WM-Fieber: Die Kugel rollt schon im Sand an der Copacabana – Kleine Piraten feuern DFB-Elf mit Trommelfeuer an

Die DRUM-Piraten freuen sich schon auf die Fußball-WM in Brasilien und übten am 7. Juni ihren neuen Song "Am Zuckerhut". (Foto: Ulrich Voß)
 
"Fallrückzieher, Dribbeltricks und Sand zwischen den Zehen: Das gibt es nur am Zuckerhut." (DRUM-Piraten, 07.06.2014) (Foto: Ulrich Voß)
 
Die prallgefüllte und phantasievoll gestaltete Tafel beim "Piratenschmaus" der DRUM-Piraten am 07.06.2014. (Foto: Ulrich Voß)
Barsinghausen: "Arche" (Gemeindehaus Heilig-Kreuz-Kirche) | Bevor es am 12. Juni endlich in Brasilien um den Weltcup geht, trafen sich die DRUM-Piraten am 7. Tag dieses Monats in der „Arche“ in Kirchdorf, um sich gemeinsam auf dieses große Ereignis einzustimmen – natürlich mit ganz viel Samba. In 90 Minuten segelten die „kleinen Seeräuber auf Trommelkurs“ vom Deister an den Sandstrand zu Füßen des Zuckerhuts … und hatten dabei eine Menge Spaß!

„Moin, moin, Piraten! Heute feiern wir schon einmal eine WM-Party!“, so wurden die 3-11jährigen Trommler von „Käpt’n“ Carsten Voß für dieses musikalische Abenteuer vorbereitet. Die Voraussetzungen dafür hätten besser kaum sein können, denn die Sonne lachte, wie seit längerer Zeit nicht mehr, die Temperaturen waren angemessen sommerlich und ein verlängertes Pfingstwochenende ließ fast Ferienstimmung aufkommen.
Somit starteten die trommelnden Piraten gleich mit einem „Fest an Bord“, dem Song, den sie bei ihrer letzten Kaperfahrt in der „Seniorenresidenz am Deister“ erstmalig vor Publikum spielten. Natürlich unterstützten die kleinen Freibeuter mit ihren „Luftgitarren“ schwungvoll den „Käpt’n“, der dem „hüpfenden Floh“ (hawaiisch: Ukulele) Gute-Laune-Grooves entlockte, während immer wieder das „Hey Piraten!“ der 20 Seeräuber durch die „Arche“ schallte. Die DRUM-Piraten waren voll in Fahrt!

„Wisst ihr, was am kommenden Donnerstag in Brasilien startet?“ Natürlich kannten viele Piraten die Lösung, schließlich waren schon einige von ihnen (nach der Terminankündigung) WM-mäßg ausstaffiert. Ein Ziel dieses Törns sollte nämlich der Strand zu Fuße des „Zuckerhuts“ sein, denn die DRUM-Piraten übten diesmal ihren eigenen WM-Song ein. Da Brasilien ohne Samba kaum denkbar wäre, galt es, zunächst den richtigen Samba-Rhythmus einzuüben. Voller Eifer machten sich alle daran, ein wenig südamerikanisches Flair in die „Arche“ zu „zaubern“, so dass man hätte vermuten können, in einer Sambaschule im Herzen Rios gelandet zu sein. Da Brasilianer auch sehr gerne singen, lag es auf der Hand, dass die kleinen Abenteurer auch einen „Scha-La-La-La-Refrain“ einübten.
Nun stellte Carsten Voß den kompletten Song vor. Ausgehend von Van Morrisons 1960er Jahre Klassiker „Brown Eyed Girl“ hatte Voß eine kindgerechte Geschichte getextet, die davon handelt, dass kleine Piraten dem tristen Regenwetter im heimischen Hafen entfliehen wollen, in wärmere Gefilde segeln und am weißen Sandstrand von Rio ein Fußballfeld abstecken, auf dem sie den Cup ausspielen: „Am Zuckerhut“.
Schneller als geplant nahm der Song Gestalt an. Nach wenigen Wiederholungen trommelten und sangen die DRUM-Piraten ihr neues WM-Lied so, als ob sie diesen Song schon lange in ihrem „Liederschatz“ hätten. Auch die „Fankurve“ der Piraten, die anwesenden Erwachsenen, stimmten gerne in den Refrain mit ein – regelrechte Stadionatmosphäre in Kirchdorf ;-)

