Schützendamen von Egestorf 04 in Magdeburg

Die diesjährige Fahrt der Damen vom Schützenverein Egestorf 04 ging in die Ottostadt Magdeburg. Mit der S-Bahn nach Hannover und weiter mit dem IC war das Ziel nach nur zwei Stunden erreicht.

Im Hotel Ratswaage warteten bereits die Zimmer, die sofort bezogen werden konnten. Zur Namensgebung des Hotels gab es folgende Information: Im 15. Jahrhundert war das Gebäude eines der wichtigsten Plätze der Stadt. Die Händler mussten mit einer geeichten Waage das Gewicht ihrer Waren nachweisen, um nicht in den Verdacht eines Betruges zu geraten. Nach Abriss des Gebäudes um 1930 gab es etliche Umbaumaßnahmen. 1994 wurde das 4-Sterne Hotel mit 174 eleganten Zimmern wiedereröffnet.

Nach einer kleiner Stärkung zur Mittagszeit stand das Wahrzeichen Magdeburgs, der ehrwürdige Dom, auf dem Programm.
1209 wurde der Grundstein für den ersten gotischen Sakralbau auf deutschem Boden gelegt. Nach französischem Muster als dreischiffige Basilika mit Kapellenkranz ist er auch heute noch eine der größten Kirchen Deutschlands. Im Inneren dieses faszinierenden Bauwerks befindet sich eine unglaubliche Vielfalt an Ausstellungsstücken aus fast allen Kunstepochen. Die alte Hauptorgel des Doms wurde 1945 bei einem Bombenangriff zerstört. Nach einer Übergangslösung wurde im Mai 2008 die neue und größte Orgel Sachsen-Anhalts feierlich eingeweiht.

Danach wurde noch die grüne Zitadelle in Augenschein genommen.
Es ist ein Wohn- und Geschäftshaus, mit begrünten Dächern, welches von dem Künstler Friedensreich Hundertwasser entworfen wurde. 2005 wurde dieses farbenfrohe Haus eröffnet.

Bei einem gemeinsamen Abendessen im Hotel ließen die Damen den Abend ausklingen.

Samstag Vormittag hatten alle Gelegenheit zum ausgiebigen shoppen, die Stadt hat zum Einkaufen so einiges zu bieten.
Mittags hieß es dann Schiff ahoi… Vom Anleger Petriförder auf der Elbe in südlicher Richtung entlang der Stadtsilhouette und den Sehenswürdigkeiten Magdeburgs bis zur Rothornspitze und zurück.
Pünktlich zum Ende der 1-stündigen Rundfahrt, öffneten sich die Schleusen am Himmel. Es donnerte, blitzte und goß wie aus Eimern…
Mit einem Dauerlauf ging es zurück ins Hotel zum Trocknen.
Zum Abendessen trafen sich dann die Schützenfrauen beim Italiener.

Nach einem gemütlichen Frühstück am Sonntag stand dann zum Abschluss noch eine Führung im Kloster Unser Lieber Frauen aus dem 11./12. Jahrhundert auf dem Programm. Es ist das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt. Die architektonische Schönheit mit einem einzigartigen Brunnenhaus, einen monumentalen Tonnengewölbe und einer unvergleichlichen Klosterkirche mit zwei schlanken Türmen ist das Zentrum aller romanischen Bauwerke in Sachsen-Anhalt.


Das Mittagessen ließen sich dann die Damen noch einmal beim Lieblingsitaliener schmecken, bevor es wieder auf Heimfahrt ging.
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