DRUM-Piraten „probieren’s mit Gemütlichkeit“ – Großes Affentheater beim 2-tägigen Dschungelbuch-Workshop

Die DRUM-Piraten präsentieren stolz ihre "Prise" nach dem 2-tägigen "Dschungelbuch-Workshop" (03.08.2014). (Foto: Ulrich Voß)
 
"Disney's Dschungelbuch" - Für die DRUM-Piraten auch ein musikalisches Abenteuer (02./03.08.2014). (Bild: Leihgabe einer "Piraten-Oma" ;-) ) (Foto: Ulrich Voß)
 
Die DRUM-Piraten mit "Swing" beim Abschlusskonzert ("Dschungelbuch-Workshop", 03.08.2014) (Foto: Ulrich Voß)
Barsinghausen: "Arche" (Gemeindehaus Heilig-Kreuz-Kirche) | Gleich zu Beginn der Sommerferien wartete ein großes Abenteuer auf die kleinen Freibeuter. Am ersten Ferienwochenende (2./3. August 2014) ging es für die 3-12jährigen Seefahrer auf einen ausgiebigen Landgang in bislang unbekannte, musikalische Gefilde. Bei tropischen Temperaturen in der „Arche“ (Gemeindehaus der Heilig-Kreuz-Kirche in Kirchdorf) verschlug es die bunte Truppe diesmal thematisch tief in den indischen Dschungel, musikalisch in den Swing der 1930er/40er Jahre: Zwei neue Songs aus dem Disney-Film „Das Dschungelbuch“ sollten für den Musikschatz der DRUM-Piraten erobert werden.

Nach gutem Piratenbrauch, ließen die beiden Kapitäne Carsten Voß und Brigitte Schreiber ihre Mannschaft bis zum Ablegen im Ungewissen über das Ziel dieser zweitägigen Reise. Erst als das Rituallied He’s A Pirate mit kräftigem Trommelfeuer verhallt war, wurde die Mannschaft informiert, warum bereits im Vorfeld Affenmasken gebastelt und bemalt werden sollten. Zumal auch die „Arche“ ungewohnt geschmückt war: In der einen Ecke schien ein undurchdringlicher Busch zu stehen, in dessen Geäst sich eine große Schlage ihren Weg sucht, in der anderen Ecke stand ein großes, gemaltes Bild noch im Dunklen.
„Zwei neue Songs wollen wir kennenlernen. Aber die spiele ich euch nun nicht vor, sondern wir sehen uns in unserem Bordkino einen kleinen Filmausschnitt an. Den Film kennt ihr sicher …“, so die Einleitung des „Käpt’ns“ und schon machte es sich die bunte Truppe auf ihren Sitzkissen gemütlich. Bereits nach wenigen Augenblicken gab es herrliches Gekicher, als Balu der Bär die Dschungellichtung mit federnden Beinen betrat. Diesen Film kannten alle Kinder und sangen gleich die ersten Takte mit: „Probier’s mal mit Gemütlichkeit, …“. Auch der Song des Affenkönigs verfehlte seine Wirkung nicht und so ging es nach 12 Minuten mit Schwung an die Trommeln – beste Vorraussetzung, denn „Swing“ war nun von Nöten.
Das erklärte natürlich auch das Outfit der beiden Kapitäne, die sich im Stil der 30er/40er Jahre gekleidet hatten und ihr Fischerhemd und den Elbsegler gegen Hosen mit Hosenträgern und Schiebermütze eingetauscht hatten. Somit entdeckten die Piraten modisch und musikalisch Neuland, denn den „Swing“, mit seinen rhythmischen Eigenheiten, hatten sie noch nie bewusst wahrgenommen. In kurzen und intensiven Übungen näherten sich zunächst die Freibeuter dem ternären Rhythmusschema an. Hochkonzentriert erzielten sie dabei schnell Fortschritte, so dass Stück für Stück die verschiedenen Patterns zusammenwuchsen. Als eine gewisse Sicherheit im Rhythmus erreicht war, führte Carsten Voß eine weitere Neuerung ein, indem die Congas in bestimmten Teilen rhythmisch von den anderen Schlaginstrumenten getrennt wurden und ein Frage-Antwort-Spiel innerhalb der Gruppe kreiert wurde. Dabei kam „den Großen“ in der Gruppe nicht nur ein erhöhter Schwierigkeitsgrad der Rhythmik, sondern auch eine besondere Verantwortung zu. Selbständig gaben sie sich die Einsätze, während Brigitte Schreiber die anderen Schlaginstrumente anleitete. Ein schwieriges Unterfangen, das jedoch unerwartet schnell in klare Formen gebracht werden konnte.
So wuchs Stück für Stück der King-Louis-Song „Ich wär’ so gern wie du“ im bigband-swingenden Dschungel-Beat und mit dem unvermeidlichen Affentheater. Natürlich sollte auch dieser Song eine gewisse „Piratennote“ bekommen. Dafür hatte Carsten Voß eine zusätzliche Textstrophe geschrieben, die die heimliche Sehnsucht der Piraten beschreibt, nach großen Kaperfahrten auch einmal wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren.

Nach dem obligatorischen „Piratenschmaus“ wurde es, schneller als erwartet, „gemütlich“, denn der Bärensong wurde auf die kleinen Abenteurer losgelassen, die sogleich den Text parat hatten. „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“, was aber keineswegs für die Trommeln der Kleinen zutraf, die ordentlich und unüberhörbar in Schwingungen versetzt wurden. Nach ein paar Versuchen, war aber auch schon der erste Teil des „Dschungellandgangs“ vorbei und alle freuten sich schon auf die Fortsetzung am nächsten Tag.

