Chronik der Singgemeinschaft Egestorf, Mitglied im (A-B-C),Arbeitskreis Barsinghäuser Chöre
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Im 19. Jahrhundert bildeten sich die ersten Männergesangvereine, die sich in ihren Dörfern und Städten organisierten und darüber hinaus einen Chorverband gründeten. So auch in Egestorf.
Seit 1862 gibt es den „Männergesangverein Egestorf“, der sich seit der Gründung im Vereinslokal Reinecke an der Nienstedter Str. 1 trifft.20 Jahre später, also 1882, gründete sich im „Oberdorf“ der Männergesangverein Concordia.
Später, 1926, gab es noch einen dritten Männergesangverein in Egestorf, der sich aber 1934 wieder auflöste und dessen Mitglieder überwiegend dem Gesangverein von 1862 beitraten.
So gab es also nach dem 2. Weltkrieg zwei Männergesangvereine in Egestorf. Schon bald nach Kriegsende nahm der Männergesangverein Egestorf seine Probenabende wieder auf, hatte regen Zulauf und organisierte 1952 ein großes Sängerfest im Dorf.
Unruhe und Irritationen gab es, als sich der Verein auch für Frauen öffnen wollte - durchaus eine Überlebensstrategie für reine Männergesangvereine.
1973 wurde unter dem Dach des Männergesangvereins ein Frauenchor gegründet, mit einer eigenen Vorsitzenden und einer Chorleiterin. Im Januar 1976 änderte der Verein - infolge der Entwicklung - seinen Namen. Er heißt seitdem „Männer- und Frauenchor Egestorf e.V.".
Zunächst probten der Männer- und Frauenchor Egestorf e.V. und der Männergesangverein Concordia getrennt. Von 1982 an wurden beide Chöre 24 Jahre lang vom Chorleiter Wolfgang Knappe geprägt. Unter seiner Leitung wuchsen die Chöre zusammen. Obwohl sie nach wie vor eigenständige Vereine sind, treten sie als Konzertchor unter dem Namen "Singgemeinschaft Egestorf" gemeinsam auf.
Der Männer- und Frauenchor Egestorf hat knapp 150 Mitglieder, davon über 70 aktive Sängerinnen und Sänger. Beide Vereine sind Mitglied im Deutschen Chorverband.


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