5 Jahre myheimat - „Man macht gewöhnlich viele Worte, wenn man nichts zu sagen hat“ (Heinz Erhardt)
Seit dem Frühjahr 2008 selbst diesem Medium, dass sich myheimat nennt, als sogenannter Bürgerreporter zugehörig, möchte ich den Machern, dem Team und allen regionalen Partnern – voranstehend natürlich den Heimatzeitungen meiner Region Hannover – ganz herzlich zum 5. Geburtstag gratulieren. Einer meiner meist gelesenen Beiträge auf dem hiesigen Portal war vor einigen Jahren ein „Interview mit Heinz Erhardt“ ( Interessierte klicken auf folgenden Link: http://schreibbuero-barsinghausen.beepworld.de/fil... ), was liegt da näher, als mit diesem bedeutenden Mann über myheimat.de zu „sprechen“.
Hallo Herr Erhardt, stehen Sie mir für ein kurzes Interview zur Verfügung?
Ich heiße nicht nur Heinz Erhardt, sondern Sie auch herzlich willkommen.
Die Nachwelt hätte gerne ihre Meinung über myheimat.de erfahren, ein Projekt im Internet. Letzteres ist ein Medium, dass zu ihren Lebzeiten noch nicht existierte.
Nachdem ich mich hier versammelt habe…
Myheimat.de feiert am 8. Dezember 2011 seinen 5. Geburtstag. Es handelt sich dabei um eine Plattform, auf der Bürger in Wort und Bild beschreiben, was die Region für sie lebenswert macht. Die meisten Beiträge sind gut dokumentiert, nicht wenige gar herausragend. Andere dagegen wirken eher unbedarft.
Jeder hat einmal klein angefangen; ich zum Beispiel als Baby.
Lobende Worte begleiteten bis dato den Weg von myheimat, aber seit ihrem Bestehen muss diese Seite auch mit Kritik und Schwarzseherei leben.
Pessimisten sind Leute, die mit der Sonnenbrille in die Zukunft schauen.
Es gibt Menschen, die sich beschweren, myheimat verkomme mehr und mehr zu einem Hausfrauenportal für Koch- und Backrezepte.
Da kann einer sagen, was er will: Das beste Essen ist immer noch das Trinken.
Diese Rezepte zeichnet nicht selten aus, dass sie sehr gehaltvoll und mit viel Kalorien versehen sind. Sollte man dagegen steuern und mehr Tipps zum abnehmen veröffentlichen?
Das Erste, was man bei einer Abmagerungskur verliert, ist die gute Laune.
Eine weitere Rubrik auf myheimat sind feiner Humor und Satiren. Leider erfahren diese Beiträge wenig Aufmerksamkeit. Gibt es ihrer Meinung nach einen Grund dafür?
Wer sich selbst auf den Arm nimmt, erspart anderen die Arbeit.
Nicht wenige „Erzähler“ humorvoller Geschichten - übrigens auch meine Person - die sie, Herr Erhardt, als Ihr Vorbild sehen.
Sie reichten Weine mir und Bier und Schnäpse und dergleichen - dabei könn’n diese Leute mir nicht mal das Wasser reichen!
Einige Themen, zum Beispiel regionale Geschichte, werden auf myheimat.de zu meinem Leidwesen immer weniger behandelt.
Manche Schriftsteller schreiben nur ab und zu, vor allem ab.
Menschliches dagegen, oft persönlicher Natur, erfreut sich wachsender Beliebtheit und einem gewissen Voyeurismus.
Mit den Menschen ist es wie mit den Autos - Laster sind schwer zu bremsen.
Myheimat bedeutet Vielfalt, schriftlich und fotografisch werden alle Bereiche des täglichen Lebens abgedeckt. Auch Ihr Steckenpferd, die Poesie, ist auf myheimat vertreten. Etliche Verfasser lyrischer Verse sind mit ihrem ganzen Herzblut dabei.
Es soll manchen Dichter geben, der muss dichten um zu leben. Ist das immer so? Mitnichten, manche leben um zu dichten.
Werter Heinz Erhardt, ich danke Ihnen vielmals für dieses Interview. Haben Sie meinen geneigten Mitlesern, Mitschreibern und den Mitarbeitern von myheimat für die nächsten fünf Jahre noch etwas mit auf den Weg zu geben?
Ein Gedichtchen, ein ganz klein’s, sag ich noch, bevor ich geh: Alles Gute wünscht Euch
Heinz E - R - H - A - R - D - T.
GESCHICHTLICHES: Heinz Erhardt (20. Februar 1909 – 5. Juni 1979) verweilte von 1919 bis 1924 in der Region Hannover, lebte in dieser Zeit bei der zweiten Frau seines Vaters in der Wennigser Mark und besuchte das Pädagogium in Barsinghausen.
ANMERKUNG: Dieses Interview ist imaginär. Bei den Aussagen Heinz Erhardts handelt es sich ausschließlich um Zitate seiner Person!



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