Feuerzangenbowle - Der Göttertrank

Die kalte Jahres-, Advents- und Weihnachtszeit bringt einige kulinarische Köstlichkeiten mit sich. Ja, natürlich den Grünkohl und ja, auch den Gänsebraten. Genau, Lebkuchenherzen und Kokosmakronen gehören ebenfalls dazu. Was ich aber meine, ist ein Getränk, das einige Zeit ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Das Getränk der Götter, welches in unserer kleinen Lebensgemeinschaft jedes Jahr am Heiligen Abend nach Kirche und Bescherung angerichtet wird ...

DIE FEUERZANGENBOWLE.

Nicht nur der würzige Geruch dieses edlen Nass lässt Engelsharfen erklingen, auch der Geschmack ist einfach himmlisch, eben passend zur Advents- und Weihnachtszeit.

Hier das Rezept:
Zutaten für 4 Personen
1 unbehandelte Orange
0,5 unbehandelte Zitrone
2 L Rotwein(Tafelwein, nicht zu kräftig)
35 cl Rum (54 %)
1 Stange Zimt
6 Gewürznelken
1 Zuckerhut

Orange halbieren und die eine Hälfte in Scheiben schneiden, die andere Hälfte auspressen. Die Zitrone ebenfalls in Scheiben schneiden. Den Rotwein in einem Topf auf dem Herd erhitzen. Den Fruchtsaft zum Wein geben und unbedingt darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht kocht. Dann die Gewürze dazu und alles ziehen lassen. Den heißen Wein in den bereitgestellten Feuerzangenbowlen-Topf umgießen, auf ein Stövchen stellen und die Orangen- und Zitronenscheiben in den Topf geben.

LICHT AUS - NOTBELEUCHTUNG ODER KERZEN AN!

Die Feuerzange über den Topf legen, den Zuckerhut darauf und vorsichtig mit Rum (Raumtemperatur) tränken. Ein wenig Rum, am besten mit in einer kleinen Kelle, über den Zuckerhut gießen und diesen dann mit einem langen Streichholz oder ähnlichem anzünden. Den restlichen Rum nach und nach mit der Kelle über den Zuckerhut laufen lassen, bis dieser ganz geschmolzen ist.

FERTIG - LECKER ...
Mein Tipp - zum absoluten Genuss gehört der gleichnamige Film! Es gibt wohl kaum jemanden, der ihn nicht kennt, Johannes Pfeiffer mit den berühmten drei F. Eines vor dem ei und zwei dahinter. Der Film mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle ist einer der bekanntesten deutschen Spielfilme und es gibt ihn auf DVD in jeder gut sortierten Videothek.
... und denken Sie daran, "jeder nor einen wenzigen Schlock".

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2 Kommentare zum Beitrag
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Claudia Wagener aus Sehnde am 17.09.2011 um 12:54 Uhr  
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Carsten (Calenberger Kobold) aus Barsinghausen am 18.09.2011 um 16:00 Uhr  
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