Der zweite Tag

begann natürlich mit einem kleinen Filmausschnitt, um gleich in der richtigen „Dubididu“-Stimmung des Balu zu sein. Emsig machte sich die gesamte Mannschaft daran, auch diesen Song immer besser in den Griff zu bekommen. Die raschen Fortschritte motivierten alle und zauberten mehrmals ein Lächeln auf die Gesichter aller Beteiligten. Auch die kurze Wiederholung der Lernerfolge des Vortags stimmte alle fröhlich. Noch fröhlicher wurde natürlich die Stimmung, als es von der Kommandobrücke hieß: „Eis für die gesamte Mannschaft!“ Diese Erfrischung hatte sie sich wirklich verdient.

Die DRUM-Piraten waren voll auf Kurs, denn bereits für 13:30 Uhr waren Eltern und Verwandte zu einem Fest an Bord eingeladen, also auch zu einem 30-minütigen Abschlusskonzert dieses Workshops. Dabei spielten die Freibeuter ein paar Songs aus ihrem Repertoire, teils in neuem Gewand und als Höhepunkt die beiden neuen „Dschungel-Songs“. Begeistert applaudierte das Publikum und ließ sich zu mehreren „La Olas“ hinreißen. Solch tapfere Piraten brauchen natürlich eine standesgemäße Prise und so ließ der „Käpt’n“ die Schatztruhe an Deck schaffen. Großes Staunen beim Öffnen der Kiste und schon flogen im hohen Bogen schwarze Piraten-Caps in Richtung der trommelnden Seeräuber, jeweils versehen mit persönlichen Namens-Buttons im DRUM-Piraten-Style. Die Überraschung war gelungen und die Piraten präsentierten stolz ihre neue Errungenschaft. Dazu ließen sie es noch mal richtig rockig krachen mit dem „Piraten“-Song (Jan Delays „St. Pauli“).

Dann ging es noch zum Erinnerungsfoto nach draußen, während „an Deck Klarschiff gemacht wurde“ und Tische und Stühle für das Abschlussfest bereitgestellt wurden. Der Grill war schon längst auf Temperatur gebracht worden und das Buffet konnte sich sehen lassen und alle ließen es sich gut gehen.
Eine Überraschung hielten die beiden Kapitäne aber noch für die Erwachsenen bereit. Streng limitiert wurden fünf „DRUM-Piraten-Fan-Buttons“ zu Gunsten der Kirchdorfer Trommelgruppe einzeln versteigert. „Käpt’n“ Voß übernahm dabei humorvoll die Rolle des Auktionators, der immer wieder auf die „weltweite Einzigartigkeit der Objekte“, stilvoll präsentiert auf einem schmucken Kissen, hinwies. Gerne ließen sich die Anwesenden vom „Bietfieber“ anstecken. Nach kurzer Rücksprache mit den Eltern wurden sogar einzelne Freibeuter zur Auktion zugelassen – ein großer Spaß für alle! Die Eltern zeigten sich sehr spendabel, worauf Voß schon im Anschluss verlauten ließ: „Wir haben da schon eine tolle Idee, von der alle Piraten etwas haben werden, eine richtig tolle Sache!“

Ja … und auch dieses Wochenende war eine richtig tolle Sache für alle Beteiligten, die sich mit großem Spaß und sehr viel Fleiß auf die kommenden „Kaperfahrten“ vorbereitet haben:

- 08. Aug., „Haus Kaiser“, Bad Nenndorf
- 14. Sep., „Entdeckertag Region Hannover“, Opernplatz - Aktionsbühne „Region Hannover“, 12:45 Uhr & 15:45 Uhr (je 45 Minuten)
- 21. Sep., Wasserpark Wennigsen
- 28. Sep., „Kulturzelt Gehrden“
- 29. Nov., „Winterkinder“ in Leveste, St. Agatha Kirche

Änderungen vorbehalten!

***

Die DRUM-Piraten freuen sich immer über „kleine Seeräuber auf Trommelkurs“. Wer gerne mit auf große „Kaperfahrt“ gehen möchte, kann ganz einfach „anheuern“:

Herzlich eingeladen sind alle Kinder von 4 − 12 Jahren, die gerne auch als Piraten kostümiert und geschminkt kommen können und Spaß am gemeinsamen Trommeln und Singen haben.
− Ein Neueinstieg ist jederzeit möglich.
− Instrumente sind in begrenzter Zahl vorhanden.

Natürlich stärken sich die Piraten beim gemeinsamen
„Piratenschmaus“.

Die Teilnahme ist kostenlos
um Spenden zum Erhalt der Gruppe wird gebeten.

***

Weitere Probentermine 2014:
- 06. September
- 11. Oktober
- 01. November
- 06. Dezember
=> jeweils 12:00 - 13:30 Uhr.

(Änderungen vorbehalten!)


Infos bei Brigitte Schreiber:
Tel.: (05105) 82141
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3 Kommentare
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Shima Mahi aus Langenhagen | 05.08.2014 | 22:03  
6.022
Edith Zgrzebski aus Barsinghausen | 06.08.2014 | 20:30  
1.047
Brigitte Schreiber aus Barsinghausen | 22.09.2014 | 16:48  
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