinungen den isoliertesten Begriff und doch macht alles eins aus.
Sie spielt ein Schauspiel: ob sie es selbst sieht, wissen wir nicht, und doch spielt...
Natur, Goethe, Betrachtung, Aphorismus, Essay, 1780
Die Natur.
Aphoristisch (Goethe, 1780)
Natur! Wir sind von ihr umgeben und umschlungen - unvermögend, aus ihr herauszutreten, und unvermögend, tiefer in sie hineinzukommen. Ungebeten und ungewarnt nimmt sie uns in den Kreislauf ihres Tanzes auf und treibt sich mit uns fort, bis wir ermüdet sind und ihrem Arme entfallen.
Sie schafft ewig neue Gestalten; was da ist, war noch nie, was war, kommt nicht wieder - alles ist...
Natur, Goethe, Aphorismus, Essay
Zuweilen lehren uns Bilder, die unmittelbar und aus sich heraus sprechen mehr, als gelehrsame Argumentationen; manchmal liegt es vielleicht auch daran, dass lyrische Bilder als Anschauungen uns erzählen, ohne eine dogmatische Absicht im Schilde zu führen: Wie könnte es einem Wissenschaftler heute gelingen, in wenigen Sätzen etwas über die menschliche Seele zu sagen?
Was dem Analytiker versagt bleibt, gelingt dem Dichter -...
Wasser, Lyrik, Gesang, Wind, Seele, Goethe
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu unten unter .