Schützendamen des Freischütz Langreder in Hannover - Die Hannover-Revue: Singend, tanzend und lachend durch Hannover
Viele Wege führen vom Hauptbahnhof zum Neuen Rathaus. Die Schützendamen des Freischütz Langreder unternahmen den neuesten musikalischen Spaziergang durch das vergangene Jahrhundert Hannovers. Die Schützendamen trafen am Hauptbahnhof auf die Wissenschaftlerin Daniela Frink. Eine von ihr konstruierte Zeitmaschine ist defekt. Auf der Suche nach einer Lösung wurden alle in unterschiedliche Jahrzehnte katapultiert und trafen dabei auf Hannoveraner, die die absonderlichsten Geschichten vortrugen. In der U-Bahn-Station „Aegidientorplatz“ erinnerte ein „Demonstrant“ die Teilnehmer der Stadtführung an die Aktion „Roter Punkt“. Beim Gang durch das Bahnhofsviertel wurden sie in ein Jahrhundert zwischen Kaiser und Chaostage, zwischen Hindenburg und Hannover 96 oder auch zwischen Theo Lingen und Gerhard Schröder zurückversetzt.
Ob Hippie, Schwitters oder Polit-Aktivist: alle sangen ihre Lieder. Ganz passend für die Schützendamen war die Begleitung eines Schützen, der von der Tradition des größten Schützenfestes berichten konnte. Mit der Musik „Die lustigen Hannoveraner“ ging es vom Aegi bis zum Rathaus.
In einer Stadtführung mit viel Musik erlebten die Schützendamen einen bunten Reigen von Schlagern, Songs und Evergreens als Dokumentation von hannoverscher Geschichte. Die Musik ist entweder aus Hannover, handelt von Hannover oder spiegelt das Lebensgefühl der jeweiligen Epoche wider. Ganz nebenbei erfuhren sie, welche rasante Entwicklung die Stadt im 20. Jahrhundert vollzogen hat, aber auch, wie niederschmetternd die beiden Weltkriege das hannoversche Leben beeinflusst haben. Die Revue war eine Mischung aus unterhaltsam präsentierter Historie, kleinen Anekdoten und viel Musik.


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