Sant Pola (Spanien): Huegel bei Santa Pola | Wenn ich mit meinem Hund gehe begegne ich oft Vogelfängern,die Vögel in Kästen als Lockvögel einsetzen,mich stimmt das immer traurig,doch dagegen kann man nichts machen,für die ist das ein Hobby.Leider weiss ich auch nicht was mit den gefangenen Vögeln geschieht.
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Man sollte mit den Leuten mal reden. Vermutlich sind die Absichten harmlos - einfach die Vögel zu Gesicht bekommen und nicht fangen. Vielleicht sogar zum erforschen, welche Vogelarten an bestimmten Orten überhaupt noch heimisch sind. Sollten die Lockvögel aber dazu dienen, andere Vögel zu fangen, wäre das sehr bedenklich.
Ich dachte eher an Vögel, die zu Schädlingen wurden und bekämpft werden müssen. Daher Lockvögel - und Netze oder Schusswaffen oder Gifte erledigen die Schädlinge.
In Spanien und auch Italien ist das noch Tradition und wird von der Polizei geduldet, obwohl es verboten ist.
Der Nabu und andere Naturschützer bemühen sich schon seit Jahren gegen diese Fangmethoden zum Verzehr der Vögel.
Es ist in Spanien auch verboten Vögel zu fangen,habe heute gehört das sie auch schon mal da war ,doch die Nr.schilder gar nicht aufgeschrieben hat,also nichts anrühren.In so einem Ort stecken doch alle unter einer Decke.
......... ich glaube auch dass die vögel verboternerweise gefangen werden um sie zu verzehren ...... ist schließlich ein alter brauch .......... die polizei drückt halt die augen zu .........
Ich gebe Günther Recht, es ist nichts harmloses sondern Vogelmord. Es geht aber zum Teil nicht nur um den Verzehr (was schon furchtbar genug ist) sondern auch um Jagdtrophäen zum Beweis der Männlichkeit - Der NABU und viele Organisationen kämpfen hier einen wirklich schweren Kampf und die Anbrangung solcher Methoden in der Öffentlichkeit ist ein Weg diese Vogelmorde publik zu machen. Weggucken hilft nicht, handeln und an die Behörden gehen auch vor Ort immer wieder anzeigen! Ich weiß, dass ist nicht leicht. Aber unzählige Zugvögel werden jährlich bei diesen Ritualen ermordet. Das macht mich traurig und .... :-(((((((
> "sondern Vogelmord. Es geht aber zum Teil nicht nur um den Verzehr (was schon furchtbar genug ist)"
Wir essen doch alle irgendwelche Tiere einschl. Geflügel - warum ist hier der Verzehr von Geflügel furchtbar?
Natürlich gibt es schlimme Haltungsbedingungen oder Jagdmethoden, die man abschaffen kann - aber Haltung, Jagd und Essen ist doch an sich nichts Schlimmes.
Dagmar, wenn Arten von Aussterben bedroht sind, ist das bedauerlich, aber meist Natur, gegen die der Mensch auch nicht viel ausrichten kann (ausser, es liegt an seinem Handeln). Das passiert ja ständig.
Ingeborg, es gibt auch Vögel, die kein Ungeziefer fressen ;)
In der Hinsicht sollte man dann mehr Insekten schützen, weil die oft die wahren Ungeziefervertilger sind und nicht die Vögel.
Andreas, es hat nichts mit Natur zu tun, wenn der Mensch die Nahrungs- und Lebensräume von in diesem Fall Vögeln zerstören und diesen damit die Lebensgrundlage nehmen.
Hier handelt es sich um Zugvögel (auch viele sehr seltene Arten). Die Vogelfänger nutzen die Routen der Vögel und jagen die Tiere mit den unterschiedlichsten Mitteln. Das ist keine Natur sondern Vogelmord!
@Ingeborg, inzwischen meine ich, es handelt sich hier um Erlenzeisige, die als Lockvögel in den engen Käfigen sitzen und so gequält verzweifelt rufen und leider damit die nächsten Vögel anlocken. Irgendwo versteckt sind Schlingen, Netze oder Leimruten, die die Vogelfänger aufgestellt haben. Sie warten dort auf den Vogelzug, um ihre grausame Ernte zu machen!
> "es hat nichts mit Natur zu tun, wenn der Mensch die Nahrungs- und Lebensräume von in diesem Fall Vögeln zerstören und diesen damit die Lebensgrundlage nehmen"
Das erwähnte ich ja auch (obwohl man sich natürlich darüber streiten kann, denn der Mensch ist auch nur ein Tier wie alle anderen auch und seine Existenz beeinflusst halt auch seine Umwelt - wie das auch bei anderen Tieren passiert).
> "Hier handelt es sich um Zugvögel (auch viele sehr seltene Arten)"
Ok, manche seltene Art kann man ja gern schützen, wenn es Sinn macht. Aber ob man nun Zugvögel futtert oder Hühnchen, macht ja keinen Unterschied.
> "Vogelmord!"
Dann begehen wir auch alle Schweinemord, Rindermord, Kakerlakenmord, Rattenmord, usw.
