Frei wie der Wind ins Neue Jahr 2014

"Frei wie der Wind" - 36 DRUM-Piraten begrüßten das Neue Jahr 2014. (04.01.2014) (Foto: Ulrich Voß)
 
Eine bunte Piratenbande in der "Arche" - die DRUM-Piraten erlebten ein neues, musikalisches Abenteuer am 4. Januar im Gemeindehaus der Heilig-Kreuz-Kirche in Kirchdorf. (Foto: Ulrich Voß)
 
Mit Schwung und großem Spaß ins Neue Jahr: Die DRUM-Piraten am 4. Januar in der Kirchdorfer "Arche". (Foto: Ulrich Voß)
Barsinghausen: "Arche" (Gemeindehaus Heilig-Kreuz-Kirche) | Nach der Pause im Dezember und den lauten Böllern zu Silvester, wollten es die DRUM-Piraten aus Kirchdorf in „ihrer Arche“ wieder einmal richtig krachen lassen. Am Samstag, den 4. Januar trafen sich die „kleinen Seeräuber auf Trommelkurs“ zum ersten Mal in 2014, um gemeinsam ein neues, maritimes Abenteuer auf den (Schall-) Wellen der Musik zu erleben.

Bereits Minuten vor „dem Ablegen“ um 12 Uhr herrschte buntes Treiben an Deck des imaginären Piratenschiffes, denn die „Arche“, das Gemeindehaus der Heilig-Kreuz-Kirche in Kirchdorf, war einmal mehr fest in Piratenhand. Zum Teil kunterbunt kostümiert, mit typischen Piratenutensilien ausgerüstet und mit geschminkten „Gesichtsschmuck“, wie verwegenen Bärten und beängstigenden Narben, versehen, warteten die 3-12jährigen gespannt auf das Kommando, den Anker zu lichten. Die beiden „Kapitäne“ Carsten Voß und Brigitte Schreiber freuten sich über den großen Zulauf „musikalischer Seefahrer“, denn 36 Piraten hatten für diese Fahrt angeheuert – einige davon zum ersten Mal.
Dann hatte auch das Warten ein Ende und die DRUM-Piraten stachen gleich unter vollen Segeln in See. Nomen est Omen: Macht doch alle mit!, war der intonierte Willkommensgruß, zu dem sich die Kleinen, aber auch die anwesenden Erwachsenen nicht lange bitten ließen und schon schallten reihenweise drei aufeinander folgende „Kanonen-“, oder vielmehr Trommelsalven durch die „Arche“. Dass Seeleute im Allgemeinen und Piraten im Besonderen ein sangesfreudiges Völkchen sind, auch davon konnte man sich bereits in den ersten Minuten des Törns überzeugen. „A, B, C, D – bei uns heißt es Luv und Lee“, ließen die kleinen Freibeuter mit ihren kräftigen Stimmen wissen. Es folgte der keltische Piratentanz, unterstützt von zahlreichen wummernden Trommeln, der natürlich mit dem seeräubertypischen „Hey Ho“ beendet wurde. Zum Warmwerden segelten die kleinen Abenteurer also in bekanntem Gewässer und erinnerten sich an Fahrten des letzten, erfolgreichen Jahres.