Da die „Arche“ nun gewissermaßen unter vollen Segeln stand, machten sich die kleinen Freibeuter dann noch zu einem zweiten Ziel dieses Törns auf: Jetzt wurde an Bord gerockt!
Nach kurzer Einführung und kleinen rhythmischen Übungen, dröhnten aus den Lautsprechern „fette Beats“, „verzerrte Gitarren“ und „grollende Bässe“, also alles, was man für eine schöne Sommer-Party braucht. Nach kurzer Choreographieübung, Headbanging auch von den Kleinsten während der ersten Takte. Noch war nicht klar, welches Stück die Mannschaft gerade in Begriff war, anzusteuern. Als Carsten Voß dann aber zur ersten Zeile mit verstellter Stimme anhob, hellten sich alle Mienen auf, denn diesen Song hatten alle schon im Radio gehört: „Wir nähern uns dem Sendeschluss …“ Richtig, „St. Pauli“ der aktuelle Hit des Hamburgers Jan Delay, der zurzeit auf Rockpfaden wandelt. Natürlich hatte der „Käpt’n“ im Vorfeld auch hier seinen Bleistift gespitzt und einen kindgerechten Text geschrieben, da Hamburgs Amüsierviertel mutmaßlich auf wenig Interesse bei seiner Mannschaft stoßen würde. So sangen die trommelnden Seeleute auch sofort mit: „Bei den Piraten brennt noch Licht. Da ist noch lange noch nicht Schicht.“ Und Grund zum Tanzen haben die DRUM-Piraten seit gut zwei Jahren allemal. Und feiern, das können diese Piraten immer …

… zumal, wenn es Zeit ist, nach konzentriertem Üben mal eine Pause zu machen und den verdienten „Piratenschmaus“ zu genießen. Für diesen hatten sich zwei Mütter nun auch so richtig ins Zeug gelegt und tischten für die Mannschaft auf, dass sich beinahe die Tafel bog. Zur Jahreshälfte hatten sie den „Schmaus“ äußerst liebe- und phantasievoll gestaltet. U.a. waren dort süße Piratenlollys aus Kuchenteig, Fruchtspieße, ein Trauben-Igel, Muffins, kleine Würstchen, fruchtige Käsespieße, „Piratengold“ (Popcorn mit Goldtaler), ein großer „Knochenkopp-Kuchen“, „gefüllte Gurken“, Schlickerkram und Salzstangen zu finden. Sehr beliebt waren natürlich die kleinen Zahnstocher, auf deren Fähnchen DRUM-Piraten-Motive abgebildete waren. Mit großen Augen füllten sich genüsslich die Mägen der fleißigen Seeräuber.
Doch die beiden „Smutjes“ hatten noch etwas ganz Besonderes parat: Für die „Macher der DRUM-Piraten“ war eine eigene Platte (als Mutprobe ) hergerichtet worden – der „Käpt’n-Fraß“, garniert mir Bildern der Führungscrew. Dabei wurde auf einen Lieblingssong der DRUM-Piraten angespielt, der „Rollmops“. Also hieß es: Einmal „Friesen-Sushi“ für vier! Ehrensache, dass der Rollmops nach „Piratenmanier“ in einem Happen gegessen wurde.

Mit vollen Bäuchen steuerten die Seeräuber nachfolgend ihren Heimathafen an und es wurde einletztes Mal mit großer Lust gerockt und die Sambatrommel gerührt. Dann hieß es nach 90 Minuten plus Nachspielzeit „Abpfiff!“. Müde, aber mit einem fröhlichen „Scha-La-La-La“ ging es dann für alle nach Hause und in ein langes und sonniges Pfingstwochenende.

***

… aber die DRUM-Piraten kommen wieder und trommeln in der „Arche“.
Wer mit dabei sein möchte, ist herzlich willkommen, an Bord anzuheuern.

Herzlich eingeladen sind alle Kinder von 4 − 12 Jahren, die gerne auch als Piraten kostümiert und geschminkt kommen können und Spaß am gemeinsamen Trommeln und Singen haben.
− Ein Neueinstieg ist jederzeit möglich.
− Instrumente sind in begrenzter Zahl vorhanden.

Natürlich stärken sich die Piraten beim gemeinsamen
„Piratenschmaus“.

Die Teilnahme ist kostenlos
um Spenden zum Erhalt der Gruppe wird gebeten.

***

Weitere Probentermine 2014:
- 05. Juli
- 02. August
- 06. September
- 11. Oktober
- 01. November
- 06. Dezember
=> jeweils 12:00 - 13:30 Uhr.

(Änderungen vorbehalten!)


Infos bei Brigitte Schreiber:
Tel.: (05105) 8214.
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