Hallo Andreas,
es kommt immer darauf an, wie ein Tier getötet wird. Ich bin auch nicht begeistert, wie bei uns mit Schweinen, Rindern und anderem Schlachtvieh umgegangen wird. Es ist aber als Verbraucher nicht ganz so einfach das nicht zu unterstützen. Es ist eben sehr aufwendig, Fleisch aus Bio-Haltung zu kaufen und damit meine ich echtes Bio. Ich möchte gar nicht wissen, wieviel Schindluder mit der Bezeichnung im Handel gemacht wird. Da geht es nur darum Geld zu scheffeln. Alles andere ist da zweitrangig.
Was aber in Spanien passiert ist deutlich mieser, da werden Wildvögel angelockt und dann mit illegalen Methoden gefangen. Hier werden die Vögel lebend scheinbar gefangen, was dann mit ihnen passiert kann man nur erraten. Es gibt aber viel üblere Methoden des Vogelmordes. Siehe http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoeg...
Da wird mit Schlingen und Leimfallen "Jagt" auf Vögel gemacht, die dann lange Zeit leiden müssen bis sie endlich getötet werden, oder von allein verenden. Das wird hier angeprangert und so etwas hasse ich auch. Hast Du mal Berichte verfolgt, was Vogelschützern in z.B. Italien passiert, wenn sie dort versuchen Vogelmord zu stoppen? Da wird glatt auf die Vogelschützer geschossen. Da sieht man dann, was für eine Mentalität die Tierquäler haben. Solange dort die Politik und die Ordnungsbehörden nicht deutlich durchgreifen wird sich an der Lage nichts ändern. Und was für eine Lobby haben denn schon Vögel?
Liebe Grüße Olaf
@Olaf, ja Du hast vollkommen Recht und es ist grausam, wie langsam und qualvoll viele dieser Tiere/Vögel in den Fallen verenden, denn sie versuchen sich natürlich zu befreien... sind aber verklebt oder erdrosseln sich langsam....Den link den Du eingebaut hast, sollte sich insbesondere Andreas einmal anschauen...
LG Dagmar
Olaf, da sind wir uns doch einig, dass man Nutztiere (zu denen auch Wild gehört aber auch die sogenannten Haustiere) nicht unnötig quält. Und bezüglich der Bio- und Ökobranche bin ich auch sehr misstrauisch. Und gegen den Schutz vom Aussterben bedrohter Arten habe ich meistens auch nichts (ausser, man handelt da schon fast gegen die Natur).
Aber mehr an Empörung wäre für mich persönlich irgendwie heuchlerisch.
Ich kann nicht Spanier anklagen, dass sie Geflügel essen, wenn ich es selbst auch mache.
Und wie kann man ein paar italienische Jäger anklagen, weil sie Singvögel jagen, wenn die heimischen Hauskatzen in Deutschland ein Mehrfaches davon gnadenlos killen?
Usw.
das Katzenproblem ist aber nicht Schuld der Katzen, sondern deren ignoranten Besitzern. Ich habe mehrmals feststellen müssen, das es ihnen am A**** vorbeigeht, was ihre Katzen so in fremden Gärten alles anstellen. Es gibt die Brut- und Setzzeit in der es besondere Auflagen für Hund- und Katzenhalter gibt. Viele Hundehalter halten sich daran, aber so gut wie kein Katzenhalter. Solange sich der Gesetzgeber aber nicht darum kümmert, das auch Katzen dann nicht als Freigänger unterwegs sein dürfen, wird es keine Besserung geben.
Vielleicht sind aber auch die Naturschutzorganisationen gefragt, die Politik dazu zu bewegen, das durchgegriffen wird. Ich habe neulich einen Bericht einer Katzenhalterin gesehen, die Ihren eigenen Garten für ihre Katzen ausbruchsicher gemacht hat. Das wäre ein erster Lösungsansatz, besonders, das Vögel schnell lernen würden sich dort besser nicht aufzuhalten.
Die Beste Lösung wäre aber, das nicht jeder einfach eine Katze halten darf, sondern das entsprechende Auflagen erfüllt sein müssen, damit die Erlaubnis erteilt wird. Mich ärgern unsere Nachbarkatzen aus gewaltig, zum einen strolchen sie durch unseren Garten, zum anderen nutzen sie unsere Beete als Katzentoilette, leider ohne den Kot unterzubuddeln. Da macht Gartenarbeit so richtig Spaß, wenn man ständig in Tretminen fassen kann. Aber das ist hier ja nicht das Thema, es geht um den Menschen und im speziellen um die Vogelfänger.
Wobei es aber nicht allein helfen würde, würden alle ihre Hauskatzen auch nur im Haus halten, sondern es müsste auch die falsche Tierliebe eingestellt werden wie z.B. Fütterungen freilebender Katzen. Denn auch die können zu Schädlingen (auch im Sinne des Vogelschutzes) werden, wenn die Populationen zu groß werden.
Wo dies nicht geschieht und auch die versorgten Freigänger sich in Grenzen halten, fallen freilebende und jagende Katzen ja kaum auf.
Aber mir ging es auch nur um das Anklagen der paar Jäger im Ausland, während hierzulande Millionen felliger Lieblinge Millionen Vögel auch nicht unbrutal killen, ohne dass es einen Aufschrei gibt.
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