Nun war es aber an der Zeit, sich in unbekanntes Gewässer vorzuwagen. „Wir machen nun so einen richtigen Piratensong, mit dem wir neue Piraten schanghaien können“, machte „Käpt’n“ Voß die bunte Truppe neugierig und sang das neue Lied kurz an. Nach wenigen Sekunden bereits nickte ein Teil der Besatzung zufrieden und ein Freibeuter meinte lachend: „Das kenn’ ich! Das habe ich zu Hause auf CD.“ Die beiden Kapitäne hatten also den Kurs auf den Song Frei wie der Wind der "Nordmeerrocker" von Santiano angelegt. In mittlerweile gewohnter Weise kleideten sie dabei aber das Werk in ein neues Gewand. Um der (mehr oder minder) kalten Jahreszeit entgegenzuwirken, führte diese Januarreise in die Karibik, dem Gefilde also, in dem der Filmheld Jack Sparrow sein Unwesen trieb. Aus dem straighten Rock Santianos machten die DRUM-Piraten nun einen entspannten Reggae, der von der Freiheit und dem Zusammenhalt der Piraten bei ihren Seeabenteuern erzählt. Dieser, zuvor noch unbekannte Rhythmus, bot mit seiner spezifischen Betonung für die Kirchdorfer Seeräuber anfangs noch einige Tücken.
Schnell war der im Song beschriebene Zusammenhalt unter Piraten dann aber auch musikalisch hörbar. Sehr konzentriert folgten sogar die Kleinsten den Anleitungen und die einzelnen Trommelschläge und Händeklatscher fanden immer genauer zusammen. Natürlich bemühte sich die gesamte Piratenbande auch stimmlich, neue Seeräuber „anzukobern“: „Komm mit uns auf große Fahrt!“ Mit jedem Versuch wurde die Fahrt ruhiger und die Mannschaft blieb spielerisch auf Kurs, was auf der Kommandobrücke zufriedenes Lächeln zur Folge hatte.
Natürlich blieb auch zwischendurch immer mal wieder Zeit für „Döntjes“ (Quatsch). So mahnte der „Käpt’n“, nach großem Gelächter, aus Spaß „große Ernsthaftigkeit“ an: „Wer jetzt noch lacht, den packe ich in die Schatzkiste und der wird ganz weit weg verschickt.“ Das konnte bei der erheiterten Truppe natürlich nicht folgenlos bleiben und so wurde der Kleinste, genannt „Lüttje Till“, vom „Käpt’n“ gepackt, in die Kiste gesteckt und zur Freude aller, auch des Verfrachteten (!), aus dem Raum getragen. Doch nach wenigen Momenten kam die volle Kiste wieder zurück. „Die Post hat die Beförderung verweigert – zu wenig Porto“, so der anschließende „Seemannsgarn“.
Wer an Deck viel arbeitet, hat natürlich auch entsprechenden Hunger und so gab es im Anschluss den obligatorischen “Piratenschmaus“ mit allerhand leckeren Sachen. In der Pause konnte man selbstverständlich nebenbei auch miteinander quatschen, schließlich hatten sich die Freibeuter einige Zeit nicht gesehen, in der sicher viel geschehen war. Auch konnten neue Freunde, die zum ersten Mal angeheuert hatten, kennengelernt werden.

„Alle Mann, Hände waschen!“ erst dann ging es wieder an die Instrumente und mit dem Kurs – Richtung Heimathafen. Dazu wurde sozusagen der Nachtisch zu „Piratenschmaus“ gereicht: der Rollmops, das Lieblingslied der trommelnden Piraten. Das Gelbe U-Boot wurde zudem zu Wasser gelassen, gefolgt von einer Extrarunde, eingeleitet von den Erwachsen: „We all live in a Yellow Submarine“, bei dem die Piraten sowohl Trommelfelle als auch Stimmlippen wieder mächtig ins Schwingen bekamen.
Kurz nach 13:30 Uhr war es dann wieder soweit und die DRUM-Piraten trafen mit fröhlichem Aloha He-Gesang in ihrem Heimathafen ziemlich geschafft, aber glücklich ein und freuen sich auf viele weitere gemeinsame Abenteuer in 2014 …

***

Wer Lust bekommen hat, mit den DRUM-Piraten „frei wie der Wind“ musikalisch über die Weltmeere zu segeln, kann einfach „anheuern“!

An einem Samstag im Monat stechen „die kleinen Seeräuber auf Trommelkurs“ in den „Arche“ (Gemeindehaus der Heilig-Kreuz-Kirche in Kirchdorf) in See, um gemeinsam musikalische Abenteuer zu erleben. „Abgelegt“ wird jeweils um 12:00 Uhr. Der „Heimathafen“ wird – je nach Wind – wieder um 13:30 Uhr erreicht.

Herzlich eingeladen sind alle Kinder von 4 − 12 Jahren, die gerne auch als Piraten kostümiert und geschminkt kommen können und Spaß am gemeinsamen Trommeln und Singen haben.
− Ein Neueinstieg ist jederzeit möglich.
− Instrumente sind in begrenzter Zahl vorhanden.

Natürlich stärken sich die Piraten beim gemeinsamen
„Piratenschmaus“.

Die Teilnahme ist kostenlos
um Spenden zum Erhalt der Gruppe wird gebeten.

Weitere Probentermine 2014:
- 01. Februar
- 01. März
- 29. März
- 10. Mai
- 07. Juni
- 05. Juli
- 02. August
- 06. September
- 11. Oktober
- 01. November
- 06. Dezember
=> jeweils 12:00 - 13:30 Uhr.

(Änderungen vorbehalten!)

Infos bei Brigitte Schreiber:
Tel.: (05105) 8214.
2
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
3 Kommentare
60.835
Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 05.01.2014 | 23:48  
1.047
Brigitte Schreiber aus Barsinghausen | 07.01.2014 | 23:11  
60.835
Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 08.01.2014 | 10:31  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.