Sommerblutspende in Barsinghausen - Nachwuchssorgen im Blutspendewesen

 

Barsinghausen: Bert-Brecht-Schule | Pressemitteilung 23/2010

Blutspende am 25. Juni 2010 ab 15 Uhr / Probebehandlung in der japanischen Entspannungstechnik "Shiatsu"

Barsinghausen - Der Barsinghäusener DRK-Ortsverein lädt zu einer Sommerblutspende am 25.06.2010 in der Zeit von 15 Uhr bis 19:30 Uhr in die Bert-Brecht-Schule Barsinghausen (Schulstraße 5, 30890 Barsinghausen) ein.

Nach einer Blutspende ermöglicht der Barsinghäusener Marc Pfannkuchen eine "Probebehandlung in Shiatsu", berichtet der erste Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Barsinghausen Patrick Ploberger. "Shiatsu ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode", erklärt Pfannkuchen, "die in Japan als Heilmethode angewandt wird. Im Westen wird sie als Entspannungstechnik mit großem Erfolg praktiziert und kann einen Krankheitsverlauf positiv unterstützen." So vereint Shiatsu z.B. Elemente aus Akupressur und Massage, so kann es körperlich (löst Spannungen und hebt so das Wohlbefinden spürbar) und emotional (harmonisiert und hellt das Gemüt auf) wirken.

"Neue Helden braucht das Land", ist der Titel des aktuellen Albums einer sehr bekannten österreichischen Band. Es könnte aber auch das Motto des DRK-Blutspendedienstes NSTOB sein, der einen massiven Rückgang bei den Erstspendern, insbesondere in der Altersgruppe der achzehn bis 29jährigen, zu verzeichnen hat. Allein im ersten Quartal 2010 ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang der Erstspender von rund fünfzehn Prozent festzustellen, was faktisch 1.000 Spender weniger im Monat ausmacht. Der DRK-Blutspendedienst NSTOB benötigt allerdings für die Versorgung der Krankenhäuser und medizinischen Einrichtungen in Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt und Thüringen täglich durchschnittlich 3.500 Blutspenden. Deshalb ist auch eine kontinuierliche Anzahl von Erstspendern sehr wichtig, da ja immer wieder Blutspender aus gesundheitlichen oder Altersgründen ausscheiden.

Superman, Spiderman oder die Fantastic Four benutzen Superkräfte, um ihre Heldentaten zu vollbringen und Leben zu retten. Blutspender benötigen derlei Fähigkeiten nicht, um sich als Held zu fühlen, denn Blutspenden rettet Leben und das tagtäglich viele tausend Mal. Erstspender haben oft Hemmungen vor der Nadel oder dem bürokratischen Aufwand, dabei läuft eine Blutspende völlig unkompliziert ab.
Detaillierte Informationen dazu sind auf der Homepage des DRK-Blutspendedienstes NSTOB www.blutspende-nstob.de unter Spenderinformationen zu finden oder werden telefonisch unter der kostenlosen Service-Hotline 0800/11 949 11 erteilt.

Untersuchungen zeigen, dass Erstspender gerne in Begleitung erfahrener Blutspender zum Blutspenden gehen. Deshalb ruft der DRK-Blutspendedienst STOB alle Blutspender auf, die potenziellen Erstspender in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis zu aktivieren und mit ihnen gemeinsam die angebotenen Blutspendetermine wahrzunehmen.

Grundsätzlich kann jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 - 68 Jahren (als Erstspender/in 18 - 59 Jahre) Blut spenden. Blutspenden in höherem Alter sind nach individueller Entscheidung der Ärzte des DRK-Blutspendedienstes NSTOB möglich. Frauen können viermal, Männer sogar sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens acht Wochen (56 Tage) liegen. Mitbringen sollten die Blutspender/innen ihren Unfallhilfe- und Blutspenderpass, bei Erstspendern reicht ein amtlicher Lichtbildausweis.

Detaillierte Informationen zur Blutspende sowie zu den aktuellen Blutspendeterminen sind unter der kostenlosen Spender-Hotline 0800/11 949 11 oder im Internet unter der Adresse www.blutspende-nstob.de abrufbar.

Wer Interesse an der ehrenamtlichen Mitarbeit im DRK-Ortsverein Barsinghausen, Bereitschaft oder im JRK hat, kann sich im Internet unter www.DRK-BARSINGHAUSEN.de informieren. (hent)

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